Kreisstraße K 2516 in Haindorf offiziell freigegeben

Gute Nachrichten für die Haindorfer – Vizelandrätin Susanne Reum hat die Ortsdurchfahrt im Zuge der K 2516 am 22. Juli zusammen mit Bürgermeister Thomas Kaminski und dem Vorsitzenden des Trink- und Abwasserzweckverbandes Schmalkalden und Umgebung, Ralf Holland-Nell, offiziell für den Verkehr freigegeben. Zur Übergabe der Straße waren  auch die Vertreter der beteiligten Planungsfirmen sowie des Bauunternehmens vor Ort. Anlieger und Busse nutzten die Strecke bereits seit Anfang Juli.

Die Vizelandrätin lobte alle am Beteiligten für den reibungslosen Ablauf. Dabei müsse die Abstimmung der bauausführenden Firma Strabag AG mit der Bauleitung und den Anliegern besonders hervorgehoben werden. „Wenn bei so langen Einschränkungen keine Beschwerden bei uns aufgelaufen sind,  ist das auch eine besondere Erwähnung wert", sagte Reum und lobte in diesem Zusammenhang auch die Haindorfer, die gleichzeitig auch die Bauarbeiten und Sperrungen in der Kasseler Straße erdulden mussten. 

Die Gesamtsumme für den Neubau der K 2516 zwischen dem Abzweig Möckers und dem Kreisel Waldquell beläuft sich auf 2,72 Millionen Euro.

Auf der Straße zeigten sich vor Baubeginn Schlaglöcher, Netzrisse und Unebenheiten. Gehwege waren nur teilweise vorhanden und bituminös befestigt. Die Engstelle war schon immer ein Gefahrenbereich für Fußgänger. Parkflächen gab es nur am unbefestigten Straßenrand.

Erfolgreiche Gemeinschaftsmaßnahme

Das umfangreiche Tiefbauprojekt ist eine Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadtverwaltung Schmalkalden (Gehwegebau, Straßenbeleuchtung, Neubau von drei behindertengerechten Bushaltestellen und 15 Pkw-Stellplätzen) dem Eigenbetrieb des Abwasser- und Trinkwasserverbandes “Schmalkalden und Umgebung“ GeWaS (Neubau der Trinkwasser- und Abwasserleitung) und der Thüringer Energienetze GmbH (TEN) (Abbau der Energiemasten und kompletten Erdverkabelung der Energieleitungen). Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen setzte den grundhaften Straßenneubau auf einer Länge von 877 Metern mit Fahrbahnbreiten von 6 Metern (eine Engstelle mit 4,50 Metern Fahrbahnbreite) um. Zudem baute die Strabag AG Ritschenhausen als beauftragtes Bauunternehmen im Auftrag des Kreises eine neue Stützmauer zur Hangsicherung im Bereich der Engstelle, durch die nun auch ein Gehweg den Bereich sicher für Fußgänger macht. Zusätzlich wurde auf einer Länge von 218 Metern bis zum Kreisel Waldquell die Asphaltdeckschicht erneuert.

Susanne Reum dankte dem Freistaat Thüringen für die Förderung in Höhe von 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen wurden bei 1,35 Millionen Euro Kosten Zuschüsse in Höhe von 947.000,00 Euro gewährt. Bei der K 2516 handelt es sich um eine ehemalige Landstraße 1. Ordnung, die mit Fertigstellung der neuen L 1026 Umgehungsstraße zum 1. April 2014 zu einer Kreisstraße umgewidmet worden war.

Die Bauleistungen erfolgten in zwei Jahresscheiben mit mehreren Bauabschnitten. Die Abschnittsbildung war Grundlage für das Verkehrskonzept während der Baudurchführung. Nur so konnte der innerörtliche Verkehr teilweise umgeleitet und die Erreichbarkeit der Grundstücke sowie das Umfahren der Baustelle gesichert werden.

Am Bau beteiligt waren:

Gehwege- und Straßenplanung: Ing. Büro für Bauwesen, Michael Röser, Breitungen
Abwasser- und Trinkwasserplanung: sthp Suhl
Baufirma: Strabag AG, Ritschenhausen

Baukostenübersicht:

1.095.000 Euro            Landkreis Schmalkalden-Meiningen: Straßenbau

  645.000 Euro             Stadt Schmalkalden: Gehwege, Beleuchtung, Bushaltestellen

  656.000 Euro             Abwasserzweckverband: für Abwasserkanal

  259.000 Euro             Trinkwasserzweckverband: für Trinkwasserleitung

    60.000 Euro             Thüringer Energienetze GmbH: Erdarbeiten