Kategorie: Allgemein

  • Landratsamt informiert zu Brückentag am 2. Januar 2026

    Landratsamt informiert zu Brückentag am 2. Januar 2026

    Wegen des Brückentages nach Neujahr bleibt das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen mit seinen Außenstellen in der Meininger Charlottenstraße 5a und in Schmalkalden (Sandgasse 2) am Freitag, 2. Januar 2026, komplett geschlossen. Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten!

  • Kreistag beschließt Haushalt 2026 – Investitionen in Schulen, Brandschutz und Infrastruktur bei stabiler Kreisumlage

    Kreistag beschließt Haushalt 2026 – Investitionen in Schulen, Brandschutz und Infrastruktur bei stabiler Kreisumlage

    Der Kreistag des Landkreises Schmalkalden-Meiningen hat in seiner letzten Sitzung des Jahres den Haushalt für das Jahr 2026 verabschiedet. Der Beschluss erfolgte nach intensiven Beratungen und Änderungsanträgen, letztlich aber mit einhelliger Zustimmung im Gremium. Mit dem Haushalt stellt der Landkreis trotz angespannter Rahmenbedingungen seine finanzielle Handlungsfähigkeit sicher und setzt klare Schwerpunkte bei Investitionen in Bildung, Sicherheit und Infrastruktur.

    Der Haushaltsplan 2026 sieht im Verwaltungshaushalt Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 278,2 Millionen Euro vor. Der Vermögenshaushalt umfasst ein Volumen von 33,5 Millionen Euro. Kreditaufnahmen für Investitionen sind weder für den Landkreis noch für den Eigenbetrieb „Kommunaler IT-Service (KITS)“ vorgesehen.

    Die Kreisumlage für die Städte und Gemeinden bleibt stabil. Der Kreistag hat den Hebesatz wie im Vorjahr auf 33,717 Prozent festgesetzt. Die Kreisumlage bleibt weiterhin die niedrigste in Thüringen.

    Investitionsschwerpunkte 2026

    Das Investitionsprogramm des Landkreises umfasst im Jahr 2026 rund 22,9 Millionen Euro. Schwerpunkte sind insbesondere:

    • Schulinfrastruktur: rund 7,8 Millionen Euro, unter anderem für Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowie für die Weiterentwicklung des Schulnetzes. Zusätzlich fließen rund 2,8 Millionen Euro in die Digitalisierung von Schulen und Verwaltung.
    • Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungsdienst: rund 4,3 Millionen Euro.
    • Kreisstraßen: rund 1,3 Millionen Euro.
    • Abfallwirtschaft: rund 5,2 Millionen Euro für Maßnahmen im Bereich der Abfalldeponie, refinanziert aus zweckgebundenen Rücklagen.

    Zur Finanzierung der Investitionen ist derzeit eine Entnahme von rund 7,8 Millionen Euro aus der allgemeinen Rücklage vorgesehen. Gleichzeitig bereitet sich der Landkreis auf die Nutzung des kommunalen Investitionsprogramms von Bund und Land für die Jahre 2026 bis 2029 vor. Mitte 2026 soll der Kreistag hierzu einen Grundsatzbeschluss fassen und Prioritäten für die kommenden Jahre festlegen, unter anderem mit Blick auf Brandschutz und bauliche Mängel an kreiseigenen Gebäuden.

    Sozialausgaben bleiben größte Herausforderung Der Haushalt 2026 steht weiterhin unter dem starken Druck steigender Sozialausgaben. Allein im Bereich der sozialen Sicherung – also im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe und der Sozialhilfe – wächst der Zuschussbedarf deutlich. Der Landkreis verweist erneut auf den Reformbedarf beim Kommunalen Finanzausgleich und fordert eine grundlegende Reform der Sozialausgaben in Deutschland. „Die Dynamik der Sozialausgaben ist strukturell bedingt und entzieht sich weitgehend unserem unmittelbaren Einfluss. Umso wichtiger ist es, die kommunale Selbstverwaltung und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Landkreise dauerhaft zu sichern“, erklärte Kreiskämmerer Eric Apsel. Landrätin Peggy Greiser hatte bereits in ihrer Haushaltsrede deutlich betont: „Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen! Und wer als Bund und Länder Aufgaben neu definiert oder ausweitet und diese auf die Kommunen überträgt, ohne sie zu finanzieren, der legt die Axt an die kommunale Selbstverwaltung…“, so die Landrätin mit Verweis auf immer neue Standards und Vorgaben im Bereich der sozialen Sicherung – ohne entsprechende Gegenfinanzierung für die Landkreise.

