Autor: christin.grobe

  • Großer Besucherandrang und hohe Nachfrage: Erfolgreicher Auftritt der Prachtregion auf der Grünen Woche 2026

    Großer Besucherandrang und hohe Nachfrage: Erfolgreicher Auftritt der Prachtregion auf der Grünen Woche 2026

    Mit einem starken Besucheransturm und einem „prächtigen“ Auftritt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen ist die 100. Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin zu Ende gegangen. Rund 350.000 Besucherinnen und Besucher wollten sich das Jubiläum der traditionsreichen Messe nicht entgehen lassen – rund 40.000 mehr als im Vorjahr. Besonders am zweiten Messewochenende war der Andrang so groß, dass es zeitweise zu Einlassstopps kommen musste.

    Auch der Stand der Prachtregion Schmalkalden-Meiningen in der Thüringen-Halle stieß erneut auf großes Interesse. Zahlreiche Gäste informierten sich über touristische Angebote, regionale Produkte und Ausflugsmöglichkeiten im Landkreis.

    Ein besonderes Highlight für viele Besucher war erneut die „Prachtregion“-Grillzange, die mit einem Brennstempel live vor Ort mit dem Prachtregion-Logo im wahrsten Sinne des Wortes gebrandet wurde und sich großer Beliebtheit als Souvenir-Zubehör für die Thüringer Rostbratwurst erfreute. Auch der erstmals angebotene stylische Strohhut – ebenfalls mit Prachtregion-Logo – sorgte für Aufmerksamkeit: Er wurde von vielen Besucherinnen und Besuchern über die Thüringen-Halle hinaus durch die insgesamt 28 nationalen und internationalen Messehallen getragen. Kinder freuten sich über Prachtregion-Wasserbälle für den nächsten Badeurlaub, während Handwärmer angesichts der winterlichen Temperaturen in Berlin ein willkommenes Merchandise-Geschenk für den Heimweg waren.

    „Ungebrochen groß war die Nachfrage nach Informationsmaterial. Besonders gefragt waren die Broschüren zu Camping- und Caravan-Stellplätzen in Thüringer Wald, Rhön und Werratal“, erklärte Landrätin Peggy Greiser, die am ersten Messetag auch mit vor Ort in Berlin war. „Viele Berlinerinnen und Berliner informierten sich zudem über Wintersportmöglichkeiten in der Region – denn für einen spontanen Kurztrip in den Schnee müssen es nicht immer die Alpen sein. Die zentrale Lage im Herzen Deutschlands sowie die aktuell guten Wintersportbedingungen stießen auf reges Interesse.“ Auch die Möglichkeit, in der LOTTO Thüringen Skihalle in Oberhof ganzjährig Ski zu fahren, sorgte bei vielen Messegästen für Staunen.

    Ebenso gefragt waren die Broschüren zu Rad- und Wanderwegen, darunter natürlich der bekannte Rennsteig. Am häufigsten griffen die Besucherinnen und Besucher jedoch zur Landkreiskarte mit mehr als 100 Ausflugstipps in der Prachtregion, die einen kompakten Überblick über Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote bietet. Familien mit Kindern nahmen zudem gerne die handlichen Booklets der Familienplattform „Rosa Krokodil“ mit Ausflugstipps für gemeinsame Unternehmungen oder das Mal- und Stempel-Heft zur Grabfeld-Radroute mit.

    Auf individuelle Nachfrage informierte das Team der Stabsstelle Kreisentwicklung, das die Standbetreuung absicherte, ausführlich zu einzelnen Ausflugs- oder Veranstaltungshighlights wie dem Trusetaler Wasserfall, dem Erlebnispark Meeresaquarium in Zella-Mehlis, dem Wasunger Karneval oder dem Spielplan des Staatstheaters Meiningen. Auch zu besonderen Übernachtungsmöglichkeiten – etwa den Butzen in Fischbach – sowie zu beliebten Unterkünften wurden zahlreiche Gespräche geführt.

    Ein weiterer Hingucker war erneut der Imagefilm des Landkreises. Der Tourismustrailer lief während der gesamten Messe in der Thüringen-Halle und lud viele Gäste zum Stehenbleiben ein. Fragen zu den Drehorten der einzelnen Szenen beantwortete das Standpersonal gerne.

