Der nächste Beratungs- und Existenzgründersprechtag mit allen Akteuren zum Thema Selbständigkeit findet am Mittwoch, 10. Dezember 2025 von 9 bis 13 Uhr im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, Obertshäuser Platz 1, 98617 Meiningen, Haus 2, Raum 239, statt.
Gründungsinteressierte und Jungunternehmer können sich an diesem Tag rund um das Thema Selbstständigkeit informieren und von Experten beraten lassen. Für Fragen stehen vor Ort ThEx Enterprise (Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum), die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes sowie die Kammern und die Thüringer Aufbaubank zur Verfügung.
Das Beratungsangebot richtet sich an alle, die über das Thema Existenzgründung in Thüringen mehr erfahren möchten, konkreten Gründungsunterstützungsbedarf haben oder seit maximal drei Jahren ein Unternehmen führen. Jeder, der eine Idee im Kopf hat, der sich zur beruflichen Perspektive der Selbstständigkeit informieren möchte oder für sein junges Unternehmen neue Impulse benötigt, kann sich gern zum Sprechtag bei Kreis-Wirtschaftsförderin Ulrike Steinmetz
Der Wechsel von der Kita in die Grundschule ist eine bedeutende und prägende Veränderung im Leben eines Kindes. Viele Gedanken und Fragen sowie gelegentlich auch Sorgen und Ängste begleiten diesen Übergang in den Familien. In einer Zukunftswerkstatt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen trafen sich jüngst mehr als 40 Interessierte aus dem gesamten Landkreis, um sich zu diesem Thema auszutauschen und gemeinsam Ideen für einen gelingenden Übergang zu entwickeln. Neben Kindern und ihren Eltern, waren auch Fachkräfte aus Kindergärten und Grundschulen sowie Mitarbeitende des Landratsamtes und ehrenamtlich tätige Menschen unter den Teilnehmern.
Landrätin Peggy Greiser zeigte sich in ihrem Grußwort beeindruckt vom Format der Veranstaltung: „In dieser Zukunftswerkstatt auch die Kinder miteinzubeziehen und anzuhören, ist ein überaus wichtiges Signal. Den Übergang in eine neue Lebensphase erleben Kinder anders als Erwachsene. Das zu verstehen und auch die verschiedenen Perspektiven aller haupt- und ehrenamtlichen Akteure einzubeziehen, ist der erste Schritt für erfolgreiche Strategien, die wirklich greifen – und den Kindern Mut, Freude und Zuversicht geben“. Die Kreischefin betonte, dass die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt nicht in der Schublade verschwinden werden, sondern in die Arbeit der relevanten Fachdienste des Landratsamtes einfließen. Ziel sei es, so Greiser, die gewonnenen Erkenntnisse bei künftigen Planungsprozessen der Verwaltung verstärkt zu berücksichtigen.
Förderprojekt begleitet Familien
Projektkoordinatorin Monika Simshäuser informierte die Teilnehmenden über das Förderprojekt „Präventionsketten“. Die Zukunftswerkstatt wurde mit Unterstützung des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ)“ durchgeführt. Die Präventionsketten richten ihr Augenmerk auf die verschiedenen Lebensphasen und Lebensphasenübergänge von Kindern und sollen Familien darin unterstützen. Das Projekt soll dazu beitragen, durch aufeinander abgestimmte Strukturen die Teilhabechancen aller Kinder im Landkreis Schmalkalden-Meiningen zu verbessern. „Mit der heutigen Veranstaltung greifen wir ein häufig diskutiertes Thema in den vorausgegangenen Sozialraum-Informationsgesprächen auf und folgen dem dort vielfach geäußerten Wunsch für eine weitere Vertiefung“, so Projektkoordinatorin Simshäuser. Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist eine von sieben Kommunen in Thüringen, die das Projekt Präventionsketten umsetzen. Es wird gemäß der Sozialstrategierichtlinie des Freistaates Thüringen und der Auridis-Stiftung gefördert und durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) Plus kofinanziert.
Wünsche für die Zukunft formuliert
Unter dem Motto „Wenn ich einmal groß bin – Erfolgsfaktoren für einen gelingenden Übergang von der Kita in die Grundschule“ stießen die speziell für Teilhabeprozesse ausgebildeten Moderatoren Beatrix Hieronimus und Ralf Eckert einen interaktiven und ergebnisorientierten Dialog der Teilnehmenden an. Für die Kinder gab es einen speziell konzipierten Kinderworkshop, der gemeinsam mit den beiden externen Moderatoren und den Mitarbeiterinnen Jana Gross und Carolin Schwarz aus dem Fachdienst Jugend des Landratsamtes gestaltet wurde. Mithilfe selbstgemalter Bilder berichteten die Kinder, was Sie einmal werden wollen und erzählten später im Interview, wovor sie sich fürchten, wenn sie an den Wechsel zur Grundschule denken.
Eltern wünschten sich, noch früher und besser in diese Übergangsphase eingebunden zu werden. Auch der Wunsch, dass alle Beteiligten auf Augenhöhe Lösungen diskutieren, wurde wiederholt geäußert – ebenso der Wunsch nach regelmäßigen Treffen von Grundschulen und Kindertagesstätten.