  • Pendler- und Rückkehrertag 2025: Südwestthüringen präsentiert starke Perspektiven für Fachkräfte

    Pendler- und Rückkehrertag 2025: Südwestthüringen präsentiert starke Perspektiven für Fachkräfte

    Die Initiative Karriereheimat Südwestthüringen lädt am 29. Dezember 2025 gemeinsam mit der Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) zum landesweiten Pendler- und Rückkehrertag ein. Die Veranstaltung findet zeitgleich ab 10 Uhr in der Galerie im CCS Suhl sowie im Spiegelsaal des Bürgerbüros in Eisenach statt. Ziel ist es, Pendlerinnen und Pendler sowie rückkehrinteressierte Fachkräfte über attraktive Jobangebote, Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten in der Region zu informieren.

    Die Karriereheimat Südwestthüringen war maßgeblich an der Weiterentwicklung der sogenannten „Weihnachtsedition“ beteiligt. Aufgrund der hohen Resonanz wird das Format nun erstmals landesweit umgesetzt. Die Terminwahl zwischen den Jahren ermöglicht es, insbesondere jene anzusprechen, die über die Feiertage ihre Familien in Thüringen besuchen.

    Regionale Stärke und enge Zusammenarbeit

    Südwestthüringen tritt dabei auch in diesem Jahr gemeinsam auf: Als Partner vor Ort beteiligen sich die Karriereheimat Südwestthüringen, die Agentur für Arbeit sowie in Suhl zusätzlich die IHK Südthüringen. Damit stehen Besucherinnen und Besuchern kompetente Ansprechpartner für Beratung, Stellenvermittlung, Qualifizierung und berufliche Orientierung zur Verfügung.

    Landrätin Peggy Greiser, Vorsitzende der ARGE IG Südwestthüringen, betont die Bedeutung des Aktionstages: „Die enge Zusammenarbeit unserer Landkreise und der kreisfreien Stadt Suhl in der Initiative Karriereheimat zeigt, wie wirkungsvoll regionale Synergien sein können. Gerade für Südwestthüringen ist das Thema Fachkräftesicherung zentral: Aktuell sind allein in unserem Landkreis knapp 1.000 gemeldete Stellen unbesetzt – bei rund 18.000 Auspendlern und vielen Menschen, die in früheren Jahren der Arbeit wegen fortgezogen sind. Das ist schon lange nicht mehr nötig. Unsere Region bietet attraktive Arbeitsplätze, Lebensqualität und Perspektiven. Mit dem Pendler- und Rückkehrertag möchten wir zeigen: Die Tür in die Heimat steht offen – für berufliche Chancen und für ein gutes Leben hier bei uns.“

    Termin, Zeiten und Ansprechpartner

    Montag, 29. Dezember 2025, 10–14 Uhr

    Suhl

    • Galerie im CCS, Friedrich-König-Straße 7
    • Partner: Karriereheimat Südwestthüringen, Agentur für Arbeit, IHK Südthüringen
    • Parken: Parkhaus im CCS

    Eisenach

    • Spiegelsaal im Bürgerbüro, Markt 22
    • Partner: Karriereheimat Südwestthüringen, Agentur für Arbeit
    • Parken: Parkhaus am Markt oder Parkplatz an der Kirche

    Keine Anmeldung notwendig!