    Ein besonderes Highlight an den ersten Messetagen war der Auftritt der Hofkäserei Belrieth. Rebekka Büttner und Angelika Baumann präsentierten am Aktionsstand hochwertige Käsespezialitäten und brachten regionale Handwerkskunst und besten Geschmack aus der Prachtregion nach Berlin. Auch weitere regionale Produkte wie der Viba Nougat, die originale Thüringer Rostbratwurst von Thüringer Landstolz oder der Linsensalat der Astaxa GmbH aus Ritschenhausen stießen in Berlin auf große Resonanz. Einige der Produkte waren auch am Stand des Thüringer Waldshops erhältlich.

    Am Eröffnungstag besuchte Landrätin Peggy Greiser die Grüne Woche und begrüßte die Aussteller und Unternehmen aus dem Landkreis sowie darüber hinaus persönlich. In zahlreichen Gesprächen überzeugte sie sich von der Vielfalt und Qualität der regionalen Produkte.

    Nach der Grünen Woche ist vor der Grünen Woche: Die Vorbereitungen für die 101. Internationale Grüne Woche 2027 laufen im Landratsamt bereits. Gemeinsam mit dem Wartburgkreis wird der Landkreis Schmalkalden-Meiningen im kommenden Jahr die Gastgeberrolle in der Thüringen-Halle übernehmen und ein vielseitiges Programm gestalten.

    Titelfoto: Starke Besetzung am Stand der Prachtregion auf der Internationalen Grünen Woche 2026: Landrätin Peggy Greiser (Mitte) mit dem Team der Stabsstelle Kreisentwicklung – René Michael (l.) und Ulrike Steinmetz (r.) – sowie Angelika Baumann (2. v. l.) und Rebekka Büttner (2. v. r.) von der Hofkäserei Belrieth.

  • Neue Rettungswache Brotterode stärkt Notfallversorgung in der Region

    Neue Rettungswache Brotterode stärkt Notfallversorgung in der Region

    Mit einer feierlichen Einweihung ist am Dienstag, 27. Januar 2026, die neue Rettungswache Brotterode offiziell in Betrieb genommen worden. Am Standort Breite Wiese 11 entstand ein modernes und zukunftssicheres Domizil für den Rettungsdienst in Brotterode, Trusetal und Kleinschmalkalden. Zur Einweihung hatten das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen als Aufgabenträger des Rettungsdienstes mit Unterstützung des DRK-Kreisverbandes Schmalkalden e.V. als Durchführender eingeladen.

    Die neue Rettungswache ersetzt ein bislang nur provisorisches und langfristig nicht tragfähiges Quartier für Personal und Technik. Nachdem das DRK die frühere Unterkunft verlassen musste, war der Rettungsdienst rund ein Jahr lang auf eine Übergangslösung angewiesen, die durch private Unterstützung ermöglicht wurde. Diese konnte jedoch nicht die komplexen Anforderungen an eine moderne Rettungswache erfüllen.

    „Mit der neuen Rettungswache Brotterode schaffen wir zukunftsweisende und verlässliche Strukturen für schnelle Hilfe im Ernstfall. Moderne Gebäude sind kein Selbstzweck – sie sind Voraussetzung dafür, dass Rettungskräfte unter guten Bedingungen arbeiten und Menschen im Notfall schnell erreicht werden können“, betont Landrätin Peggy Greiser.

    Die Planung für den Neubau begann bereits 2023. Da zunächst die Rettungswache in Steinbach-Hallenberg realisiert wurde, startete der Bau in Brotterode im April 2025. Trotz einzelner Herausforderungen während der Bauphase – unter anderem durch einen Wassereinbruch – konnte das Gebäude planmäßig fertiggestellt und am 15. Dezember 2025 übergeben werden. Seit dem 1. Januar 2026 ist die Rettungswache regulär in Betrieb.

    Susanne Reich, Hauptamtliche Beigeordnete des Landkreises und Leiterin des Fachbereichs Ordnung und Sicherheit, erklärt: „Die neue Rettungswache erfüllt vollständig die geltenden DIN-Anforderungen und Arbeitsschutzvorschriften. Kurze Alarmwege, moderne Hygienekonzepte und eine durchdachte technische Ausstattung verbessern die Einsatzbedingungen deutlich – und damit auch die Versorgung der Bevölkerung.“

    Die Rettungswache wird vom DRK-Kreisverband Schmalkalden betrieben und fährt jährlich rund 800 Einsätze. Für den 24-Stunden-Betrieb sind planmäßig zehn Mitarbeitende vorgesehen. Wenn nicht im Einsatz, steht am Standort jederzeit ein Rettungswagen mit einem Notfallsanitäter und einem Rettungssanitäter bereit.