Die Fachbereichsleiterin für Soziales, Jugend und Gesundheit des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen, Cornelia Matthes, dankte in ihrem Schlusswort allen Teilnehmenden und natürlich den Kindern für ihre wertvollen, fachkundigen und engagierten Beiträge zur Zukunftswerkstatt und kündigte eine Fortsetzung des Dialogs zum Thema an. Dazu werden alle Akteure zeitnah informiert und eingeladen.
Titelfoto: Im Rahmen der Zukunftswerkstatt führte Moderator Ralf Eckert mit den Kindern ein Interview durch, dem die Erwachsenen gespannt lauschten.
Seit dem Jahr 2025 werden die Entsorgungstermine im Landkreis Schmalkalden-Meiningen vornehmlich digital veröffentlicht – entweder über die kostenlose Abfall-App der Kreiswerke Schmalkalden-Meiningen oder im Onlinekalender unter www.schmalkalden-meiningen.hausmuell.info. Ab sofort stehen alle Termine für 2026 online sowie in der App zur Verfügung. Damit können Bürgerinnen und Bürger jederzeit ihre individuellen Abfuhrtermine einsehen und sich über die App bei Bedarf automatisch erinnern lassen. Kurzfristige Änderungen – etwa aufgrund von Witterung, Straßensperrungen, Baustellen oder anderweitigen Problemen – werden über diese digitalen Wege schnell und zuverlässig kommuniziert.
Der Großteil der Einwohnerinnen und Einwohner nutzt diesen komfortablen Service bereits. Zugleich ist es dem Landkreis ein wichtiges Anliegen, auch für ältere oder digital nicht aktive Bürgerinnen und Bürger eine einfache Lösung bereitzustellen.
Unterstützung für Bürgerinnen und Bürger ohne digitale Zugänge
Wer weder Smartphone noch Computer besitzt, kann seine Entsorgungstermine auch weiterhin in Papierform erhalten: In den zuständigen Stadt-, Gemeinde- und VG-Verwaltungen, wo zumeist ohnehin die Gelben Säcke abgeholt werden müssen, liegen ab Anfang Dezember 2025 ausgedruckte Exemplare der Entsorgungstermine für 2026 für die jeweiligen Entsorgungsgebiete zur Abholung bereit. Das Landratsamt hat allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen entsprechende Ausdrucke für die jeweiligen Entsorgungsgebiete zur Verfügung gestellt.
Digitale Angebote – aktuell, umweltfreundlich und komfortabel
Mit der Umstellung auf digitale Entsorgungstermine leistet der Landkreis einen Beitrag zum Ressourcenschutz und zur Kosteneffizienz, ohne den Service für Bürgerinnen und Bürger einzuschränken. Die Abfall-App bietet praktische Zusatzfunktionen: automatische Erinnerungen am Vortag der Abfuhr, Benachrichtigungen bei Terminänderungen und Zugriff auf alle Entsorgungsarten (inkl. Gelber Sack/Gelbe Tonne). Die App „Abfall App SM-MGN (ATURIS)” ist kostenlos im App Store und im Google Play Store erhältlich.
Auch über den Onlinekalender unter www.schmalkalden-meiningen.hausmuell.info können Bürgerinnen und Bürger ihre Termine mit wenigen Klicks abrufen, herunterladen und bei Bedarf ausdrucken.
Weitere Informationen und Formulare
Sämtliche Anträge und Formulare – etwa für Sperrmüll, Abfallbehälter oder Windelsäcke – sind weiterhin online unter www.kwsm.de im Bürgerbereich abrufbar. Eine separate Abfallfibel oder ein gedruckter Jahreskalender werden ab 2026 nicht mehr an alle Haushalte verteilt, da der Landkreis und die Kreiswerke gemeinsam sicherstellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger – vornehmlich digital, aber bei Bedarf auch analog – ihre Entsorgungstermine rechtzeitig und zuverlässig erhalten.
Fragen rund um das Thema Abfall beantworten das Servicecenter der Kreiswerke sowie die Abfallwirtschaft im Landratsamt unter den folgenden Kontaktdaten:
Wie der Fachdienst Gesundheit mitteilt, kann die Veranstaltung „IMPRESSION DEPRESSION“ am morgigen Mittwoch, den 26. November 2025 im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen aus technischen Gründen seitens der Robert-Enke-Stiftung leider nicht stattfinden.
Wir bitten dies aufgrund der Kurzfristigkeit zu entschuldigen.
Der Fachdienst bemüht sich schnellstmöglich um einen Ersatztermin, um allen Interessenten das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen. Der neue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Landrätin Peggy Greiser hat am Montag, 24. November 2025, im feierlichen Ambiente des „Damenstifts“ in Wasungen fünf außergewöhnliche Projekte mit dem Denkmalpreis des Landkreises Schmalkalden-Meiningen ausgezeichnet. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der unteren Denkmalschutzbehörde und des Denkmalbeirats überreichte sie die Preise an zwei private Eigentümer, die Gemeinde Grabfeld, das Thüringer Forstamt Schmalkalden sowie die Stadtwerke Schmalkalden GmbH – allesamt Vorbilder im Erhalt und in der behutsamen Restaurierung historischer Bausubstanz.