    Ansprechpartner bei Fragen:

    Oliver Hummel (ThAFF)

    Tel.: 0361 5603-543
    E-Mail: oliver.hummel@leg-thueringen.de

  • Veterinäramt hebt Stallpflicht für Geflügel vorläufig auf

    Veterinäramt hebt Stallpflicht für Geflügel vorläufig auf

    Der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen hat die seit November geltende Stallpflicht für Geflügel in den ausgewiesenen Risikogebieten vorläufig aufgehoben. Das gab das Landratsamt am Donnerstag bekannt. Die Aufstallung war insbesondere für Orte entlang der Werra aufgrund des erhöhten Geflügelpest-Risikos angeordnet worden.

    „Der bundesweite Rückgang der Geflügelpest-Fallzahlen ermöglicht uns nun eine verantwortungsvolle Lockerung der Auflagen“, erklärte Amtstierarzt und Fachdienstleiter Dr. David Sporn. „Wir haben in unserem Landkreis keinen Fall der Geflügelpest feststellen müssen – sicherlich auch dank der konsequent eingehaltenen seuchenhygienischen Schutzmaßnahmen.“

    Die Entscheidung sorgt insbesondere unter Geflügelhaltern für Erleichterung: Eine dauerhaft stallgebundene Haltung, vor allem bei Enten und Gänsen, kann aufgrund eingeschränkter Bewegungsmöglichkeiten und Reizarmut zu deutlichen Belastungen führen.

    Vorsicht bleibt dennoch geboten

    Die Geflügelpest ist weiterhin verbreitet und zirkuliert vor allem unter Wildvögeln. Ein Viruseintrag in Hausgeflügelbestände hätte nach wie vor gravierende Folgen und muss unbedingt verhindert werden. Aus diesem Grund wurde ausschließlich Punkt 1 der im November erlassenen Allgemeinverfügung – die Aufstallungsanordnung – aufgehoben.

    Alle weiteren Regelungen bleiben vollständig in Kraft und sind weiterhin zu beachten. Dazu gehören insbesondere:

    • Nutzung von Fließgewässern verboten: Kein Fließgewässer im Landkreis darf als natürlicher Auslauf für gehaltenes Geflügel genutzt werden (z. B. Hausenten nicht auf Bächen schwimmen lassen).
    • Fütterungsverbot im Freien: Hausgeflügel darf weiterhin nicht im Freien gefüttert werden.
    • Meldepflicht bei Auffälligkeiten: Bei Veränderungen im Bestand – etwa sinkender Legeleistung oder vermehrten Verendungen – ist umgehend der bestandsbetreuende Tierarzt oder das Veterinäramt zu informieren.
    • Anmeldepflicht ab dem ersten Tier: Jede Geflügelhaltung, auch Kleinsthaltungen „ab dem ersten Huhn“, muss beim Veterinäramt gemeldet sein.

    Für Rückfragen steht der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung gerne zur Verfügung:

    Telefon: 03693 / 485-8139

    E-Mail: vet.amt@lra-sm.de

    Allgemeinverfügung: Aufhebung Aufstallungsanordnung Landkreis Schmalkalden-Meiningen entlang Werra und Großbetriebe

  • Trotz Angst und Depression das Berufsleben: meistern: Selbsthilfegruppe für Betroffene von Depressionen und Angststörungen trifft sich am 15. Dezember

    Trotz Angst und Depression das Berufsleben: meistern: Selbsthilfegruppe für Betroffene von Depressionen und Angststörungen trifft sich am 15. Dezember

    Zunehmend mehr Menschen haben mit psychischen Problemen zu kämpfen – besonders häufig treten Depressionen oder Angststörungen auf. Schlaflosigkeit, verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, ein schwaches Selbstwertgefühl oder das Gefühl der Wertlosigkeit – all das können Anzeichen einer Depression sein. Diese Symptome gehen häufig mit übertriebenen Zukunftsängsten, vermindertem Appetit, chronischer Traurigkeit sowie starker und anhaltender Antriebslosigkeit einher. Wird das Gefühl der Angst zu mächtig, entstehen schnell Panikattacken oder weitere Kontrollverluste. Sehr oft ziehen sich Betroffene immer mehr aus der Gesellschaft zurück.

