Autor: christin.grobe

  • Gigabit für Gigabit – In großen Schritten zur digitalen Zukunft

    Gigabit für Gigabit – In großen Schritten zur digitalen Zukunft

    Der geförderte Breitbandausbau im Landkreis Schmalkalden-Meiningen schreitet weiterhin planmäßig voran. In den einzelnen Ausbauclustern sind deutliche Fortschritte sichtbar, die bereits jetzt einen wichtigen Beitrag zur digitalen Zukunftsfähigkeit der Region leisten.

    Im Cluster 1, der weite Teile des Altkreises Schmalkalden umfasst, läuft die Glasfasermontage bereits seit Ende des Jahres 2025. Parallel dazu werden die Tiefbauarbeiten sukzessive fortgeführt. Anfang 2027 soll dieser Cluster laut Planung abgeschlossen sein.

    Im Cluster 4 zeigt sich ein ähnliches Bild: Hier ist die Glasfasermontage zu Beginn des Jahres 2026 erfolgreich angelaufen und wird kontinuierlich ausgebaut. Zuvor waren bereits die Tiefbauarbeiten gestartet. Zum Cluster 4 gehören weite Teil der Rhön. Ein besonderer Meilenstein innerhalb dieses Clusters ist die Infrastrukturerschließung der Grundschule in Herpf (Ortsteil der Kreisstadt Meiningen). Mit dem Anschluss an das Glasfasernetz wird eine zentrale Bildungseinrichtung zukunftssicher aufgestellt und ein wichtiger Schritt in Richtung digitale Bildung im ländlichen Raum vollzogen. Bis Mitte kommenden Jahres ist die finale Umsetzung des Clusters geplant.

    Auch im Cluster 3 sind die Tiefbauarbeiten im vergangenen Jahr gestartet. Im Anschluss werden die Glasfasern durch die Leerrohre eingeblasen. Die Maßnahme wird in den kommenden zwei Jahren realisiert.

    „Der Glasfaserausbau ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben für unseren Landkreis. Wir kommen Schritt für Schritt gut voran und bringen schnelles Internet auch in unsere kleinsten Ortsteile. Gerade der Anschluss von Schulen wie in Herpf zeigt, wie wichtig diese Investitionen für Bildung, Teilhabe und Chancengleichheit sind“, konstatiert Landrätin Peggy Greiser.

    Mit Blick auf die weitere Entwicklung des Breitbandausbaus wartet der Landkreis derzeit auf den Start der zweiten Förderrunde für die Cluster 1 und 4. Der entsprechende Förderaufruf steht bislang noch aus. Eine zeitnahe Fortführung der Förderprogramme ist aus Sicht des Landkreises entscheidend, um den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und verbleibende Versorgungslücken zu schließen. In der nächsten Förderrunde sollen Adressen angeschlossen werden, die bereits über eine Leistung von 100 Megabit pro Sekunde verfügen und damit nach den derzeitigen Förderrichtlinien nicht förderfähig waren.

    Neben dem Breitbandausbau bleibt auch die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ein zentrales Thema. Leistungsfähige digitale Strukturen sind Voraussetzung für moderne, bürgernahe Dienstleistungen. Der Landkreis, der als einer der Digital-Vorreiter in Thüringen gilt, sieht hier weiterhin einen hohen Unterstützungsbedarf durch Bund und Land, insbesondere bei der Umsetzung und Finanzierung entsprechender Maßnahmen. „Da geht es vor allem um Software, da geht es aber auch um Schnittstellen für Fachanwendungen“, erklärt Greiser. „Für die Digitalisierung von Verwaltungen braucht es eine verlässliche finanzielle Unterstützung von Bund und Land oder zentral entwickelte und finanzierte einheitliche Anwendungslösungen. Diese Variante hätte den Vorteil, dass wir einen Flickenteppich vermeiden“, so die Forderung der Landrätin.

  • Fritzpark in Zella-Mehlis eröffnet – Freizeitspaß für die ganze Familie

    Fritzpark in Zella-Mehlis eröffnet – Freizeitspaß für die ganze Familie

    Am 25. April 2026 hat der neue Fritzpark in Zella-Mehlis erstmalig seine Türen geöffnet und ist direkt zu einem echten Besuchermagneten in der Prachtregion geworden. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, den modernen Indoor-Erlebnispark erstmals zu entdecken und die vielfältigen Angebote auszuprobieren.