    „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet die neue Rettungswache deutlich bessere Arbeitsbedingungen. Für die Menschen in der Region bedeutet sie vor allem eines: schnelle, zuverlässige Hilfe in medizinischen Notfällen – rund um die Uhr. Insbesondere die kurzen Wege bedeuten eine Verbesserung hinsichtlich der Einhaltung der Hilfsfristen“, sagt Heike Fischer, Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverband Schmalkalden e. V.

    „Es ist die wahrscheinlich am schönsten gelegene Rettungswache im ganzen Einzugsgebiet. Die Mitarbeiter arbeiten an einem unwahrscheinlich schönen Ort – in Sankt Brotterode-Trusetal, mit herrlichsten Ausblicken“, sagt Kay Goßmann, der Bürgermeister Brotterode-Trusetals und stellvertretende Präsident des DRK-Kreisverbands, mit einem Schmunzeln. Die Idee für den Standort sei auch in seiner Stadt entstanden.

    Die neue Rettungswache in Brotterode zeichnet sich unter anderem aus durch:

    • ein modernes Alarmierungssystem mit Monitoranzeige, Lautsprecherdurchsage und automatischer Lichtsteuerung bei Nacht,
    • eine dem Stand der Technik entsprechende Desinfektionsschleuse,
    • eine als Waschhalle ausgelegte Fahrzeughalle,
    • einen separaten Lager- und Logistikbereich inklusive Sauerstofflager,
    • die Möglichkeit zur Notstromversorgung bei Stromausfall,
    • sowie ein einheitliches elektronisches Schließsystem.

    Wie bereits bei anderen Standorten im Landkreis ist der Landkreis Schmalkalden-Meiningen auch in Brotterode nicht selbst Bauherr. Das Gebäude wurde durch einen Investor, die JaLiMa GmbH, errichtet, vom Landkreis angemietet und an den DRK-Kreisverband als verantwortlichen Durchführenden des Rettungsdienstes untervermietet. Die Refinanzierung der Mieten erfolgt über die Krankenkassen.

    Die Rettungswache Brotterode ist nach der Einweihung des Neubaus in Steinbach-Hallenberg bereits der zweite neue Standort, der im Rahmen der Reorganisation der Rettungswachenstruktur im Landkreis umgesetzt wurde. Insgesamt sollen acht von zehn Rettungswachen neu errichtet werden. Weitere Projekte befinden sich bereits im Bau oder in der Planung – unter anderem in Zella-Mehlis, Meiningen-Dreißigacker und Schmalkalden.

    Foto: Die Hauptamtliche Beigeordnete des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, Susanne Reich (3.v.l.), freut sich mit Heike Fischer vom DRK-Kreisverband Schmalkalden e.V. (5.v.l.), Brotterode-Trusetals Bürgermeister Kay Goßmann (4.v.l.) weiteren Vertretern des DRK, des Landratsamtes und der JaLiMa GmbH als Investor über einen weiteren Meilenstein – die Einweihung der neuen Rettungswache in Brotterode-Trusetal.

  • Bürgerfreundlich und barrierearm: Landkreis arbeitet mit Hochdruck an Neugestaltung seiner Internetseite

    Bürgerfreundlich und barrierearm: Landkreis arbeitet mit Hochdruck an Neugestaltung seiner Internetseite

    Seit dem Cyberangriff arbeitet der Landkreis intensiv an einer grundlegenden Neugestaltung seiner Internetseite. Ziel ist es dabei, nicht einfach die alte Seite wiederherzustellen, sondern das Online-Angebot des Kreises komplett zu überarbeiten und die Website künftig übersichtlicher, bürgerfreundlicher und möglichst barrierearm nach der Strategie „Mobile first“ aufzustellen (primäre Ausrichtung an mobilen Endgeräten, da mehr als 80 Prozent der Nutzer über Mobilgeräte auf die alte Website zugegriffen haben – Tendenz steigend). Dabei werden nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die gesamte Struktur sowie sämtliche Inhalte umfassend überarbeitet. Dieses Vorhaben ist äußerst komplex. Die Website des Landkreises umfasst nahezu 1.000 Unterseiten.