    Der zwanglose Austausch mit anderen Betroffenen und das Gefühl von gegenseitigem Verständnis kann entlastend wirken und dabei helfen, die eigene Erkrankung besser zu verstehen. Ergänzend zu sonstigen therapeutischen Angeboten, kann auch die Hilfe zur Selbsthilfe zur Genesung und einer persönlichen Weiterentwicklung beitragen. Auch im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gibt es eine Selbsthilfegruppe für Betroffene von Depressionen und Angststörungen, an deren Treffen jeder unverbindlich teilnehmen kann. Die nächste Zusammenkunft ist am Montag, den 15. Dezember 2025 um 17:00 Uhr in der Begegnungsstätte „Alte Handwerkskammer“, Neu-Ulmer-Straße 19 in Meiningen. Hierzu sind interessierte Betroffene herzlich eingeladen.

    Die Gruppe richtet sich insbesondere an Menschen, die trotz ihrer Erkrankung im Berufsleben stehen. Die regelmäßigen Treffen bieten Raum für Gespräche und gegenseitige Unterstützung im Umgang mit den Herausforderungen, die sich aus der Kombination von Berufstätigkeit und psychischen Erkrankungen ergeben. Wer Interesse an einer Teilnahme hat oder weitere Informationen wünscht, kann sich gern vorab an die regionale Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises Schmalkalden-Meiningen wenden, die vermittelnd zur Seite steht und telefonisch unter 03693/485-8701 oder per E-Mail an gesundheitsfoerderung@lra-sm.de für Rückfragen zu erreichen ist.

  • Sprechtag für Existenzgründer und Jungunternehmer im Landratsamt

    Sprechtag für Existenzgründer und Jungunternehmer im Landratsamt

    Der nächste Beratungs- und Existenzgründersprechtag mit allen Akteuren zum Thema Selbständigkeit findet am Mittwoch, 10. Dezember 2025 von 9 bis 13 Uhr im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, Obertshäuser Platz 1, 98617 Meiningen, Haus 2, Raum 239, statt.

    Gründungsinteressierte und Jungunternehmer können sich an diesem Tag rund um das Thema Selbstständigkeit informieren und von Experten beraten lassen. Für Fragen stehen vor Ort ThEx Enterprise (Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum), die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes sowie die Kammern und die Thüringer Aufbaubank zur Verfügung.

    Das Beratungsangebot richtet sich an alle, die über das Thema Existenzgründung in Thüringen mehr erfahren möchten, konkreten Gründungsunterstützungsbedarf haben oder seit maximal drei Jahren ein Unternehmen führen. Jeder, der eine Idee im Kopf hat, der sich zur beruflichen Perspektive der Selbstständigkeit informieren möchte oder für sein junges Unternehmen neue Impulse benötigt, kann sich gern zum Sprechtag bei Kreis-Wirtschaftsförderin Ulrike Steinmetz

    (Tel.: 03693/485 8392, E-Mail: u.steinmetz@lra-sm.de) sowie bei Andrea Biering-Frank von ThEx (Tel.: 036202/26267, E-Mail: abiering@parisat.de) anmelden.

  • Von der Kita in die Grundschule – Zukunftswerkstatt entwickelt mit Kindern und Familien Ideen und Impulse für einen gelingenden Übergang

    Von der Kita in die Grundschule – Zukunftswerkstatt entwickelt mit Kindern und Familien Ideen und Impulse für einen gelingenden Übergang

    Der Wechsel von der Kita in die Grundschule ist eine bedeutende und prägende Veränderung im Leben eines Kindes. Viele Gedanken und Fragen sowie gelegentlich auch Sorgen und Ängste begleiten diesen Übergang in den Familien. In einer Zukunftswerkstatt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen trafen sich jüngst mehr als 40 Interessierte aus dem gesamten Landkreis, um sich zu diesem Thema auszutauschen und gemeinsam Ideen für einen gelingenden Übergang zu entwickeln. Neben Kindern und ihren Eltern, waren auch Fachkräfte aus Kindergärten und Grundschulen sowie Mitarbeitende des Landratsamtes und ehrenamtlich tätige Menschen unter den Teilnehmern.