    Auf rund 3.200 Quadratmetern bietet der Fritzpark ein abwechslungsreiches Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ob Klettertürme, Ninja-Parcours, Trampoline, rasante Rutschen oder interaktive Spiele – hier stehen Bewegung, Spaß und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch eine Lasertag-Arena sowie verschiedene Bereiche für Gruppen, Feiern und Veranstaltungen.

    Das Konzept ist bewusst generationenübergreifend angelegt: Familien, Freundeskreise, Vereine und auch Unternehmen finden hier ideale Bedingungen, um gemeinsam aktiv zu sein – unabhängig von Alter oder Wetter. Als ganzjährig nutzbare Indoor-Einrichtung stellt der Fritzpark eine wertvolle Ergänzung der Freizeitlandschaft in der Prachtregion und ganz Südthüringen dar.

    Mit seiner modernen Ausstattung, der guten Verkehrsanbindung und dem klaren Fokus auf gemeinsames Erleben stärkt der Fritzpark die Attraktivität der Region nachhaltig und setzt neue Impulse für Freizeit, Tourismus und Lebensqualität in der Prachtregion.

    Weitere Informationen: www.fritzpark-zella.de

  • Jagdbeirat des Landkreises für neue Amtsperiode berufen

    Jagdbeirat des Landkreises für neue Amtsperiode berufen

    Der Jagdbeirat des Landkreises Schmalkalden-Meiningen startet in eine neue Amtszeit: Am 20. April 2026 wurden im Saal des Meininger Landratsamtes die ehrenamtlichen Mitglieder für die Periode 2026 bis 2031 offiziell berufen. Die 1. hauptamtliche Beigeordnete Susanne Reich überreichte gemeinsam mit Mike Bauroth, dem Leiter des Fachdienstes Ordnung und Straßenverkehr, dem auch die Untere Jagdbehörde angehört, die Berufungsurkunden. Letzterer hat gleichzeitig den Vorsitz des Jagdbeirates inne.

    Der Jagdbeirat unterstützt die Kreisbehörde beratend in allen grundsätzlichen Angelegenheiten sowie bei wichtigen Einzelfragen und in den durch das Jagdrecht zugewiesenen Aufgaben. Ziel ist es, die praktischen Erfahrungen der Jägerschaft mit den Belangen der Land- und Forstwirtschaft, den Interessen der Jagdgenossenschaften sowie den Anforderungen des Natur- und Tierschutzes in Einklang zu bringen.

    Der Jagdbeirat der Unteren Jagdbehörde des Landkreises Schmalkalden-Meiningen setzt sich aus neun Mitgliedern zusammen. Diese vertreten die Kreisjägerschaften, die Landwirtschaft, die staatliche, private und kommunale Forstwirtschaft, die Jagdgenossenschaften, den amtlichen Tierarzt, den Naturschutz sowie die Behörde selbst. Für alle Mitglieder wurden auch Stellvertretungen benannt.

    Vizelandrätin Susanne Reich dankte allen Mitgliedern für ihre Bereitschaft, sich ehrenamtlich im Jagdbeirat zu engagieren: „Es ist ein großer Gewinn, dass wir auch künftig auf die Unterstützung dieses fachkundigen Gremiums zählen können. Die gebündelte Erfahrung der Mitglieder hilft dabei, unterschiedliche Interessen sorgfältig abzuwägen und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Besonders wertvoll sind dabei das langjährige Engagement und die hohe Fachkompetenz, die alle Beteiligten in ihre Arbeit einbringen“, betonte Susanne Reich.

    Foto: Gruppenaufnahme des neu berufenen Jagdbeirates mit seinen Stellvertretungen, den externen Jagdberatern sowie der Vizelandrätin und den Mitarbeitenden der Unteren Jagdbehörde des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen.


