Autor: christin.grobe

  • Kostenlose Ausbildung: Ehrenamtliche Sicherheitsberater für den Landkreis gesucht

    Kostenlose Ausbildung: Ehrenamtliche Sicherheitsberater für den Landkreis gesucht

    Mit dem Ziel, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und Prävention vor Ort zu fördern, startet im Februar 2026 die thüringenweite „Ausbildung zur:m ehrenamtlichen Sicherheitsberater:in“ in die fünfte Runde. Die Ausbildung wird durch den Landesseniorenrat Thüringen organisiert und mit verschiedenen Partnern wie der Thüringer Polizei und der Verbraucherzentrale Thüringen e. V. umgesetzt.

    Bürgernahes Engagement für mehr Sicherheit

    Ehrenamtliche Sicherheitsberater unterstützen künftig Polizei, Kommunen und Initiativen bei der Kriminalprävention. Sie stehen Senioren als niedrigschwellige Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung – etwa bei Fragen zur Einbruchssicherung, zu Betrugsmaschen oder zu Gefahren im digitalen oder öffentlichen Raum. Durch ihre Präsenz tragen ehrenamtliche Sicherheitsberater dazu bei, das Sicherheitsbewusstsein und -gefühl älterer Menschen zu stärken.

    Qualifizierte Ausbildung für ehrenamtliches Engagement

    Die Ausbildung umfasst acht Module zu Themen wie:

    • Kriminalprävention
      • Wohnanpassung
      • Sicherheit im Straßenverkehr
      • Gefahren im Internet
      • Selbstschutz und Hilfe bei Betrug
      • Kommunikation und Beratung

    Die Ausbildung findet größtenteils in Erfurt statt und ist kostenlos. Nach erfolgreichem Abschluss können ehrenamtliche Sicherheitsberater ihr Wissen in Vereinen, Nachbarschaften oder Gemeindeprojekten weitergeben.

    Jetzt mitmachen und bis 15. Januar anmelden

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Ehrenamt als Sicherheitsberater oder
    -beraterin im Landkreis Schmalkalden-Meiningen engagieren möchten, können sich ab sofort direkt beim Landesseniorenrat Thüringen melden.

    Anmeldeschluss ist der 15. Januar 2026.

    Das Anmeldeformular ist bitte an Karolin Borrmann per Post an untenstehende Adresse, per Fax (0361/601 37 46) oder E-Mail (borrmann@landesseniorenrat-thueringen.de) zu übersenden.

    Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Veranstalter:

    Landesseniorenrat Thüringen

    Trägerverein:
    Verein zur Förderung von Mitwirkung und Teilhabe älterer Menschen in Thüringen e.V. Schillerstraße 36
    99096 Erfurt
    Tel.: 0361/601 38 21

    www.landesseniorenrat-thueringen.de  

    Titelfoto: Sie leisten Hilfe bei einem mulmigen Gefühl: Sicherheitsberater unterstützen Senioren z.B. bei Fragen zur Einbruchssicherung, zu Betrugsmaschen oder zu Gefahren im digitalen oder öffentlichen Raum. (Foto: freepik)

  • Biathlon-Weltcup Oberhof 2026: Prachtregion setzt starke Akzente für Sport, Tourismus und Fanerlebnis

    Biathlon-Weltcup Oberhof 2026: Prachtregion setzt starke Akzente für Sport, Tourismus und Fanerlebnis

    Wenn vom 8. bis 11. Januar 2026 der BMW IBU Weltcup Biathlon in der ARENA am Rennsteig gastiert, richtet sich der Blick der internationalen Wintersportwelt erneut auf Oberhof und den Landkreis Schmalkalden-Meiningen – eine hervorragende Gelegenheit, die Prachtregion mit gezielten Aktionen als attraktive Urlaubsregion mit hoher touristischer Strahlkraft zu präsentieren. Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgen die Wettkämpfe weltweit an den Bildschirmen, zehntausende Fans sorgen vor Ort für eine einzigartige Atmosphäre.

    Prachtregion rückt Fans in den Mittelpunkt

    Mit einer eigenen Mitmachaktion setzt die Prachtregion beim Biathlon-Weltcup 2026 bewusst auf die Einbindung der Besucherinnen und Besucher. Unter dem Motto „Unser HIGHLIGHT seid IHR“ lädt der Landkreis alle Fans dazu ein, ihre persönlichen Biathlon-Momente festzuhalten und Teil eines großen Fotomosaiks zu werden.

    Über eine Online-Plattform können Fotos hochgeladen und mit dem Hashtag #Prachtregion in den sozialen Medien geteilt werden. Am Prachtregion-Stand im Hüttendorf erhalten Teilnehmende als Dankeschön ein kleines Giveaway. Zusätzlich wird unter allen, die an der Fotoaktion teilgenommen haben, ein 4*-Wellnesswochenende für zwei Personen im Aktiv & Vital Hotel Thüringer Wald verlost.