    Landrätin Peggy Greiser zeigte sich in ihrem Grußwort beeindruckt vom Format der Veranstaltung: „In dieser Zukunftswerkstatt auch die Kinder miteinzubeziehen und anzuhören, ist ein überaus wichtiges Signal. Den Übergang in eine neue Lebensphase erleben Kinder anders als Erwachsene. Das zu verstehen und auch die verschiedenen Perspektiven aller haupt- und ehrenamtlichen Akteure einzubeziehen, ist der erste Schritt für erfolgreiche Strategien, die wirklich greifen – und den Kindern Mut, Freude und Zuversicht geben“. Die Kreischefin betonte, dass die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt nicht in der Schublade verschwinden werden, sondern in die Arbeit der relevanten Fachdienste des Landratsamtes einfließen. Ziel sei es, so Greiser, die gewonnenen Erkenntnisse bei künftigen Planungsprozessen der Verwaltung verstärkt zu berücksichtigen.

    Förderprojekt begleitet Familien

    Projektkoordinatorin Monika Simshäuser informierte die Teilnehmenden über das Förderprojekt „Präventionsketten“. Die Zukunftswerkstatt wurde mit Unterstützung des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ)“ durchgeführt. Die Präventionsketten richten ihr Augenmerk auf die verschiedenen Lebensphasen und Lebensphasenübergänge von Kindern und sollen Familien darin unterstützen. Das Projekt soll dazu beitragen, durch aufeinander abgestimmte Strukturen die Teilhabechancen aller Kinder im Landkreis Schmalkalden-Meiningen zu verbessern. „Mit der heutigen Veranstaltung greifen wir ein häufig diskutiertes Thema in den vorausgegangenen Sozialraum-Informationsgesprächen auf und folgen dem dort vielfach geäußerten Wunsch für eine weitere Vertiefung“, so Projektkoordinatorin Simshäuser. Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist eine von sieben Kommunen in Thüringen, die das Projekt Präventionsketten umsetzen. Es wird gemäß der Sozialstrategierichtlinie des Freistaates Thüringen und der Auridis-Stiftung gefördert und durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) Plus kofinanziert.

    Wünsche für die Zukunft formuliert

    Unter dem Motto „Wenn ich einmal groß bin – Erfolgsfaktoren für einen gelingenden Übergang von der Kita in die Grundschule“ stießen die speziell für Teilhabeprozesse ausgebildeten Moderatoren Beatrix Hieronimus und Ralf Eckert einen interaktiven und ergebnisorientierten Dialog der Teilnehmenden an. Für die Kinder gab es einen speziell konzipierten Kinderworkshop, der gemeinsam mit den beiden externen Moderatoren und den Mitarbeiterinnen Jana Gross und Carolin Schwarz aus dem Fachdienst Jugend des Landratsamtes gestaltet wurde. Mithilfe selbstgemalter Bilder berichteten die Kinder, was Sie einmal werden wollen und erzählten später im Interview, wovor sie sich fürchten, wenn sie an den Wechsel zur Grundschule denken.

    Eltern wünschten sich, noch früher und besser in diese Übergangsphase eingebunden zu werden. Auch der Wunsch, dass alle Beteiligten auf Augenhöhe Lösungen diskutieren, wurde wiederholt geäußert – ebenso der Wunsch nach regelmäßigen Treffen von Grundschulen und Kindertagesstätten.

    Die Fachbereichsleiterin für Soziales, Jugend und Gesundheit des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen, Cornelia Matthes, dankte in ihrem Schlusswort allen Teilnehmenden und natürlich den Kindern für ihre wertvollen, fachkundigen und engagierten Beiträge zur Zukunftswerkstatt und kündigte eine Fortsetzung des Dialogs zum Thema an. Dazu werden alle Akteure zeitnah informiert und eingeladen.

    Titelfoto: Im Rahmen der Zukunftswerkstatt führte Moderator Ralf Eckert mit den Kindern ein Interview durch, dem die Erwachsenen gespannt lauschten.