    Der Landkreis hat sich bewusst dafür entschieden, die Neugestaltung überwiegend intern umzusetzen – und beabsichtigt so eine sechsstellige Summe bei der Neugestaltung der Website (auch unter dem Gesichtspunkt der Barrierearmut) einzusparen. Die Neugestaltung erfolgt mit sehr hoher Priorität aber parallel zum „Tagesgeschäft“. So bleibt auch die technische und inhaltliche Verantwortung vollständig in der Verwaltung, während nur klar definierte Teilleistungen extern vergeben werden.

    All diese Anforderungen machen das Projekt inhaltlich, technisch und organisatorisch besonders komplex.

    Die Überarbeitung der Website ist ein wichtiger Schritt, um unseren digitalen Bürgerservice nachhaltig zu verbessern. Qualität, Sicherheit, Barrierearmut und eine klare Struktur stehen dabei im Vordergrund – mit dem Anspruch, den Bürgerinnen und Bürgern künftig ein zeitgemäßes, verlässliches und gut nutzbares Online-Angebot bereitzustellen.

  • Kfz-Marschausbildung der Bundeswehr am 4. und 5. Februar angekündigt

    Kfz-Marschausbildung der Bundeswehr am 4. und 5. Februar angekündigt

    Das Informationstechnikbataillon 383 (ITBtl 383) der Erfurter Henne-Kaserne absolviert am 4. und 5. Februar 2026 jeweils in der Zeit von 7.00 bis 17.00 Uhr eine Kfz-Marschausbildung. Die Marschstrecke umfasst auch Abschnitte der Autobahn A71, die an den Bereich Oberhof angrenzen. Darüber informiert der Fachdienst Ordnung und Straßenverkehr im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, bei dem der Kfz-Marsch mit insgesamt 40 Soldaten und 23 Radfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 26 Tonnen angemeldet wurde. Der Einsatz von Munition ist nicht vorgesehen.

  • Energie-Sparpreis 2026 – Bewerbungen ab sofort möglich

    Energie-Sparpreis 2026 – Bewerbungen ab sofort möglich

    Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen lobt 2026 zum nunmehr siebten Mal den Energie-Sparpreis aus. Angesichts steigender Energiepreise, spürbarer Klimaveränderungen und im Hinblick auf die Herausforderungen der Energiewende fördert der Landkreis die Umsetzung von Projekten im Bereich nachhaltig energieoptimiertes Bauen/Sanieren. Bewerben können sich Kommunen und deren nachgeschaltete Einrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen. Ausgelobt von Landrätin Peggy Greiser, soll der Wettbewerb Projekte würdigen, die zur Schonung unserer Ressourcen, zum Schutz des Klimas sowie zu regionaler Wertschöpfung beitragen. Der mit maximal 8.000 Euro dotierte Preis (maximale Gesamthöhe aller Einzelpreise) prämiert beispielgebende Projekte zur Energieeinsparung und zum nachhaltig energieoptimierten Bauen oder Sanieren (Gebäude- und/oder Anlagentechnik), die zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 31. März 2026 realisiert wurden oder werden.

    Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2026

    Bewerber nutzen für die Teilnahme am Wettbewerb bitte den vorgefertigten Bewerbungsbogen, der hier zum Download bereitsteht oder bei Janine Töpfer von der Stabsstelle Kreisentwicklung (j.toepfer@lra-sm.de) angefordert werden kann. Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig ausgefüllt bis spätestens 31. Mai 2026 einzureichen:

    Landratsamt Schmalkalden-Meiningen
    Janine Töpfer, Stabsstelle Kreisentwicklung
    Stichwort: Energie-Sparpreis 2026
    Obertshäuser Platz 1
    98617 Meiningen
    E-Mail: j.toepfer@lra-sm.de

    Weitere Informationen finden Interessierte hier.

  • Partnerlandkreis zu Gast bei den AXA-Winterwochen in Oberhof: Delegation aus dem Vogelsbergkreis erlebt drei Weltcups an einem Tag

    Partnerlandkreis zu Gast bei den AXA-Winterwochen in Oberhof: Delegation aus dem Vogelsbergkreis erlebt drei Weltcups an einem Tag

    Zu Gast bei Freunden: Im Rahmen der AXA-Winterwochen begrüßte der Landkreis Schmalkalden-Meiningen am Samstag eine elfköpfige Delegation aus dem Vogelsbergkreis, dem hessischen Partnerlandkreis. Angeführt wurde die Delegation von Landrat Dr. Jens Mischak sowie Beigeordnetem Patrick Krug. Zudem konnte Landrätin Peggy Greiser auch zahlreiche weitere Ehrengäste auf Einladung des Landkreises an diesem Wochenende begrüßen – unter anderem Landrat Christian Karl (Landkreis Sömmerda), Landrat Christian Herrgott (Saale-Orla-Kreis, zugleich Präsident des Thüringer Landkreistages) sowie Thomas Budde, Geschäftsführer des Thüringer Landkreistages.