Würdigung des kulturellen Erbes
In ihrer Ansprache betonte Landrätin Peggy Greiser die Bedeutung der Denkmalpflege für den Landkreis: „Jedes restaurierte Gebäude ist ein sichtbares Zeichen unserer Identität und Kultur, das die Region bereichert und unsere Geschichte lebendig hält. Deshalb hat der Denkmalschutz im Landkreis Schmalkalden-Meiningen einen hohen Stellenwert.“ Sie hob insbesondere das außergewöhnliche Engagement der Preisträger hervor, die finanzielle Verantwortung, handwerkliche Kompetenz und viel Herzblut in ihre Projekte eingebracht hätten.
Auszeichnung für fünf herausragende Projekte
Alle Preisträger erhielten eine Urkunde, eine Denkmalplakette und eine Geldprämie von jeweils 500 Euro. Die Auswahl erfolgte nach sorgfältiger Prüfung des Denkmalstatus, der genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen sowie der handwerklichen und denkmalpflegerischen Qualität. Auch das persönliche Engagement spielte eine maßgebliche Rolle – bewertet durch den ehrenamtlichen Denkmalbeirat des Landkreises.
Die diesjährigen Preisträger sind:
Stefanie und Christopher von Hugo
Sanierung des „Kornhauses“ als Teil von Schloss Herrenbreitungen
Nach vier Jahren Bauzeit wurde der erste Bauabschnitt – das sogenannte Kornhaus – als Büro- und Beherbergungsbereich mit wiederhergerichtetem Festsaal erfolgreich abgeschlossen. Der Rückbau späterer Einbauten ließ Raumgefüge und Farbwirkung der Renaissance erneut erstrahlen. Aufwendige brandschutztechnische Vorgaben wurden mit großem Feingefühl umgesetzt, etwa durch die Ertüchtigung des historischen Treppenhauses mit gläsernem Raumabschluss oder anspruchsvolle Türlösungen.
Besonders anerkennenswert sind die zahlreichen statischen Instandsetzungen mit historischen Holzverbindungen sowie der gelungene Einklang moderner Baukunst mit altem Gemäuer. Die Vergabe vieler Aufträge an regionale Firmen stärkt zugleich die Verbundenheit der Bevölkerung mit diesem bedeutenden Denkmal.
Martin Hartmann
Denkmalgerechte Sanierung eines Fachwerkhauses in Rohr, Linde 3
Sieben Jahre lang stand die Hofstelle leer, das Grundstück war überwuchert, Fachwerk, Dach und Fenster stark geschädigt. Mit großem persönlichem Einsatz hauchte Martin Hartmann dem Fachwerkhaus neues Leben ein. Dach, Sparren und Ziegel wurden erneuert, das Holzfachwerk gereinigt, ausgebessert und instandgesetzt. Längsrisse in Holzbalken wurden fachgerecht gekeilt, Fenster und Gefache aufgearbeitet und die Fassade nach historischem Farbkonzept neu gefasst.
Das Ergebnis zeigt eindrucksvoll, wie fachkundige Restaurierung ein scheinbar verlorenes Denkmal wieder zum Schmuckstück des Ortsbildes machen kann – ein würdiger Anlass für die Verleihung des Denkmalpreises.
Foto: Martin Hartmann
Gemeinde Grabfeld
Sanierung des Kellergeschosses, der Nebengelasse und Außenanlagen des „Unteren Schlosses“ in Bibra
Das Untere Schloss prägt das Ortsbild von Bibra und ist vollständig unterkellert. Über Jahrzehnte durchgeführte Veränderungen hatten die Statik des Kreuzgewölbes und seiner Rundpfeiler stark beeinträchtigt. Die Gemeinde ließ die gefährdeten Bereiche umfassend sichern – technisch anspruchsvoll und erfolgreich umgesetzt mit Unterstützung mehrerer Fachleute.
Auch die Nebengelasse sowie der Hof- und Parkbereich wurden hochwertig und denkmalgerecht gestaltet, unter anderem mit Natursteinpflaster. Für die sanierten Räume stehen bereits Nutzungsideen für Gemeinde- und Vereinsveranstaltungen oder private Feiern im Raum. Die Verbindung aus Gebäudesicherung, Denkmalpflege und zeitgemäßer Nutzung überzeugte die Jury vollends.
Foto: Gemeinde Grabfeld
Stadtwerke Schmalkalden GmbH
Sanierung der „Historischen Post“ in Schmalkalden
Das historische Postgebäude am Altmarkt wurde zwischen 2021 und 2024 umfassend erneuert – trotz der pandemiebedingten Herausforderungen und steigender Baukosten. Die Sandsteinfassade wurde gereinigt und restauriert, historische Innentüren und Dielenböden erhalten, die markanten Treppenhäuser bewahrt. Der Haupteingang erhielt ein neues, vertikal durchgehendes Fassadenelement, das sich harmonisch in die historische Struktur einfügt.
Neben statischen Sicherungen wurde das Gebäude brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Heute bietet es moderne Büros und zwei Wohnungen – ein gelungenes Beispiel dafür, wie ein öffentliches Gebäude historischen Charakter und zeitgemäße Nutzung verbinden kann.