  • Abfallentsorgungstermine 2026: Service für alle Bürgerinnen und Bürger

    Abfallentsorgungstermine 2026: Service für alle Bürgerinnen und Bürger

    Seit dem Jahr 2025 werden die Entsorgungstermine im Landkreis Schmalkalden-Meiningen vornehmlich digital veröffentlicht – entweder über die kostenlose Abfall-App der Kreiswerke Schmalkalden-Meiningen oder im Onlinekalender unter www.schmalkalden-meiningen.hausmuell.info. Ab sofort stehen alle Termine für 2026 online sowie in der App zur Verfügung. Damit können Bürgerinnen und Bürger jederzeit ihre individuellen Abfuhrtermine einsehen und sich über die App bei Bedarf automatisch erinnern lassen. Kurzfristige Änderungen – etwa aufgrund von Witterung, Straßensperrungen, Baustellen oder anderweitigen Problemen – werden über diese digitalen Wege schnell und zuverlässig kommuniziert.

    Der Großteil der Einwohnerinnen und Einwohner nutzt diesen komfortablen Service bereits. Zugleich ist es dem Landkreis ein wichtiges Anliegen, auch für ältere oder digital nicht aktive Bürgerinnen und Bürger eine einfache Lösung bereitzustellen.

    Unterstützung für Bürgerinnen und Bürger ohne digitale Zugänge

    Wer weder Smartphone noch Computer besitzt, kann seine Entsorgungstermine auch weiterhin in Papierform erhalten: In den zuständigen Stadt-, Gemeinde- und VG-Verwaltungen, wo zumeist ohnehin die Gelben Säcke abgeholt werden müssen, liegen ab Anfang Dezember 2025 ausgedruckte Exemplare der Entsorgungstermine für 2026 für die jeweiligen Entsorgungsgebiete zur Abholung bereit. Das Landratsamt hat allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen entsprechende Ausdrucke für die jeweiligen Entsorgungsgebiete zur Verfügung gestellt.

    Digitale Angebote – aktuell, umweltfreundlich und komfortabel

    Mit der Umstellung auf digitale Entsorgungstermine leistet der Landkreis einen Beitrag zum Ressourcenschutz und zur Kosteneffizienz, ohne den Service für Bürgerinnen und Bürger einzuschränken. Die Abfall-App bietet praktische Zusatzfunktionen: automatische Erinnerungen am Vortag der Abfuhr, Benachrichtigungen bei Terminänderungen und Zugriff auf alle Entsorgungsarten (inkl. Gelber Sack/Gelbe Tonne). Die App „Abfall App SM-MGN (ATURIS)” ist kostenlos im App Store und im Google Play Store erhältlich.

    Auch über den Onlinekalender unter www.schmalkalden-meiningen.hausmuell.info können Bürgerinnen und Bürger ihre Termine mit wenigen Klicks abrufen, herunterladen und bei Bedarf ausdrucken.

    Weitere Informationen und Formulare

    Sämtliche Anträge und Formulare – etwa für Sperrmüll, Abfallbehälter oder Windelsäcke – sind weiterhin online unter www.kwsm.de im Bürgerbereich abrufbar. Eine separate Abfallfibel oder ein gedruckter Jahreskalender werden ab 2026 nicht mehr an alle Haushalte verteilt, da der Landkreis und die Kreiswerke gemeinsam sicherstellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger – vornehmlich digital, aber bei Bedarf auch analog – ihre Entsorgungstermine rechtzeitig und zuverlässig erhalten.

    Fragen rund um das Thema Abfall beantworten das Servicecenter der Kreiswerke sowie die Abfallwirtschaft im Landratsamt unter den folgenden Kontaktdaten:

    Entsorgungstermine und Straßenzuordnungen zum Download (PDF):

  • Virtual-Reality-Erfahrung „IMPRESSION DEPRESSION“ entfällt

    Virtual-Reality-Erfahrung „IMPRESSION DEPRESSION“ entfällt

    Wie der Fachdienst Gesundheit mitteilt, kann die Veranstaltung „IMPRESSION DEPRESSION“ am morgigen Mittwoch, den 26. November 2025 im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen aus technischen Gründen seitens der Robert-Enke-Stiftung leider nicht stattfinden.

    Wir bitten dies aufgrund der Kurzfristigkeit zu entschuldigen.