    „Der Biathlon-Weltcup zeigt jedes Jahr eindrucksvoll, wie sportliche Spitzenleistungen, emotionale Fanmomente und touristische Vielfalt in unserer Region zusammenkommen. Mit der Fotoaktion wollen wir genau diese besondere Atmosphäre sichtbar machen und gleichzeitig Lust auf einen weiteren Besuch im Landkreis Schmalkalden-Meiningen wecken“, sagt Landrätin Peggy Greiser.

    Touristische Angebote und regionale Präsenz

    Am Prachtregion-Stand informiert der Landkreis gemeinsam mit den Tourist-Informationen während der Weltcup-Tage über ganzjährige Ausflugsziele, Unterkünfte und Freizeitangebote in der Region. Ziel ist es, die internationale Aufmerksamkeit des Weltcups gezielt für die nachhaltige Stärkung des Tourismusstandortes zu nutzen.

    Weitere Informationen zur großen Fotoaktion und der Teilnahme am Gewinnspiel unter https://prachtregion.de/prachtregion-gewinnspiel-wellnesswochenende-fuer-zwei-personen/

    Foto: Mit Unterstützung der Tourist-Infos auch wieder beim Biathlon-Weltcup am Start: Der Prachtregion-Stand im Hüttendorf.

  • Landratsamt informiert zu Brückentag am 2. Januar 2026

    Landratsamt informiert zu Brückentag am 2. Januar 2026

    Wegen des Brückentages nach Neujahr bleibt das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen mit seinen Außenstellen in der Meininger Charlottenstraße 5a und in Schmalkalden (Sandgasse 2) am Freitag, 2. Januar 2026, komplett geschlossen. Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten!

  • Kreistag beschließt Haushalt 2026 – Investitionen in Schulen, Brandschutz und Infrastruktur bei stabiler Kreisumlage

    Kreistag beschließt Haushalt 2026 – Investitionen in Schulen, Brandschutz und Infrastruktur bei stabiler Kreisumlage

    Der Kreistag des Landkreises Schmalkalden-Meiningen hat in seiner letzten Sitzung des Jahres den Haushalt für das Jahr 2026 verabschiedet. Der Beschluss erfolgte nach intensiven Beratungen und Änderungsanträgen, letztlich aber mit einhelliger Zustimmung im Gremium. Mit dem Haushalt stellt der Landkreis trotz angespannter Rahmenbedingungen seine finanzielle Handlungsfähigkeit sicher und setzt klare Schwerpunkte bei Investitionen in Bildung, Sicherheit und Infrastruktur.

    Der Haushaltsplan 2026 sieht im Verwaltungshaushalt Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 278,2 Millionen Euro vor. Der Vermögenshaushalt umfasst ein Volumen von 33,5 Millionen Euro. Kreditaufnahmen für Investitionen sind weder für den Landkreis noch für den Eigenbetrieb „Kommunaler IT-Service (KITS)“ vorgesehen.

    Die Kreisumlage für die Städte und Gemeinden bleibt stabil. Der Kreistag hat den Hebesatz wie im Vorjahr auf 33,717 Prozent festgesetzt. Die Kreisumlage bleibt weiterhin die niedrigste in Thüringen.

    Investitionsschwerpunkte 2026

    Das Investitionsprogramm des Landkreises umfasst im Jahr 2026 rund 22,9 Millionen Euro. Schwerpunkte sind insbesondere:

    • Schulinfrastruktur: rund 7,8 Millionen Euro, unter anderem für Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowie für die Weiterentwicklung des Schulnetzes. Zusätzlich fließen rund 2,8 Millionen Euro in die Digitalisierung von Schulen und Verwaltung.
    • Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungsdienst: rund 4,3 Millionen Euro.
    • Kreisstraßen: rund 1,3 Millionen Euro.
    • Abfallwirtschaft: rund 5,2 Millionen Euro für Maßnahmen im Bereich der Abfalldeponie, refinanziert aus zweckgebundenen Rücklagen.

    Zur Finanzierung der Investitionen ist derzeit eine Entnahme von rund 7,8 Millionen Euro aus der allgemeinen Rücklage vorgesehen. Gleichzeitig bereitet sich der Landkreis auf die Nutzung des kommunalen Investitionsprogramms von Bund und Land für die Jahre 2026 bis 2029 vor. Mitte 2026 soll der Kreistag hierzu einen Grundsatzbeschluss fassen und Prioritäten für die kommenden Jahre festlegen, unter anderem mit Blick auf Brandschutz und bauliche Mängel an kreiseigenen Gebäuden.