Thüringer Forstamt Schmalkalden
Sanierung des Mauerabschnitts mit Torbogen am Schlossberg 11, Schmalkalden
Der Torbogen im äußeren Mauerring von Schloss Wilhelmsburg, vermutlich um 1600 entstanden, war stark geschädigt. Der Thüringen Forst ließ das Tor vollständig abtragen, beschädigtes Material aussortieren und die Struktur mit passendem Sandstein wiederaufbauen. Zugleich wurde die Durchfahrtshöhe um etwa 60 Zentimeter erweitert – eine funktionale Verbesserung, die heute auch Rettungsdienst, Feuerwehr und Handwerksbetrieben zugutekommt.
Die Maßnahme fügt sich in die umfassende Restaurierung der Schlossanlagen ein und trägt wesentlich zur Bewahrung eines der bedeutendsten Renaissance-Ensembles Deutschlands bei.
Foto: Thüringer Forstamt Schmalkalden
Investition in Zukunft, Kultur und regionale Wirtschaft
Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen würdigt nicht nur herausragende Projekte in Form des Denkmalpreises, sondern unterstützt die Denkmalpflege als einer von ganz wenigen Landkreisen in Deutschland auch finanziell – und das selbst unter schwierigen Haushaltsbedingungen. Jährlich stehen 150.000 Euro an Fördermitteln bereit. „Diese Zuschüsse stärken nicht nur die Identität unserer Region, sondern lösen Investitionen im hohen sechs- bis achtstelligen Bereich aus, von denen insbesondere lokale Handwerksbetriebe profitieren“, so Landrätin Greiser.
Im Jahr 2025 wurde der Maximalbetrag vollständig ausgeschöpft. Die Zuschüsse des Landkreises ermöglichten so gemeinsam mit den Eigenanteilen der Eigentümer Gesamt-Investitionen in Höhe von rund 800.000 Euro. Damit leistet der Landkreis einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung des kulturellen Erbes und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region.
Am 21. und 22. Oktober 2025 fanden im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen die diesjährigen Kinderschutzfachtage statt. Rund 200 Fachkräfte aus den Bereichen Jugendhilfe, Pädagogik, Medizin und Justiz waren der Einladung des Netzwerkes Kinderschutz / Frühe Hilfen des Landkreises gefolgt, welches die Veranstaltung organisiert hatte. Im Zentrum der zweitägigen Fachtagung stand das brisante und hochaktuelle Thema „Systemsprenger – Wer sprengt hier was und wen?“
Als Hauptreferent konnte der Experte Prof. Dr. Menno Baumann von der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf gewonnen werden, der in seinem Impulsvortrag die Perspektive auf sogenannte „Systemsprenger“ in der Jugendhilfe schärfte. Ziel seiner Ausführungen und des anschließenden Seminares war es, die Fachkräfte für das komplexe Thema zu sensibilisieren. Er plädierte für eine verstehende traumasensible Haltung sowie mehr Individualität und flexible Rahmenbedingungen in der Jugendhilfe. Nur so könne eine echte Handlungsfähigkeit anstelle von Hilflosigkeit und ständigen Hilfeabbrüchen erreicht werden.
Neben dem Vortrag von Prof. Baumann bot die Veranstaltung zahlreiche Workshops und Seminare, die eine tiefere Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Facetten des Themas ermöglichten. Nicht zuletzt ließ der Fachtag Raum für einen interdisziplinären Austausch zwischen den Teilnehmenden aus verschiedenen Bereichen. Dieser interprofessionelle Dialog ist von entscheidender Bedeutung, um ein umfassendes Verständnis für die komplexen Bedürfnisse von „Systemsprengern“ zu entwickeln und gezielte sowie wirksame Lösungen zu finden.
Die beiden Kinderschutzfachtage machten deutlich: Nur durch vernetzte Hilfen aus allen Bereichen – Jugendhilfe, Schule, Medizin und Justiz – können die Herausforderungen von „Systemsprengern“ effektiv gemeistert werden.
Das Netzwerk Kinderschutz / Frühe Hilfen bedankt sich bei allen Fachkräften für ihre Teilnahme auch über die Landkreisgrenze hinaus.
Experte für den Umgang mit Systemsprengern: Intensivpädagoge Prof. Dr. Menno Baumann näherte sich dem Thema zunächst in einem Impulsvortrag.In interdisziplinären Workshops setzten sich die Teilnehmer aus verschiedenen Blickwinkeln mit der Thematik auseinander.
Wer viel bewegt, soll auch gesehen werden: Mit einem festlichen Abend in der Viba Nougat-Welt in Schmalkalden hat Landrätin Peggy Greiser am Freitag, den 14. November 2025 bei der diesjährigen Ehrenamtsgala 42 verdiente Ehrenamtliche gewürdigt. Insgesamt verlieh die Kreischefin 31 Thüringer Ehrenamtscards sowie zehn Ehrenmedaillen der Landrätin, die höchste Auszeichnung des Landkreises. Zudem überreichte die Landrätin im Auftrag von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt einmal den Ehrenbrief des Freistaats. Die Ehrenamtsgala würdigte wie jedes Jahr Menschen, die das gesellschaftliche Leben im Landkreis seit Jahren und Jahrzehnten prägen – oft im Stillen, stets verlässlich und mit großer Hingabe.