    Der Fachdienst bemüht sich schnellstmöglich um einen Ersatztermin, um allen Interessenten das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen. Der neue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

  • Fünf Preisträger für herausragendes Engagement in der Denkmalpflege geehrt

    Fünf Preisträger für herausragendes Engagement in der Denkmalpflege geehrt

    Landrätin Peggy Greiser hat am Montag, 24. November 2025, im feierlichen Ambiente des „Damenstifts“ in Wasungen fünf außergewöhnliche Projekte mit dem Denkmalpreis des Landkreises Schmalkalden-Meiningen ausgezeichnet. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der unteren Denkmalschutzbehörde und des Denkmalbeirats überreichte sie die Preise an zwei private Eigentümer, die Gemeinde Grabfeld, das Thüringer Forstamt Schmalkalden sowie die Stadtwerke Schmalkalden GmbH – allesamt Vorbilder im Erhalt und in der behutsamen Restaurierung historischer Bausubstanz.

    Würdigung des kulturellen Erbes

    In ihrer Ansprache betonte Landrätin Peggy Greiser die Bedeutung der Denkmalpflege für den Landkreis: „Jedes restaurierte Gebäude ist ein sichtbares Zeichen unserer Identität und Kultur, das die Region bereichert und unsere Geschichte lebendig hält. Deshalb hat der Denkmalschutz im Landkreis Schmalkalden-Meiningen einen hohen Stellenwert.“ Sie hob insbesondere das außergewöhnliche Engagement der Preisträger hervor, die finanzielle Verantwortung, handwerkliche Kompetenz und viel Herzblut in ihre Projekte eingebracht hätten.

    Auszeichnung für fünf herausragende Projekte

    Alle Preisträger erhielten eine Urkunde, eine Denkmalplakette und eine Geldprämie von jeweils 500 Euro. Die Auswahl erfolgte nach sorgfältiger Prüfung des Denkmalstatus, der genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen sowie der handwerklichen und denkmalpflegerischen Qualität. Auch das persönliche Engagement spielte eine maßgebliche Rolle – bewertet durch den ehrenamtlichen Denkmalbeirat des Landkreises.

    Die diesjährigen Preisträger sind:

    Stefanie und Christopher von Hugo

    Sanierung des „Kornhauses“ als Teil von Schloss Herrenbreitungen

    Nach vier Jahren Bauzeit wurde der erste Bauabschnitt – das sogenannte Kornhaus – als Büro- und Beherbergungsbereich mit wiederhergerichtetem Festsaal erfolgreich abgeschlossen. Der Rückbau späterer Einbauten ließ Raumgefüge und Farbwirkung der Renaissance erneut erstrahlen. Aufwendige brandschutztechnische Vorgaben wurden mit großem Feingefühl umgesetzt, etwa durch die Ertüchtigung des historischen Treppenhauses mit gläsernem Raumabschluss oder anspruchsvolle Türlösungen.

    Besonders anerkennenswert sind die zahlreichen statischen Instandsetzungen mit historischen Holzverbindungen sowie der gelungene Einklang moderner Baukunst mit altem Gemäuer. Die Vergabe vieler Aufträge an regionale Firmen stärkt zugleich die Verbundenheit der Bevölkerung mit diesem bedeutenden Denkmal.

    Martin Hartmann

    Denkmalgerechte Sanierung eines Fachwerkhauses in Rohr, Linde 3

    Sieben Jahre lang stand die Hofstelle leer, das Grundstück war überwuchert, Fachwerk, Dach und Fenster stark geschädigt. Mit großem persönlichem Einsatz hauchte Martin Hartmann dem Fachwerkhaus neues Leben ein. Dach, Sparren und Ziegel wurden erneuert, das Holzfachwerk gereinigt, ausgebessert und instandgesetzt. Längsrisse in Holzbalken wurden fachgerecht gekeilt, Fenster und Gefache aufgearbeitet und die Fassade nach historischem Farbkonzept neu gefasst.

    Das Ergebnis zeigt eindrucksvoll, wie fachkundige Restaurierung ein scheinbar verlorenes Denkmal wieder zum Schmuckstück des Ortsbildes machen kann – ein würdiger Anlass für die Verleihung des Denkmalpreises.