    1. Reihe von links:
    Christian Seeber, Fred Limpert, Andreas Hummel, Roland Burckhardt, Hendrik von Riewel, Roland Behlert sowie die 1. Hauptamtliche Beigeordnete Susanne Reich


    2. Reihe von links:
    Thomas Kästner, Andreas Baumann, Dr. David Sporn (Amtstierarzt), Jörg Kiesewalter, Marco Hartmann, Frank Peternell, Sabine Kirchner und Stephanie Weichler (beides Mitarbeiterinnen der Unteren Jagdbehörde)


    3. Reihe von links:
    Marco Wagner, Lukas Paul Semineth, Sebastian Dummer, Mike Bauroth, Jan Pietzko und Karsten Winkler


    Abwesende Jagdbeiratsmitglieder: Claudia Debernitz, Dr. Dominik Hessenmöller

  • Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld besiegeln Partnerschaft: Zusammenarbeit mit Leben füllen

    Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld besiegeln Partnerschaft: Zusammenarbeit mit Leben füllen

    Mit der feierlichen Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden haben die Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld jüngst einen bedeutenden Schritt hin zu einer engeren interkommunalen Zusammenarbeit vollzogen. Im Beisein von Fraktionsvorsitzenden beider Kreistage unterzeichneten Landrätin Peggy Greiser und Landrat Thomas Habermann die Vereinbarung offiziell.

    Beide Seiten zeigten sich erfreut über die nun formell besiegelte Partnerschaft, die auf bereits zahlreichen bestehenden Kontakten und erfolgreichen Kooperationen aufbaut. Ziel ist es, die historisch gewachsenen Verbindungen weiter zu vertiefen und durch konkrete Projekte nachhaltig mit Leben zu füllen.

    „Tue Gutes und rede darüber“, freute sich Landrätin Peggy Greiser nach der Unterschrift und dem Siegel unter die Partnerschaftsurkunden. Sie zeigte sich dankbar für die bereits bestehende Verbindung beider Landkreise.

    Dem schloss sich ihr Landratskollege Thomas Habermann an, der in diesem Zusammenhang an die Wiedervereinigung von vor über 30 Jahren („Es kam zusammen, was zusammengehört“) erinnerte. Bei dieser Partnerschaft in unmittelbarer Nachbarschaft profitiere jeder vom anderen – nicht materiell, sondern ideell.

    Ein zentrales verbindendes Element dieser Partnerschaft stellt dabei das Biosphärenreservat Rhön dar, das seit über 30 Jahren als grenzüberschreitende Institution für Zusammenarbeit in den Bereichen Natur, Nachhaltigkeit und Regionalentwicklung wirkt. Es bietet ideale Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte und Initiativen.

    Auch im sportlichen Bereich bestehen bereits erfolgreiche Kooperationen: Das gemeinsame Grundschulfußballturnier hat sich als fester Bestandteil der Begegnung junger Menschen etabliert und wird künftig im jährlichen Wechsel in beiden Landkreisen ausgetragen. Darüber hinaus sind weitere sportliche Formate wie ein gemeinsamer „Rhön-Cup“ in Planung.

    Im Bereich Tourismus und Regionalentwicklung kommt der Rhön GmbH eine wichtige Rolle zu. Sie soll künftig verstärkt zur gemeinsamen Vermarktung der Region beitragen, etwa durch die Entwicklung gemeinsamer Themenrouten oder digitaler Erlebnisangebote entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

    Ein weiteres verbindendes Element ist die Infrastruktur: Die Autobahn A 71 – mit der gemeinsamen Autobahnkirche – steht symbolisch für das Zusammenwachsen der Regionen und ermöglicht eine schnelle und direkte Verbindung zwischen den Landkreisen – ein konkretes Ergebnis der deutschen Einheit, das heute aktiv für Austausch und Kooperation genutzt wird.

    Neben diesen Schwerpunkten umfasst die Partnerschaft zahlreiche weitere Handlungsfelder, darunter Kultur, Bildung, Jugendarbeit sowie Angebote für Seniorinnen und Senioren. Geplant sind unter anderem gemeinsame Bildungsprojekte, kulturelle Austauschformate und generationenübergreifende Begegnungsangebote.

    Zur nachhaltigen Verankerung der Partnerschaft ist zudem vorgesehen, feste Ansprechpartner auf beiden Seiten zu benennen sowie einen regelmäßigen Austausch in Form eines Partnerschaftsrates zu etablieren.

    Mit der Unterzeichnung haben beide Landkreise ein starkes Zeichen für Zusammenarbeit, Zusammenhalt und eine gemeinsame Zukunft in der Rhön gesetzt.

    Foto: Landrätin Peggy Greiser und Landrat Thomas Habermann besiegelten im Beisein von Fraktionsvorsitzenden beider Kreistage die Partnerschaft der beiden Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld. (Foto: Christian Hüther / Landkreis Rhön-Grabfeld).