    Auf Einladung von Landrätin Peggy Greiser nutzten die Gäste die Gelegenheit, drei Weltcups in Oberhof mit Wettbewerben im Langlauf, der Nordischen Kombination und im Rennrodeln hautnah zu erleben. Empfangen wurden die Gäste am AHORN Panorama Hotel in Oberhof, wo Landrätin Greiser die Gäste begrüßte und „prächtige“ Gastgeschenke überreichte. Anschließend ging es per Shuttle zur LOTTO Thüringen Schanzenanlage im Kanzlersgrund. Dort verfolgte die Delegation die Sprungwettkämpfe der Nordischen Kombination, bevor es bei einer gemeinsamen Winterwanderung weiter zur LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig ging.

    Neben den Laufentscheidungen der Nordischen Kombination standen dort auch die Sprint-Wettbewerbe des Langlauf Weltcups auf dem Programm. Den Abschluss bildete der Besuch der LOTTO Thüringen EISARENA, inklusive kurzer Besichtigung der Skihalle und des Fallbachlifts. Beim EBERSPÄCHER Rodel Weltcup erhielten die Gäste bei einer Bahnbegehung ausführliche Erläuterungen direkt von Landrätin Greiser – selbst ehemalige Rennrodlerin.

    „Mit dem Weltcup-Dreier hat unsere Prachtregion nach dem Biathlon-Weltcup innerhalb kürzester Zeit bravourös drei weitere sportliche Großevents geschultert und in einer echten Teamleistung Oberhofs Ausnahmestellung als Wintersport-Mekka untermauert“, konstatiert Landrätin Peggy Greiser. „Ich bin stolz, wie professionell und engagiert die Organisatoren und alle ehrenamtlichen Helfer zusammengearbeitet haben. Tausend Dank an jeden Einzelnen, der zum Gelingen der AXA-Winterwochen beigetragen hat!“

    Alle Fans – auch die politischen Ehrengäste des Landkreises seien absolut begeistert gewesen. „Es freut mich sehr, dass wir unserem Partnerlandkreis Vogelsbergkreis und meinen Amtskollegen an einem Tag gleich drei Weltcups und die besondere Atmosphäre hier am Rennsteig zeigen konnten.“

    Titelfoto: Delegation des Vogelsbergkreises mit Landrat Dr. Jens Mischak (4.v.l., helle gelbe Jacke) beim Besuch der AXA-Winterwochen in Oberhof: Expertenhinweise an der Bahn in der LOTTO Thüringen Eisarena gab es direkt von Landrätin Peggy Greiser, die früher selbst Rennrodlerin war. Die Landrätin konnte unter anderem auch Landrat Christian Herrgott (Saale-Orla-Kreis) begrüßen, der zugleich Präsident des Thüringer Landkreistages ist.

  • Nachholtermin „IMPRESSION DEPRESSION“ (bereits ausgebucht!) – eine Virtual-Reality-Erfahrung für Nicht-Betroffene am 3. Februar im Meininger Landratsamt

    Nachholtermin „IMPRESSION DEPRESSION“ (bereits ausgebucht!) – eine Virtual-Reality-Erfahrung für Nicht-Betroffene am 3. Februar im Meininger Landratsamt

    Nachdem der ursprünglich geplante Termin am 26. November 2025 leider abgesagt werden musste, wird die interaktive Veranstaltung „IMPRESSION DEPRESSION“ nun am 3. Februar 2026 im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen nachgeholt.

    Wie fühlt sich eine Depression an? Antworten darauf bietet die interaktive Veranstaltung „Impression Depression“, die am 3. Februar 2026 im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen im Fachdienst Gesundheit zu Gast ist. Besucherinnen und Besucher erleben dort mithilfe moderner Virtual-Reality-Technik eindrucksvoll, wie sich das Leben mit einer Depression anfühlt – mit Symptomen wie Antriebslosigkeit, Grübelspiralen oder dem Gefühl völliger Ausweglosigkeit. Das Projekt wird vollständig durch die Robert-Enke-Stiftung umgesetzt und begleitet.