    Foto: Martin Hartmann

    Gemeinde Grabfeld

    Sanierung des Kellergeschosses, der Nebengelasse und Außenanlagen des „Unteren Schlosses“ in Bibra

    Das Untere Schloss prägt das Ortsbild von Bibra und ist vollständig unterkellert. Über Jahrzehnte durchgeführte Veränderungen hatten die Statik des Kreuzgewölbes und seiner Rundpfeiler stark beeinträchtigt. Die Gemeinde ließ die gefährdeten Bereiche umfassend sichern – technisch anspruchsvoll und erfolgreich umgesetzt mit Unterstützung mehrerer Fachleute.

    Auch die Nebengelasse sowie der Hof- und Parkbereich wurden hochwertig und denkmalgerecht gestaltet, unter anderem mit Natursteinpflaster. Für die sanierten Räume stehen bereits Nutzungsideen für Gemeinde- und Vereinsveranstaltungen oder private Feiern im Raum. Die Verbindung aus Gebäudesicherung, Denkmalpflege und zeitgemäßer Nutzung überzeugte die Jury vollends.

    Foto: Gemeinde Grabfeld

    Stadtwerke Schmalkalden GmbH

    Sanierung der „Historischen Post“ in Schmalkalden

    Das historische Postgebäude am Altmarkt wurde zwischen 2021 und 2024 umfassend erneuert – trotz der pandemiebedingten Herausforderungen und steigender Baukosten. Die Sandsteinfassade wurde gereinigt und restauriert, historische Innentüren und Dielenböden erhalten, die markanten Treppenhäuser bewahrt. Der Haupteingang erhielt ein neues, vertikal durchgehendes Fassadenelement, das sich harmonisch in die historische Struktur einfügt.

    Neben statischen Sicherungen wurde das Gebäude brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Heute bietet es moderne Büros und zwei Wohnungen – ein gelungenes Beispiel dafür, wie ein öffentliches Gebäude historischen Charakter und zeitgemäße Nutzung verbinden kann.

    Thüringer Forstamt Schmalkalden

    Sanierung des Mauerabschnitts mit Torbogen am Schlossberg 11, Schmalkalden

    Der Torbogen im äußeren Mauerring von Schloss Wilhelmsburg, vermutlich um 1600 entstanden, war stark geschädigt. Der Thüringen Forst ließ das Tor vollständig abtragen, beschädigtes Material aussortieren und die Struktur mit passendem Sandstein wiederaufbauen. Zugleich wurde die Durchfahrtshöhe um etwa 60 Zentimeter erweitert – eine funktionale Verbesserung, die heute auch Rettungsdienst, Feuerwehr und Handwerksbetrieben zugutekommt.

    Die Maßnahme fügt sich in die umfassende Restaurierung der Schlossanlagen ein und trägt wesentlich zur Bewahrung eines der bedeutendsten Renaissance-Ensembles Deutschlands bei.

    Foto: Thüringer Forstamt Schmalkalden

    Investition in Zukunft, Kultur und regionale Wirtschaft

    Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen würdigt nicht nur herausragende Projekte in Form des Denkmalpreises, sondern unterstützt die Denkmalpflege als einer von ganz wenigen Landkreisen in Deutschland auch finanziell – und das selbst unter schwierigen Haushaltsbedingungen. Jährlich stehen 150.000 Euro an Fördermitteln bereit. „Diese Zuschüsse stärken nicht nur die Identität unserer Region, sondern lösen Investitionen im hohen sechs- bis achtstelligen Bereich aus, von denen insbesondere lokale Handwerksbetriebe profitieren“, so Landrätin Greiser.

    Im Jahr 2025 wurde der Maximalbetrag vollständig ausgeschöpft. Die Zuschüsse des Landkreises ermöglichten so gemeinsam mit den Eigenanteilen der Eigentümer Gesamt-Investitionen in Höhe von rund 800.000 Euro. Damit leistet der Landkreis einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung des kulturellen Erbes und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region.