Landrätin Peggy Greiser dankte den Engagierten für ihren unermüdlichen Einsatz: „Ehrenamt bedeutet, anzupacken, wo Hilfe gebraucht wird, und weit mehr zu geben, als man muss. Genau das tun Sie – in Vereinen, Feuerwehren, sozialen Initiativen, im Sport, in der Kultur oder in der Nachbarschaftshilfe“, so die Kreischefin. „Mit mehr als 1.200 Vereinen und Initiativen ist unser Landkreis eine lebendige und engagierte Region“, erläuterte Greiser. „Ihr Einsatz ist das Fundament dieses Miteinanders. Ohne Sie wäre vieles nicht möglich – zahlreiche Veranstaltungen, Feste und Projekte, aber auch soziale Angebote, die Menschen in Alltag und Not unterstützen.“
Sie dankte auch dem Team der Viba Nougat-Welt für den feierlichen Rahmen und die hervorragende kulinarische Versorgung sowie den Musikern von M. Martìs, die den Abend musikalisch begleiteten und für eine besondere Atmosphäre sorgten.
Zum Abschluss erinnerte Landrätin Peggy Greiser daran, dass es in einigen Vereinen immer schwieriger wird, Menschen zu finden, die mit anpacken: „Daher meine Bitte an Sie alle. Machen Sie weiter so. Bleiben Sie uns mit Ihrem Engagement erhalten.“
Den Ehrenbrief des Freistaats erhielt:
Michael Willi Winterstein (Grabfeld/Schwickershausen)
Er engagiert sich seit Jahrzehnten in der Freiwilligen Feuerwehr Schwickershausen und der Gemeinde Grabfeld sowie beim BRK Kreisverband Bad Neustadt. Zudem setzt er sich seit vielen Jahren unermüdlich als Ortsteilbürgermeister von Schwickershausen sowie als Gemeinderat ein, um Vorhaben im Ort voranzubringen.
Die Ehrenmedaille der Landrätin erhielten zehn Persönlichkeiten, die Herausragendes leisten:
Gisela Ruck (Rhönblick)
Seit vielen Jahren stärkt sie das kulturelle Leben in Wolmuthausen und Stedtlingen: durch Vorlesestunden, Hausbesuche für Seniorinnen und Senioren sowie die enge Zusammenarbeit mit der Stadt- und Kreisbibliothek. Ihr Einsatz macht Literatur für alle Generationen zugänglich.
Ursula Wenk (Meiningen)
Sie prägt die Selbsthilfegruppe „Leben mit Schmerzen“ seit 2004, insbesondere durch die sportliche Anleitung der Bewegungsbadgruppen. Neue Mitglieder finden durch ihre offene Art sofort Anschluss.
Erna Baumgarten (Meiningen-Wallbach)
Über Jahrzehnte engagiert im Behindertenverband sowie im kirchlichen Leben, bringt sie Menschen zusammen, bietet Rat und Unterstützung und fördert den sozialen Zusammenhalt in eindrucksvoller Weise.
Thomas Nimscholz (Meiningen)
Seit über 35 Jahren prägt er die Entwicklung des Judosports im Landkreis – als Trainer, Prüfer, Organisator und Vorstandsmitglied. Sein Wirken hat Generationen von Sportlerinnen und Sportlern geprägt.
Gabriele Schneider (Zella-Mehlis)
Als „gute Seele“ des Wintersports unterstützt sie Sportlerinnen und Sportler seit Jahrzehnten und hält als Finanzverantwortliche den SC Motor Zella-Mehlis verlässlich zusammen.
Marco Amborn (Schmalkalden)
Seit 25 Jahren ist er zentrale Stütze des Katastrophenschutzes im Landkreis – als Kreisbereitschaftsleiter, Zugführer und Organisator überregionaler Wettbewerbe. Sein Engagement steht beispielhaft für gelebte Verantwortung.
Sebastian Schneider (Floh-Seligenthal)
Seit 2008 gestaltet er das DRK-Jugendrotkreuz und die Bereitschaftsarbeit maßgeblich mit, bildet Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus und engagiert sich überregional im Sanitätsdienst und in Präventionsprojekten.
Lutz Heusing (Floh-Seligenthal)
Als langjähriges Vorstandsmitglied des Schmalkalder Wandervereins ist er tragende Kraft bei Bau- und Organisationsaufgaben an der Jahnhütte und ein verlässlicher Motor für das Vereinsleben am Rennsteig.
Bernd Wörzberger (Steinbach-Hallenberg/Viernau)
Über Jahrzehnte war er prägende Führungskraft der Freiwilligen Feuerwehr und als Kreisbrandmeister ein verlässlicher Ansprechpartner für Brand- und Katastrophenschutz im gesamten Landkreis.
Eberhard Köhler (Roßdorf/Rhön)
Seit mehr als 30 Jahren verkörpert er mit außergewöhnlicher Wärme und Authentizität den Weihnachtsmann – für Generationen von Kindern ein prägendes Erlebnis und ein besonderes Zeichen ehrenamtlicher Herzensarbeit.