  • Einladung zum überregionalen Austauschtreffen für suchterkrankte Menschen und Angehörige am 30. April in Zella-Mehlis

    Einladung zum überregionalen Austauschtreffen für suchterkrankte Menschen und Angehörige am 30. April in Zella-Mehlis

    Die Selbsthilfegruppen mit dem Schwerpunktthema Sucht im Landkreis Schmalkalden-Meiningen laden gemeinsam mit der Regionalen Selbsthilfekontaktstelle des Landratsamtes herzlich zum nächsten überregionalen Austauschtreffen ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 30. April 2026, von 16:00 bis 18:00 Uhr im Kontaktcafé des Teilhabezentrums, Malzhügel 2 in Zella-Mehlis statt.

    Das Austauschtreffen hat sich bereits als wertvolles Format etabliert: Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit im Oktober 2025 und einer weiteren Zusammenkunft zu Beginn dieses Jahres wird der Dialog nun fortgeführt. Teilnehmende aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen sowie aus den benachbarten Landkreisen nutzen die Gelegenheit, sich kreisübergreifend zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Um den Austausch kontinuierlich zu stärken, sind im Jahresverlauf weitere überregionale Treffen geplant.

    Eingeladen sind suchterkrankte Menschen, deren Angehörige sowie alle Interessierten. In offener und wertschätzender Atmosphäre bietet das Treffen Raum für persönliche Gespräche, gegenseitige Unterstützung und neue Impulse. Gleichzeitig lernen die Teilnehmenden die vielfältigen Angebote der Selbsthilfegruppen aus der Region kennen.

    Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten bei Nicole Ritzmann von der regionalen Selbsthilfekontaktstelle unter der Telefonnummer 03693 / 485-8701 oder per E-Mail an gesundheitsfoerderung@lra-sm.de

  • Sprechtag für Existenzgründer und Jungunternehmer in der GFE Schmalkalden

    Sprechtag für Existenzgründer und Jungunternehmer in der GFE Schmalkalden

    Der nächste Beratungs- und Existenzgründersprechtag mit allen Akteuren zum Thema Selbständigkeit findet am Mittwoch, 22. April 2026, von 9 bis 13 Uhr, in der GFE Schmalkalden, Näherstiller Straße 10, 98574 Schmalkalden, Besprechungsraum 2, statt.

    Gründungsinteressierte und Jungunternehmer können sich an diesem Tag rund um das Thema Selbstständigkeit informieren und von Experten beraten lassen. Für Fragen stehen vor Ort ThEx Enterprise (Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum), die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes sowie die Kammern und die Thüringer Aufbaubank zur Verfügung.

    Das Beratungsangebot richtet sich an alle, die über das Thema Existenzgründung in Thüringen mehr erfahren möchten, konkreten Gründungsunterstützungsbedarf haben oder seit maximal drei Jahren ein Unternehmen führen. Jeder, der eine Idee im Kopf hat, der sich zur beruflichen Perspektive der Selbstständigkeit informieren möchte oder für sein junges Unternehmen neue Impulse benötigt, kann sich gern zum Sprechtag bei Kreis-Wirtschaftsförderin Ulrike Steinmetz

    (Tel.: 03693/485 8392, E-Mail: u.steinmetz@lra-sm.de) sowie bei Andrea Biering-Frank von ThEx (Tel.: 036202/26267, E-Mail: abiering@parisat.de) anmelden.

  • Prominenter Gast beim 22. Tag der Wirtschaft – Landratsamt gewinnt Extremsportler Joey Kelly für Impulsvortrag

    Prominenter Gast beim 22. Tag der Wirtschaft – Landratsamt gewinnt Extremsportler Joey Kelly für Impulsvortrag

    Als Musiker und Mitglied der berühmten Kelly Family feierte er in den 90er-Jahren bleibende Erfolge. Als Sportler fordert er sich immer wieder heraus, um an den härtesten Wettkämpfen der Welt teilzunehmen. Als Motivationskünstler inspiriert er seine Zuhörer, ihre eigenen Ziele zu verwirklichen. Am Mittwoch, den 6. Mai 2026 ist Extremsportler und Speaker Joey Kelly beim diesjährigen Tag der Wirtschaft des Landkreises Schmalkalden-Meiningen zu Gast. Auf Initiative von Landrätin Peggy Greiser berichtet der Unternehmer in einem packenden Vortrag von seinen Erfahrungen als Ausdauersportler und seinem Weg zum Erfolg.