    Sozialausgaben bleiben größte Herausforderung Der Haushalt 2026 steht weiterhin unter dem starken Druck steigender Sozialausgaben. Allein im Bereich der sozialen Sicherung – also im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe und der Sozialhilfe – wächst der Zuschussbedarf deutlich. Der Landkreis verweist erneut auf den Reformbedarf beim Kommunalen Finanzausgleich und fordert eine grundlegende Reform der Sozialausgaben in Deutschland. „Die Dynamik der Sozialausgaben ist strukturell bedingt und entzieht sich weitgehend unserem unmittelbaren Einfluss. Umso wichtiger ist es, die kommunale Selbstverwaltung und die finanzielle Handlungsfähigkeit der Landkreise dauerhaft zu sichern“, erklärte Kreiskämmerer Eric Apsel. Landrätin Peggy Greiser hatte bereits in ihrer Haushaltsrede deutlich betont: „Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen! Und wer als Bund und Länder Aufgaben neu definiert oder ausweitet und diese auf die Kommunen überträgt, ohne sie zu finanzieren, der legt die Axt an die kommunale Selbstverwaltung…“, so die Landrätin mit Verweis auf immer neue Standards und Vorgaben im Bereich der sozialen Sicherung – ohne entsprechende Gegenfinanzierung für die Landkreise.

  • Pendler- und Rückkehrertag 2025: Südwestthüringen präsentiert starke Perspektiven für Fachkräfte

    Pendler- und Rückkehrertag 2025: Südwestthüringen präsentiert starke Perspektiven für Fachkräfte

    Die Initiative Karriereheimat Südwestthüringen lädt am 29. Dezember 2025 gemeinsam mit der Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) zum landesweiten Pendler- und Rückkehrertag ein. Die Veranstaltung findet zeitgleich ab 10 Uhr in der Galerie im CCS Suhl sowie im Spiegelsaal des Bürgerbüros in Eisenach statt. Ziel ist es, Pendlerinnen und Pendler sowie rückkehrinteressierte Fachkräfte über attraktive Jobangebote, Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten in der Region zu informieren.

    Die Karriereheimat Südwestthüringen war maßgeblich an der Weiterentwicklung der sogenannten „Weihnachtsedition“ beteiligt. Aufgrund der hohen Resonanz wird das Format nun erstmals landesweit umgesetzt. Die Terminwahl zwischen den Jahren ermöglicht es, insbesondere jene anzusprechen, die über die Feiertage ihre Familien in Thüringen besuchen.

    Regionale Stärke und enge Zusammenarbeit

    Südwestthüringen tritt dabei auch in diesem Jahr gemeinsam auf: Als Partner vor Ort beteiligen sich die Karriereheimat Südwestthüringen, die Agentur für Arbeit sowie in Suhl zusätzlich die IHK Südthüringen. Damit stehen Besucherinnen und Besuchern kompetente Ansprechpartner für Beratung, Stellenvermittlung, Qualifizierung und berufliche Orientierung zur Verfügung.

    Landrätin Peggy Greiser, Vorsitzende der ARGE IG Südwestthüringen, betont die Bedeutung des Aktionstages: „Die enge Zusammenarbeit unserer Landkreise und der kreisfreien Stadt Suhl in der Initiative Karriereheimat zeigt, wie wirkungsvoll regionale Synergien sein können. Gerade für Südwestthüringen ist das Thema Fachkräftesicherung zentral: Aktuell sind allein in unserem Landkreis knapp 1.000 gemeldete Stellen unbesetzt – bei rund 18.000 Auspendlern und vielen Menschen, die in früheren Jahren der Arbeit wegen fortgezogen sind. Das ist schon lange nicht mehr nötig. Unsere Region bietet attraktive Arbeitsplätze, Lebensqualität und Perspektiven. Mit dem Pendler- und Rückkehrertag möchten wir zeigen: Die Tür in die Heimat steht offen – für berufliche Chancen und für ein gutes Leben hier bei uns.“

    Termin, Zeiten und Ansprechpartner

    Montag, 29. Dezember 2025, 10–14 Uhr

    Suhl

    • Galerie im CCS, Friedrich-König-Straße 7
    • Partner: Karriereheimat Südwestthüringen, Agentur für Arbeit, IHK Südthüringen
    • Parken: Parkhaus im CCS

    Eisenach

    • Spiegelsaal im Bürgerbüro, Markt 22
    • Partner: Karriereheimat Südwestthüringen, Agentur für Arbeit
    • Parken: Parkhaus am Markt oder Parkplatz an der Kirche

    Keine Anmeldung notwendig!

