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Pilotprojekt zur Schulverwaltungsassistenz im Landkreis startet

Landrätin Peggy Greiser hat am 29. November gemeinsam mit dem Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, eine Vereinbarung für die Schulverwaltungsassistenz im Landkreis unterzeichnet. Dabei handelt es sich um ein Modellprojekt, das die Schulleitung und Lehrer künftig so effektiv wie möglich im Arbeitsalltag von administrativen Aufgaben entlasten soll. In zwei Landkreisen in Thüringen werden dabei die neuen Stellen für Schulverwaltungsassistentinnen und ‑assistenten erprobt. Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen und im ebenfalls am Projekt beteiligten Kyffhäuserkreis können damit ab sofort jeweils fünf Stellen geschaffen und besetzt werden. Insgesamt 43 Schulen nehmen an dem Modellprojekt teil.

„Die Fülle der organisatorischen Aufgaben, die Schulleiter und Lehrer erledigen müssen, hat in den vergangenen Jahren unter anderem durch steigende Anforderungen im Bereich der Schülerbeförderung, Teilhabe und Inklusion aber auch durch die Digitalisierung, Corona- und Ukraine-Krise stark zugenommen. Ich freue mich daher sehr, dass der Landkreis Schmalkalden-Meiningen als eine von zwei Pilotregionen in Thüringen für den Einsatz von Schulverwaltungsassistenzen an staatlichen Schulen ausgewählt wurde“, sagte Landrätin Peggy Greiser. „Zu diesem Zweck werden zeitnah fünf Schulverwaltungsassistenzen in den Bereichen Meiningen, Schmalkalden, Zella-Mehlis, Werratal und Rhön/Grabfeld eingestellt, um die Schulleitungen und Lehrer von zeitaufwendigen Verwaltungsaufgaben zu entlasten. Sie können sich so verstärkt wieder auf ihr originäres Kerngeschäft konzentrieren, auf die pädagogische Arbeit und die Qualitätsverbesserung ihrer Schule, was schlussendlich auch den Schülerinnen und Schülern zu Gute kommt.“

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter erklärte: „Mit der Einführung von Schulverwaltungsassistenzen schaffen wir einen großen konkreten Schritt zur Entlastung unserer Schulen. Die neuen Kolleginnen und Kollegen tragen aber nicht nur zur Entlastung bei, sondern werden auch einen Schritt zur weiteren Professionalisierung in der Verwaltungsarbeit an den Schulen bewirken. Die oft geforderten multiprofessionellen Teams nehmen so weitere Gestalt an. Ich bin den am Modellprojekt beteiligten Landkreisen außerordentlich dankbar für die gute gemeinsame Vorbereitung. Der Kyffhäuserkreis und der Landkreis Schmalkalden-Meiningen sind hier Vorreiter in Thüringen. Mein Ziel ist, schnell aus den verschiedenen Ansätzen im Modellprojekt zu lernen und dann auch in anderen Kreisen diese neuen Möglichkeiten zu eröffnen. Als Landesregierung sind wir hier aber gemeinsam mit den Kommunen auch darauf angewiesen, dass der Landtag mitspielt.“

Das Modellprojekt ist befristet bis Ende 2025. Der jeweilige Landkreis schafft als Schulträger die Stellen, das Land fördert sie.

Folgende Schulen sind aktuell im Landkreis Schmalkalden-Meiningen beteiligt; in der Regel betreut ein Schulverwaltungsassistent bzw. eine Schulverwaltungsassistentin mehrere Schulen:

  • Regelschule Pulverrasen Meiningen
  • Regelschule Kiliansberg
  • Regelschule Obermaßfeld-Grimmenthal
  • Regelschule Wasungen
  • Gymnasium Meiningen
  • Gymnasium Schmalkalden
  • Regelschule Schmalkalden
  • Regelschule Floh-Seligenthal
  • Regelschule Schwarza
  • Regelschule Steinbach-Hallenberg
  • Regelschule Zella-Mehlis
  • Gymnasium Zella-Mehlis
  • Regelschule Breitungen
  • Gemeinschaftsschule Trusetal
  • Gymnasium Kaltensundheim
  • Regelschule Kaltennordheim
  • Regelschule Bettenhausen
  • Gemeinschaftsschule Grabfeld