Folgende 31 Bürgerinnen und Bürger wurden für ihr langjähriges, regelmäßiges und besonderes Engagement mit der Thüringer Ehrenamtscard ausgezeichnet, die Ermäßigungen beim Besuch zahlreicher Einrichtungen im Freistaat bietet:
Gerda Wunderlich (Steinbach-Hallenberg)
Seit über 20 Jahren bereichert sie das kulturelle Angebot im Heimathof durch das „Montagskino“ und zeigt herausragendes Engagement für Film- und Kulturvermittlung.
Olaf Liebe (Schwallungen)
In der Kulturförderung im ländlichen Raum wirkt er seit vielen Jahren in Finanzverwaltung, Schauspielprojekten und Kinder- und Jugendangeboten. Zudem engagiert er sich seit 25 Jahren im Mietverein Meiningen.
Horst Wilhelm (Meiningen)
Er unterstützt seit acht Jahren die Vereinsarbeit im Kulturbereich als Schauspieler, Gestalter und Organisator. Zugleich ist er seit über 40 Jahren aktiver Blutspender.
Jessica Rutter (Meiningen)
Sie engagiert sich mit großer Energie für Menschen mit Behinderungen, die Umsetzung der UN-BRK, Inklusion und zusätzlich in der Feuerwehr.
Inge Hörnlein (Breitungen)
Sie begleitet täglich schwerkranke und bedürftige Menschen, übernimmt Arztbesuche, unterstützt finanziell und ist eine verlässliche Stütze für viele – ein beeindruckendes Beispiel gelebter Nächstenliebe.
Renate Herdmann (Steinbach-Hallenberg)
Seit der Gründung der Tafel Schmalkalden leistet sie unverzichtbare Arbeit bei der Lebensmittelverteilung, Organisation und Betreuung – seit 18 Jahren eine tragende Säule.
Ramona Ritz (Zella-Mehlis)
Seit vielen Jahren engagiert sie sich im Tierschutz und setzt sich mit großem Herzen für den Schutz und die Versorgung von Tieren ein.
Ilselore Kirchner (Meiningen/Herpf)
Sie prägt das kirchliche Leben als Küsterin, Gästeführerin, Chormitglied und Vorsitzende des Gemeindekirchenrates. Ihr Einsatz hält die Kirche lebendig.
Frank-Olaf Klementa (Meiningen)
Als engagierter Vertreter des VdK macht er soziale Anliegen sichtbar, setzt Bildungsprojekte um und stärkt die Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen im gesamten Landkreis.
Uljana Werner (Meiningen)
Sie unterstützt intensiv den Nachwuchs- und Vereinssport, organisiert Fahrten, Betreuung und Großveranstaltungen und bringt ihre Mehrsprachigkeit ein – eine unverzichtbare Kraft für Kinder und Vereine.
Ute Münch (Brotterode)
Seit vielen Jahren sorgt sie in der Kreisverkehrswacht für verlässliche Organisation von Veranstaltungen, Abrechnung und Planungen – ein unverzichtbarer Beitrag zur Verkehrssicherheitsarbeit.
Nicole Petter (Floh-Seligenthal/Schnellbach)
Sie begleitet Familien mit schwerstbehinderten Kindern, übernimmt Nachtbetreuung und hilft im Hospiz – ein stilles, aber tief wirkendes Ehrenamt.
Brigitte Bauer (Grabfeld/Jüchsen)
Als Vorsitzende des DRK-Seniorenklubs gestaltet sie seit vielen Jahren ein aktives und herzliches Gemeinschaftsleben und begleitet Seniorinnen und Senioren persönlich.
Nicolas Bieber (Grabfeld/Wolfmannshausen)
Seit früher Jugend ist er musikalische Stütze des Kirchortes – Organist, Küster, Chorleitervertretung, Leiter einer Jugendband und Kirmes-Organisator.
Michael Glienke (Schmalkalden/Wernshausen)
Seit über 25 Jahren führt er als Schatzmeister die Finanzen des Sportvereins Wernshausen präzise und zuverlässig.
Timea Zimmer (Meiningen)
Als langjährige Organisatorin, Kuratorin und Gestalterin im Kunstverein NEKST bringt sie kulturelle Impulse in die Stadt und schafft lebendige Kulturangebote.
Helmut Erdenbrecher (Meiningen)
Seit 1990 aktiver Rhönklub-Wanderer, Organisator und langjähriger Hüttenwart. Sein Einsatz sichert den Erhalt der Meininger Hütte und vieler Wanderangebote.
Simone Sillmann (Zella-Mehlis)
Als Übungsleiterin der Herzsportgruppe motiviert sie zwei Sportgruppen und bereichert das Vereinsleben mit neuen Ideen und hoher Zuverlässigkeit.
Klaus-Peter Schmidberger (Zella-Mehlis)
Seit mehr als 30 Jahren sorgt er als Zeugwart für funktionierende Sportstunden, gepflegte Geräte und aktive Vereinsarbeit.
Konstanze Schmidt (Wasungen)
Seit der Gründung des Behindertenverbandes prägt sie Vorstandsarbeit, Finanzverwaltung und kommunale Gremienarbeit – ein verlässlicher Pfeiler der Selbstvertretung.