    Die Veranstaltung setzt sich aus drei verschiedenen Phasen zusammen. Zuerst werden mithilfe eines Animationsfilms grundlegende Informationen zum Krankheitsbild vermittelt. Im zweiten Teil können die Teilnehmer mittels Bleiweste, Kopfhörer und VR-Brille virtuell die Wirkung einer Depression sinnlich erleben. Im dritten Teil ordnet ein offener Austausch unter Beisein eines Experten das Erlebte ein und zeigt Wege der Prävention auf. Die Teilnahme an allen drei Phasen ist verbindlich; die Teile können nicht einzeln oder unabhängig voneinander besucht werden.

    Jetzt online anmelden!

    Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an volljährige Besucher und Nicht-Betroffene. Menschen, die aktuell oder in der Vergangenheit an einer Depression erkrankt sind, sollten nicht teilnehmen, da die Erfahrung stark belastend sein kann. Vor Beginn ist daher eine Einverständniserklärung der Teilnehmenden erforderlich.

    Folgende Zeitfenster stehen für die Anmeldung zur Verfügung:

    Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Online-Anmeldung unter https://termin.lra-sm.de/select2?md=15 möglich. Pro Stunde können maximal zehn Personen teilnehmen.

    09:00-10:00 Uhr

    10:00-11:00 Uhr

    11:00-12:00 Uhr

    PAUSE

    13:00-14:00 Uhr

    14:00-15:00 Uhr

    15:00-16:00 Uhr

    Interessierte, die bereits im November einen Termin gebucht hatten, bittet das Landratsamt um eine erneute Anmeldung bzw. Terminbuchung unter oben genannten Link.

    Zum Hintergrund:

    Depression ist eine weit verbreitete, aber behandelbare psychische Erkrankung. In Deutschland sind rund 4,5 Millionen Menschen betroffen.

    Am 10. November 2009 nahm sich der in Thüringen geborene, damals 32-jährige Nationaltorhüter Robert Enke in Folge einer langjährigen Depression das Leben – ein Schicksal, das bis heute aufrüttelt. Als Reaktion gründeten der Deutsche Fußball-Bund (DFB), Hannover 96 und die Deutsche Fußball Liga (DFL) die nach ihm benannte Robert-Enke-Stiftung. Sie setzt sich neben weiteren Aufgaben insbesondere für die Aufklärung über die Krankheit Depression sowie für deren Erforschung und Behandlung ein.

    Mit der Veranstaltung „IMPRESSION DEPRESSION – Eine Virtual-Reality-Erfahrung“ verfolgt die Stiftung das Ziel, Verständnis für die Erkrankung zu fördern, Vorurteile abzubauen und Nicht-Betroffene zu sensibilisieren. Seit 2019 tourt die Veranstaltung erfolgreich durch Deutschland.

    Veranstaltungsort:

    Landratsamt Schmalkalden-Meiningen

    Haus 3 | Saal

    Obertshäuser Platz 1
    98617 Meiningen

    Foto: Plakat der Ausstellung und Virtual-Reality-Brille (© Robert-Enke-Stiftung/Oliver Vosshage)

  • AXA Winterwochen – Thüringen 2026: Was die Fans für die Weltcups in Oberhof wissen müssen

    AXA Winterwochen – Thüringen 2026: Was die Fans für die Weltcups in Oberhof wissen müssen

    Nach dem Biathlon-Weltcup feiern die AXA Winterwochen – Thüringen 2026 am 17. und 18. Januar 2026 mit gleich drei Weltcups ihren Höhepunkt.

    Fans können bei Wettkämpfen im Langlauf, der Nordischen Kombination
    und im Rodeln mitfiebern und erstklassigen Spitzensport genießen.

    Hier finden Gäste die wichtigsten Informationen für den Besuch vor Ort:

    Medieninformation AXA Winterwochen – Thüringen 2026 [PDF]

  • Nach tagelangem Stromausfall in Berlin: Landratsamt informiert erneut über richtiges Verhalten in Krisensituation

    Nach tagelangem Stromausfall in Berlin: Landratsamt informiert erneut über richtiges Verhalten in Krisensituation

    Der jüngste, großflächige Stromausfall in Berlin, der zehntausende Haushalte und Betriebe betraf, zeigt deutlich, welche weitreichenden Auswirkungen ein länger andauernder Ausfall der Stromversorgung auf das öffentliche und private Leben haben kann. Vor diesem Hintergrund weist das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen aus gegebenem Anlass und mit präventivem Charakter auf die Bedeutung der persönlichen Vorsorge hin.