    Unter dem Motto „NO LIMITS – Wie schaffe ich mein Ziel“ schildert Joey Kelly eindrucksvoll, wie er mit einem starken Willen, Durchhaltevermögen und Leidenschaft seine Ziele erreicht hat. Vor allem aber ermuntert der mehrfache Ultramarathon-Läufer die Teilnehmer, ehrgeizig, fokussiert sowie diszipliniert zu sein. „Der Lebensweg von Joey Kelly ist mehr als beeindruckend und ich bin überzeugt, dass seine Geschichte auch eine Inspiration für unsere Unternehmen im Landkreis sein kann“, freut sich die Landrätin auf den prominenten Gastredner zum 22. Tag der Wirtschaft in Meiningen.

    Die traditionsreiche Veranstaltung, die von der Rhön-Rennsteig-Sparkasse sowie der ThEx Zukunftswirtschaft gefördert wird, findet in diesem Jahr auf dem Gelände der MZA-Meyer Zweiradtechnik GmbH im Industriegebiet Rohrer Berg statt. Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. In spannenden Vorträgen erhalten die Teilnehmer zudem Impulse für eine moderne Unternehmensführung oder das eigene Arbeitsumfeld.

    Das Programm ist kurzweilig und lässt im Anschluss bei einem Imbiss mit Getränken ausreichend Zeit zum Netzwerken. Nach einer kurzen Begrüßung durch einen Vertreter der MZA Meyer-Zweiradtechnik lernen die Gäste zunächst ihren diesjährigen Gastgeber kennen. Das Unternehmen produziert hochwertige Ersatzteile für die noch immer beliebten Zweiräder der ehemaligen DDR. An das Firmenportrait schließt sich ein Grußwort von Landrätin Peggy Greiser an. Auch für eine Unternehmensführung im Nachgang des offiziellen Programms können sich Interessierte im Vorfeld gern anmelden.

    Dr. Carolin Görzig, Transferscout an der Hochschule Schmalkalden, wird in einem kompakten Vortrag das Konzept der Tandemprofessur vorstellen – ein besonderes Stellenmodell, das eine Lehrtätigkeit an der Hochschule mit der praktischen Forschung und Projektarbeit im Unternehmen verbindet. Der eigentliche Höhepunkt ist dann der Impulsvortrag von Joey Kelly.

    Anmeldungen für den 22. Tag der Wirtschaft sind hier bis zum 27. April 2026 möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kostenfreie Parkmöglichkeiten stehen am Veranstaltungstag auf dem Gelände der MZA-Meyer Zweiradtechnik GmbH sowie auf dem Gelände des benachbarten bw-online-Shops (beide in der Zeppelinstraße) zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr. Rückfragen beantwortet Ulrike Steinmetz von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen (Tel.: 03693/485-8392; E-Mail: u.steinmetz@lra-sm.de).

  • Jetzt mitmachen und die eigene Heimat aktiv gestalten! Landkreis Schmalkalden-Meiningen ruft zum Ideenwettbewerb auf

    Jetzt mitmachen und die eigene Heimat aktiv gestalten! Landkreis Schmalkalden-Meiningen ruft zum Ideenwettbewerb auf

    Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen startet zum vierten Mal den Ideenwettbewerb „Deine Heimat. Dein Projekt“ im Rahmen des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ (LSZ). Gesucht werden neue Ideen zu Projekten und Angeboten, die das Miteinander in Städten, Dörfern und Regionen unterstützen und stärken.

    Das LSZ ist ein Förderprogramm des Freistaates Thüringen, das die Lebensqualität von Familien vor Ort verbessern will. Im Fokus steht das generationenübergreifende Zusammenleben – von Jung bis Alt. Ziel ist es, neue Ideen und Angebote zu fördern, die die Gemeinschaft bereichern und den sozialen Zusammenhalt stärken.

    Wer kann mitmachen?

    Alle, die eine gute Idee haben. Bewerben können sich z. B.:

    • Bürgerinnen und Bürger
    • Vereine und Initiativen
    • staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften
    • Unternehmen
    • Kindertagesstätten und Schulen/Schulklassen
    • soziale Träger

    Welche Ideen können sich bewerben?