Anke Jonasch (Rippershausen)
Gründungsmitglied und aktive Mitgestalterin des Behindertenverbandes, zuständig für Beitragskassierung und engagierte Vertreterin in kommunalen Netzwerken.
Margot Hoffmann (Schwarza)
Als Schatzmeisterin und verlässliche Unterstützerin der SHG Osteoporose prägt sie das Gruppenleben seit vielen Jahren.
Monika Hengelhaupt (Schwarza)
Seit 2018 Schriftführerin und Datenschutzbeauftragte der SHG Osteoporose, organisatorisch stark und persönlich zugewandt – insbesondere durch ihre Mitgliederbetreuung.
Petra Bodenstein (Meiningen)
Sie sicherte die Fortführung der SHG Schmerz I durch die Übernahme der Finanzarbeit und begleitet Betroffene zuverlässig und einfühlsam.
Virena Kümpel (Meiningen/Stepfershausen)
Trotz eigener gesundheitlicher Einschränkungen leitet sie die SHG Diabetes in Meiningen seit vielen Jahren, organisiert Treffen, Vorträge und die Kassenführung.
Astrid Mahler (Meiningen)
Seit Jahrzehnten prägt sie die Wasserfreunde, unterstützt Herzsport- und Reha-Gruppen und ist zudem bei Blutspendeterminen aktiv.
Angela Senf (Meiningen/Dreißigacker)
Seit 2010 verantwortlich für die Bewegungsbäder und seit 2017 Leiterin der SHG – stets im engen Austausch mit Mitgliedern und Behörden.
Traude Pfaff (Breitungen)
Als langjährige Kirchenrätin prägt sie Gemeindeleben, organisiert Gratulationen und wirkt zuverlässig in Synode und Chor mit.
Helga Schleicher (Breitungen)
In mehreren Vereinen aktiv, unterstützt Traditionspflege und Veranstaltungen und bereichert das kulturelle Leben der Gemeinde.
Renate Hoßfeld (Breitungen)
Als Kassiererin des Rhönklubs, Wahlhelferin und Bewahrerin der Mundart stärkt sie Kultur, Identität und Gemeinschaft.
Detlev Leyh (Breitungen)
Seit 29 Jahren Vorsitzender der Bürgerfreunde Frauenbreitungen, organisiert Veranstaltungen und ist ein wichtiger Motor kommunaler Zusammenarbeit.
Das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen erinnert daran, dass Führerscheine, die in den Jahren 1999 bis 2001 ausgestellt wurden, bis spätestens 19. Januar 2026 umzutauschen sind. Nach Ablauf dieser Frist verlieren die betroffenen Führerscheine ihre Gültigkeit.
Wer ist jetzt betroffen?
Der aktuelle Umtausch betrifft Inhaberinnen und Inhaber eines EU-Kartenführerscheins, der zwischen dem 1. Januar 1999 und dem 31. Dezember 2001 ausgestellt wurde.
Wichtig: Fahrerlaubnisinhaber, die vor 1953 geboren sind, müssen ihren Führerschein erst bis zum 19. Januar 2033 umtauschen – unabhängig vom Ausstellungsdatum ihres Führerscheins.
Wie läuft der Umtausch ab?
Der Umtausch erfolgt ausschließlich nach Terminvereinbarung über das Online-Portal des Landratsamtes: https://termin.lra-sm.de
Zum Termin müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:
ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass)
der bisherige Führerschein
ein biometrisches Passbild
Ein persönliches Erscheinen in der Fahrerlaubnisbehörde ist nach entsprechender Terminvereinbarung erforderlich (Fachdienst Fahrerlaubniswesen und Kfz-Zulassung, Charlottenstraße 5a, 98617 Meiningen). Eine Bevollmächtigung einer anderen Person ist nicht möglich. Der Umtausch ist ein rein verwaltungstechnischer Vorgang. Das bedeutet: Das Recht zum Führen von Fahrzeugen bleibt vollständig bestehen, lediglich das Dokument selbst wird durch den neuen, europaweit einheitlichen Kartenführerschein ersetzt. Zum Vergleich: Das Fahren mit abgelaufenem Führerschein ist eine Ordnungswidrigkeit, bei der mit einem Verwarngeld gerechnet werden muss, solange man die entsprechende Fahrberechtigung besitzt. Das Fahren ohne Fahrerlaubnis (etwa, weil sie entzogen, nie erworben wurde oder man trotz Fahrverbot fährt) ist hingegen eine Straftat und kann mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden.
Nächste Umtauschphase
Nach dem 19. Januar 2026 folgt die nächste Stufe: Führerscheine mit Ausstellungsdatum 2002 bis 2004 müssen bis 19. Januar 2027 umgetauscht werden.
Überblick über die Fristen zum Führerscheinumtausch
Vor 1953 geborene Fahrerlaubnisinhaber müssen den Führerschein unabhängig vom Ausstellungsdatum erst bis 19. Januar 2033 umtauschen.