    Auch wenn die Stromversorgung im Landkreis derzeit stabil ist, können technische Defekte, Unwetterlagen, gezielte Sabotageakte oder andere außergewöhnliche Ereignisse jederzeit zu Unterbrechungen führen. Eine gute Vorbereitung hilft, die Folgen eines Stromausfalls deutlich abzumildern. Das Landratsamt verteilt hierzu auch regelmäßig die Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe für verschiedene Krisen- und Katastrophenszenarien, die in Stadt- und Gemeindeverwaltungen für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.

    Erhebliche Auswirkungen auf den Alltag möglich

    Kommt es zu einem länger andauernden Stromausfall, fallen schlagartig alle strombetriebenen Geräte und Anlagen aus, die nicht über Notstrom oder Batterien verfügen. Betroffen sind unter anderem Beleuchtung, Heizung, Kühl- und Gefriergeräte, Kommunikationsmittel sowie Geldautomaten. Einkäufe können erschwert oder unmöglich sein, da Kassensysteme und automatische Türen nicht funktionieren. Auch der öffentliche Verkehr kann beeinträchtigt werden.

    Besonders kritisch ist die Abhängigkeit moderner Kommunikationsnetze vom Strom. Festnetz- und Mobilfunkverbindungen stehen unter Umständen nur eingeschränkt oder gar nicht mehr zur Verfügung. Zudem besteht bei außergewöhnlichen Ereignissen die Gefahr einer schnellen Überlastung der Netze. Telefonate sollten daher auf das Notwendigste beschränkt werden, um die Erreichbarkeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sicherzustellen.

    Für pflegebedürftige Menschen kann ein Stromausfall besondere Herausforderungen mit sich bringen, etwa wenn medizinische Geräte, Hausnotrufsysteme oder Versorgungsdienste zeitweise nicht funktionieren.

    Empfehlungen zur persönlichen Vorsorge

    Das Landratsamt verweist in diesem Zusammenhang auf die Handlungsempfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Ziel sollte es sein, dass jeder Haushalt einige Tage ohne externe Hilfe auskommen kann. Dazu gehören insbesondere:

    • ausreichende Vorräte an Trinkwasser, haltbaren Lebensmitteln, Babynahrung sowie Hygieneartikeln,
    • batteriebetriebene Taschenlampen, Camping- oder Kurbellichter einschließlich Ersatzbatterien,
    • ein batteriebetriebenes oder kurbelbetriebenes Radio, um behördliche Informationen empfangen zu können,
    • warme Kleidung und Decken, insbesondere in der kalten Jahreszeit,
    • gegebenenfalls ein Campingkocher zur Zubereitung einfacher Mahlzeiten (unter Beachtung aller Sicherheitsregeln),
    • frühzeitige Absprachen zur Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger.

    Sicherheit und Brandschutz beachten

    Beim Einsatz von Kerzen, gasbetriebenen Heiz- oder Kochgeräten besteht ein erhöhtes Brandrisiko. Offene Flammen dürfen niemals unbeaufsichtigt betrieben werden, zudem ist auf ausreichende Belüftung zu achten. Rauchmelder erhöhen die Sicherheit und können im Ernstfall Leben retten.

    Nach Eintritt eines Stromausfalls sollten alle elektrischen Geräte wie Herd, Bügeleisen oder Heizlüfter ausgeschaltet werden, um Schäden oder Gefahren beim Wiederkehren der Stromversorgung zu vermeiden. Für den Notfall empfiehlt es sich, geeignete Löschmittel wie Feuerlöscher oder Löschdecken bereitzuhalten.

    Verhalten im Ereignisfall

    Die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr sind ausschließlich für echte Notfälle vorgesehen. Ein Stromausfall allein stellt keinen Notfall dar. Um eine Überlastung der Notrufstellen zu vermeiden, sollten diese nur in dringenden Situationen kontaktiert werden.

    Bürgerinnen und Bürger werden zudem gebeten, sich bei einem Stromausfall über die Informationswege ihrer Kommune bzw. des Landkreises zu informieren und – wenn möglich – auch auf Nachbarschaftshilfe zu setzen. Gegenseitige Unterstützung kann in Ausnahmesituationen entscheidend sein.

    Weitere Informationen

    Ausführliche Hinweise zur Notfallvorsorge und zum richtigen Verhalten in Krisensituationen stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter anderem in der Broschüre „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ zur Verfügung.