    Ob Projekte im Bereich der Nachbarschaftshilfe, generationsübergreifende Bildungs-, Bewegungs- und Freizeitangebote, Entlastungsangebote oder innovative soziale Initiativen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist ein klarer Bezug zur eigenen Stadt, dem eigenen Dorf oder der Region sowie ein erkennbarer Mehrwert für das Zusammenleben vor Ort.

    So funktioniert die Teilnahme:

    Das Antragsformular und die Wettbewerbsbedingungen stehen hier zum Download bereit. Die Frist zur Einreichung von Projektideen endet am 30. September 2026. Wichtig für die Bewerbung ist, dass eine regionale Dimension oder ein positiver Einfluss auf die Stadt, das Dorf oder die Region hergestellt wird und gut ersichtlich ist.


    Für alle Gewinnerinnen und Gewinner des Ideenwettbewerbs wird ein Gesamtbudget von bis zu 5.000 Euro ausgelobt. Die Auswahl und Prämierung der drei besten Ideen erfolgt durch den Beirat für Sozialplanung.

    Bei Fragen zum Ideenwettbewerb oder auch zum LSZ hilft die Sozialplanung im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen gern telefonisch unter 03693 / 485-8502 oder per E-Mail an fb.soziales@lra-sm.de weiter.

  • Jetzt fürs Medizin-Stipendium des Landkreises Schmalkalden-Meiningen ab dem Wintersemester 2026/27 bewerben

    Jetzt fürs Medizin-Stipendium des Landkreises Schmalkalden-Meiningen ab dem Wintersemester 2026/27 bewerben

    Das Medizinstipendium des Landkreis Schmalkalden-Meiningen geht in die nächste Runde. Der Kreis bietet auch weiterhin ein eigenes Stipendienprogramm für künftige Ärzte an. Wer Medizin studiert und im Anschluss im Landkreis Schmalkalden-Meiningen tätig sein möchte, kann sich ab sofort für das kommende Wintersemester 2026/27 bewerben. Das Bewerbungsformular steht hier zum Abruf bereit. Sollte es Bewerber geben, denen zu diesem Zeitpunkt noch keine Immatrikulationsbescheinigung vorliegt, kann diese noch bis zur Bescheiderteilung nachgereicht werden. Eine Antragsstellung ist bis zum 31. Juli 2026 möglich.

    Die Richtlinie für das Medizin-Stipendium, die ebenfalls hier zum Download zur Verfügung steht, sieht vor, dass die ausgewählten Studentinnen und Studenten ein Stipendium von jeweils monatlich 500 Euro erhalten – und das über eine Dauer von bis zu fünf Jahren. Auch dieses Jahr werden drei Stipendien vergeben.

    Im Gegenzug verpflichten sich die Medizinstudenten, nach dem Studium eine Hausarztpraxis im Landkreis zu gründen oder zu übernehmen und wenigstens fünf Jahre hier als Allgemeinmediziner tätig zu sein. Alternativ ist es auch möglich, als Mediziner im Gesundheitsamt des Landkreises oder im kreiseigenen Elisabeth Klinikum Schmalkalden mindestens für die gleiche Zeitdauer zu arbeiten. 

    „Wir haben über unser Stipendienprogramm bereits acht Medizinstudenten aus der Region dafür gewonnen, sich für eine berufliche Existenz in unserem Landkreis zu entscheiden. Langfristig wollen wir so die hausärztliche Versorgung in unserer ländlich geprägten Region sichern und auch unser Elisabeth Klinikum in Schmalkalden oder unser Gesundheitsamt bei der Gewinnung von Ärzten stärker unterstützen“, erklärt Landrätin Peggy Greiser. „Auch unser Landkreis bleibt vom immer problematischer werdenden Fachkräftemangel im Gesundheitsbereich nicht verschont. Deswegen war es wichtig, dass wir hier als einer der ersten Landkreise in Deutschland gegengesteuert haben. Unsere Erfahrungen mit dem Stipendium seit seiner Einführung vor vier Jahren bestätigen uns, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.“

    Welche weiteren Voraussetzungen gibt es?

    Neben der Verpflichtung zur künftigen ärztlichen Tätigkeit im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gelten folgende weitere Voraussetzungen: Antragsberechtigt sind Studierende, die an einer deutschen Universität oder im EU-Ausland die Fachrichtung Humanmedizin studieren. Vornehmlich sollten die Studierenden aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen stammen (z.B. bisheriger Wohnsitz, Schulbesuch), aber auch ein sonstiger Bezug zum Landkreis (z.B. ehrenamtliches Engagement, vorherige Ausbildung) kann im Antrag beschrieben werden.