Bei Papier-Führerscheinen mit Ausstellungsdatum bis zum 31. Dezember 1998 richtet sich die Frist des Umtausches nach Geburtsjahren wie folgt:
1953 bis 1958: Umtausch bis 19. Januar 2022
1959 bis 1964: Umtausch bis 19. Juli 2023
1965 bis 1970: Umtausch bis 19. Januar 2024
1971 oder später: Umtausch bis 19. Januar 2025
Ein EU-Kartenführerschein, der ab dem 1. Januar 1999 bis 18. Januar 2013 ausgestellt worden ist, ist bis zu folgendem Zeitpunkt umzutauschen:
1999 bis 2001: Umtausch bis 19. Januar 2026
2002 bis 2004: Umtausch bis 19. Januar 2027
2005 bis 2007: Umtausch bis 19. Januar 2028
2008: Umtausch bis 19. Januar 2029
2009: Umtausch bis 19. Januar 2030
2010: Umtausch bis 19. Januar 2031
2011: Umtausch bis 19. Januar 2032
2012 bis 18. Januar 2013: Umtausch bis 19. Januar 2033
Nach Ablauf der jeweiligen Frist verliert das Dokument seine Gültigkeit. Aufgrund des notwendigen Vorlaufs zum Druck des neuen Führerscheins durch die Bundesdruckerei und zur Vermeidung längerer Wartezeiten, empfiehlt das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, den Umtausch rechtzeitig zu beantragen.
Am Freitag, den 07. November 2025, findet ab 15:30 Uhr eine Netzwerk-Umstellung im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen statt. Die Arbeiten werden voraussichtlich etwa eine Stunde dauern.
Während dieser Zeit kann es zu Einschränkungen in der Erreichbarkeit kommen – unter anderem können Telefonie und E-Mailvorübergehend nicht verfügbar sein. Auch andere interne und externe IT-Dienste können betroffen sein.
Das Landratsamt hat alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um den Ausfall der Services so kurz wie möglich zu halten und bittet um Verständnis.
Der Wechsel von der Kita in die Grundschule markiert einen wichtigen und einschneidenden Punkt im Leben eines Kindes. Viele Gedanken sowie gelegentlich auch Sorgen und Ängste begleiten diesen Übergang in den Familien. Eine Zukunftswerkstatt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen lädt Kinder, ihre Familien, Fachkräfte und Interessierte zum Erfahrungsaustausch ein. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren, Fachkräfte aus Kindertagestätten, Grundschulen und Mitarbeitende des Landratsamtes sowie an Menschen aller Generationen, die sich für dieses Thema interessieren, sich ehrenamtlich engagieren oder zukünftig aktiv werden möchten. Gemeinsam sollen Strategien entwickelt werden, wie sich der Wechsel auf die Grundschule erfolgreich gestalten lässt.
Die Zukunftswerkstatt findet am Samstag, den 8. November 2025 von 10 bis 14 Uhr im Saal des Meininger Landratsamtes (Haus 3), Obertshäuser Platz 1 in 98617 Meiningen statt. Unter der Überschrift „Wenn ich einmal groß bin – Erfolgsfaktoren für einen gelingenden Übergang von der Kita in die Grundschule“ steht der Austausch mit Kindern und ihren Familien im Mittelpunkt. Die Veranstaltung wird im Rahmen des vom Land Thüringen, der Auridis-Stiftung und der EU geförderten sowie vom Landratsamt koordinierten Projektes „Präventionsketten“ angeboten.
Grundlegendes Ziel der Präventionsketten und des Landesprogrammes „Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ)“ ist es, die Teilhabechancen aller Kinder im Landkreis Schmalkalden-Meiningen durch aufeinander abgestimmte Strukturen über alle Lebensphasen hinweg zu fördern. Ein besonderer Fokus liegt darauf, Lebensphasen-Übergänge wie den herausfordernden Wechsel von der Kita in die Grundschule durch eine frühkindliche Bildungs- und Gesundheitsförderung mit allen daran beteiligten Menschen, Einrichtungen und Organisationen gelingend und chancengerecht zu gestalten. Die Präventionsketten verbinden verschiedene Akteure aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Soziales, Sport und Freizeit, um eine lückenlose sowie lebensphasenorientierte Prävention zu gewährleisten. Gemeinsam mit Kindern, Familien, Fachkräften und engagierten Menschen des jeweiligen Wohnumfeldes (Sozialraum) sollen passgenaue Angebote und Aktivitäten entwickelt, umgesetzt und so miteinander verzahnt werden, dass sie wie Glieder einer Kette ineinandergreifen.
Projektkoordinatorin Monika Simshäuser und das Organisationsteam freuen sich auf viele interessierte teilnehmende Kinder und Erwachsene sowie einen erfolgreichen Austausch und Impulse für den gelingenden Übergang. Um Anmeldung per E-Mail an m.simshaeuser@lra-sm.de bis zum 4. November 2025 wird gebeten. Foto: Informationsveranstaltungen in den verschiedenen Sozialräumen des Landkreises sollen wie hier im Grabfeld umfassend über das Projekt „Präventionsketten“ informieren. Auf eine rege Beteiligung hofft Projektkoordinatorin Monika Simshäuser (vorn, sitzend) auch bei der Zukunftswerkstatt am 8. November 2025 im Meininger Landratsamt.