    Das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen appelliert an die Bevölkerung, das Thema Vorsorge ernst zu nehmen: Vorbereitung ist ein wichtiger Beitrag zur eigenen Sicherheit und zur Stabilität der Gemeinschaft.

    Titelfoto: Wenn das Licht ausgeht: Ein großflächiger Blackout legt das Leben lahm. (Foto: Golova/freepik)

  • 100 Jahre Grüne Woche: Die Prachtregion Schmalkalden-Meiningen bei Jubiläums-Messe wieder stark vertreten

    100 Jahre Grüne Woche: Die Prachtregion Schmalkalden-Meiningen bei Jubiläums-Messe wieder stark vertreten

    Wenn sich am kommenden Freitag (16. Januar 2026) die Tore der Messe Berlin zur 100. Internationalen Grünen Woche (IGW) öffnen, ist der Landkreis Schmalkalden-Meiningen wieder mit von der Partie. Unter dem Jubiläumsmotto „Thüringen überraschend – 100 Jahre Grüne Woche“ präsentiert sich die Prachtregion in der Thüringen-Halle 20 am Stand 35.

    Bereits zum wiederholten Male setzt der Landkreis auf eine starke Zusammenarbeit: Gemeinsam mit dem Saale-Orla-Kreis und dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt bespielt Schmalkalden-Meiningen den Gemeinschaftsstand „Thüringer Wald“. Betreut wird der Auftritt durch das Team der Stabsstelle Kreisentwicklung, das den Besuchern aus aller Welt die touristischen und wirtschaftlichen Vorzüge der Prachtregion näherbringt.

    Bio-Käse aus Belrieth

    Ein besonderes Highlight erwartet die Messegäste am ersten Wochenende (16. bis 18. Januar): Die Hofkäserei Belrieth ist als offizieller Aktionspartner des Landkreises mit vor Ort. Geschäftsführerin Rebekka Büttner und Angelika Baumann laden zur Verkostung ihrer hochwertigen Bio-Käsespezialitäten ein. Die Produkte können direkt am Stand erworben werden – ein Stück Prachtregion für den heimischen Kühlschrank.

    Die „Prachtregion“-Grillzange ist zurück

    Neben umfangreichem Informationsmaterial zu Wanderwegen, Radrouten und kulturellen Highlights können sich die Messebesucher auch Souvenirs mitnehmen, die sich in der Vergangenheit großer Beliebtheit erfreut haben – die begehrten Bratwurstzangen, die vor Ort individuell mit dem Logo der „Prachtregion“ gebrandet werden können. Sie sind auch im Jubiläumsjahr wieder Teil des Programms und stehen symbolisch für die Verbindung aus Thüringer Tradition und modernem Regionalmarketing.

    „Dass die Grüne Woche ihr 100-jähriges Bestehen feiert, verleiht unserem Auftritt in diesem Jahr einen ganz besonderen Glanz“, betont Landrätin Peggy Greiser. „Für uns ist die Hauptstadt das ideale Pflaster, um die Vorzüge unserer Prachtregion aufzuzeigen, sei es kulinarisch, sei es landschaftlich oder mit Blick auf die zahlreichen Angebote, die man bei uns genießen kann“, sagt Landrätin Peggy Greiser. „Mein Ziel ist es, dass die Besucher nach dem Standbesuch sagen: ‚Da müssen wir hin!‘ – egal ob als Touristen oder als Fachkräfte.“

    Der Landkreis präsentiere die Innovationskraft seiner Bio-Landwirtschaft wie in Belrieth ebenso wie die weltweit bekannte Thüringer Gastlichkeit. „Wir nutzen diese Bühne, um die Identität unserer Prachtregion erlebbar zu machen und neue Kontakte zu knüpfen.“

    Thüringentag und Ministerbesuch

    Ein erster Höhepunkt der Messe ist der traditionelle Thüringentag am Freitag, 16. Januar 2026 mit Besuch und offiziellem Rundgang des Thüringer Ministerpräsidenten.

    Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen lädt alle Bürger, ehemaligen Bewohner, künftigen Gäste und interessierten Messebesucher herzlich ein, vom 16. bis 25. Januar ein Stück Prachtregion in Berlin zu erleben.

    Titelfoto: Auch Landrätin Peggy Greiser (Mitte) wird zum Auftakt am Freitag am Stand des Landkreises auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin für die Prachtregion werben. Die Kreisentwicklung im Landratsamt – hier mit Daniel Klee (l.) und Franziska Trabert (r.) – betreut den Auftritt wie in den vergangenen Jahren während der Messetage.