    Die Stipendiaten sind verpflichtet, das Medizinstudium beziehungsweise die Facharztausbildung zügig zu meistern und die Prüfungen möglichst in der Regelstudienzeit abzulegen. Sie verpflichten sich, alle praktischen Ausbildungsphasen und insbesondere das praktische Jahr im Landkreis Schmalkalden-Meiningen zu absolvieren.

    Welche Bewerber ein Stipendium erhalten, schlägt ein Fachgremium vor. Die Bewilligung erfolgt über das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen. 

    Antragstellung

    Das Stipendium ist beim


    Landratsamt Schmalkalden-Meiningen
    Büro der Landrätin
    Stabsstelle Kreisentwicklung
    Obertshäuser Platz 1
    98617 Meiningen

    bis zum 31. Juli eines jeden Jahres schriftlich zu beantragen.

    Dem Antrag sind die folgenden Unterlagen beizufügen:

    • Bewerbungsbogen
    • Lebenslauf
    • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung der Universität und
    • ggf. Empfehlungsschreiben.
  • Einschränkungen im Liniennetz der MBB ab 13. April 2026

    Einschränkungen im Liniennetz der MBB ab 13. April 2026

    Aufgrund mehrerer Baumaßnahmen und Vollsperrungen im Liniennetz der MBB Meininger Busbetriebs GmbH kommt es ab 13. April 2026 zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr. Betroffen sind insbesondere die Bereiche Zella-Mehlis, Ritschenhausen, Meiningen sowie die Verbindung Brotterode–Trusetal.

    Zella-Mehlis: Vollsperrung der Industriestraße vom 13.4.2026 bis 24.4.2026

    Aufgrund einer Vollsperrung der Industriestraße kann die Linie 400 das dortige Gewerbegebiet vorerst nicht bedienen.

     Entfallende Haltestellen: A71 Center, Lomo Autohof und Industriestraße
     Alternative: Fahrgäste mit Ziel Industriegebiet werden gebeten, auf den innerstädtischen Linienverkehr der Stadt Suhl (SNG) auszuweichen.

    Ritschenhausen: Vollsperrung der Ortsdurchfahrt ab 20.4.2026

    Mit Beginn des ersten Bauabschnitts wird die Ortsdurchfahrt Ritschenhausen für den Linienverkehr voll gesperrt.

     Umleitung: Die Busse werden großräumig über die L 1131 und einen befestigten Wirtschaftsweg nach Ritschenhausen umgeleitet.
     Ausblick: Ein zweiter Bauabschnitt ist für den Sommer 2026 geplant. Hierfür wird rechtzeitig eine gesonderte Umleitungsplanung veröffentlicht.

    Meiningen: Sperrung Kreuzung Adelheidstraße / Drachenbergstraße ab 20.4.2026

    Wegen Bauarbeiten im Kreuzungsbereich kommt es zu Anpassungen im Meininger Stadtverkehr:

     Umleitung: In Richtung Kiliansberg erfolgt die Umleitung über die Gutsstraße.
     Ersatzhaltestellen:
    o Für die Haltestelle Adelheidstraße wird eine Ersatzhaltestelle in der Gartenstraße eingerichtet.
    o Die Haltestelle Robert-Koch-Straße wird durch eine Ersatzhaltestelle in der Gutsstraße bedient.
     Umleitung: In Richtung Stadtzentrum erfolgt die Umleitung über den Kirchbrunnen.

    Massive Behinderungen auf der Linie 441 (Brotterode – Trusetal)

     Linienführung: Die Linie 441 muss geteilt werden; sie endet und startet jeweils in Trusetal. Fahrgäste aus Brotterode nutzen bitte die Linie 445 über Kleinschmalkalden.
     Schülerverkehr: Für ausgewählte Fahrten im Schülerverkehr liegt eine Ausnahmegenehmigung vor, um die Baustelle zu passieren. Die exakten Fahrzeiten für diese Fahrten befinden sich aktuell in der finalen Abstimmung mit den betroffenen Schulen. Sobald diese vorliegen, werden sie umgehend auf der Website der MBB veröffentlicht.

    Wir bedauern die entstehenden Unannehmlichkeiten und danken für Ihr Verständnis. Aktuelle Informationen und detaillierte Baufahrpläne finden Sie hier.