    Ansprechpartner bei Fragen:

    Oliver Hummel (ThAFF)

    Tel.: 0361 5603-543
    E-Mail: oliver.hummel@leg-thueringen.de

  • Veterinäramt hebt Stallpflicht für Geflügel vorläufig auf

    Veterinäramt hebt Stallpflicht für Geflügel vorläufig auf

    Der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen hat die seit November geltende Stallpflicht für Geflügel in den ausgewiesenen Risikogebieten vorläufig aufgehoben. Das gab das Landratsamt am Donnerstag bekannt. Die Aufstallung war insbesondere für Orte entlang der Werra aufgrund des erhöhten Geflügelpest-Risikos angeordnet worden.

    „Der bundesweite Rückgang der Geflügelpest-Fallzahlen ermöglicht uns nun eine verantwortungsvolle Lockerung der Auflagen“, erklärte Amtstierarzt und Fachdienstleiter Dr. David Sporn. „Wir haben in unserem Landkreis keinen Fall der Geflügelpest feststellen müssen – sicherlich auch dank der konsequent eingehaltenen seuchenhygienischen Schutzmaßnahmen.“

    Die Entscheidung sorgt insbesondere unter Geflügelhaltern für Erleichterung: Eine dauerhaft stallgebundene Haltung, vor allem bei Enten und Gänsen, kann aufgrund eingeschränkter Bewegungsmöglichkeiten und Reizarmut zu deutlichen Belastungen führen.

    Vorsicht bleibt dennoch geboten

    Die Geflügelpest ist weiterhin verbreitet und zirkuliert vor allem unter Wildvögeln. Ein Viruseintrag in Hausgeflügelbestände hätte nach wie vor gravierende Folgen und muss unbedingt verhindert werden. Aus diesem Grund wurde ausschließlich Punkt 1 der im November erlassenen Allgemeinverfügung – die Aufstallungsanordnung – aufgehoben.

    Alle weiteren Regelungen bleiben vollständig in Kraft und sind weiterhin zu beachten. Dazu gehören insbesondere:

    • Nutzung von Fließgewässern verboten: Kein Fließgewässer im Landkreis darf als natürlicher Auslauf für gehaltenes Geflügel genutzt werden (z. B. Hausenten nicht auf Bächen schwimmen lassen).
    • Fütterungsverbot im Freien: Hausgeflügel darf weiterhin nicht im Freien gefüttert werden.
    • Meldepflicht bei Auffälligkeiten: Bei Veränderungen im Bestand – etwa sinkender Legeleistung oder vermehrten Verendungen – ist umgehend der bestandsbetreuende Tierarzt oder das Veterinäramt zu informieren.
    • Anmeldepflicht ab dem ersten Tier: Jede Geflügelhaltung, auch Kleinsthaltungen „ab dem ersten Huhn“, muss beim Veterinäramt gemeldet sein.

    Für Rückfragen steht der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung gerne zur Verfügung:

    Telefon: 03693 / 485-8139

    E-Mail: vet.amt@lra-sm.de

    Allgemeinverfügung: Aufhebung Aufstallungsanordnung Landkreis Schmalkalden-Meiningen entlang Werra und Großbetriebe

  • Trotz Angst und Depression das Berufsleben: meistern: Selbsthilfegruppe für Betroffene von Depressionen und Angststörungen trifft sich am 15. Dezember

    Trotz Angst und Depression das Berufsleben: meistern: Selbsthilfegruppe für Betroffene von Depressionen und Angststörungen trifft sich am 15. Dezember

    Zunehmend mehr Menschen haben mit psychischen Problemen zu kämpfen – besonders häufig treten Depressionen oder Angststörungen auf. Schlaflosigkeit, verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, ein schwaches Selbstwertgefühl oder das Gefühl der Wertlosigkeit – all das können Anzeichen einer Depression sein. Diese Symptome gehen häufig mit übertriebenen Zukunftsängsten, vermindertem Appetit, chronischer Traurigkeit sowie starker und anhaltender Antriebslosigkeit einher. Wird das Gefühl der Angst zu mächtig, entstehen schnell Panikattacken oder weitere Kontrollverluste. Sehr oft ziehen sich Betroffene immer mehr aus der Gesellschaft zurück.

    Der zwanglose Austausch mit anderen Betroffenen und das Gefühl von gegenseitigem Verständnis kann entlastend wirken und dabei helfen, die eigene Erkrankung besser zu verstehen. Ergänzend zu sonstigen therapeutischen Angeboten, kann auch die Hilfe zur Selbsthilfe zur Genesung und einer persönlichen Weiterentwicklung beitragen. Auch im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gibt es eine Selbsthilfegruppe für Betroffene von Depressionen und Angststörungen, an deren Treffen jeder unverbindlich teilnehmen kann. Die nächste Zusammenkunft ist am Montag, den 15. Dezember 2025 um 17:00 Uhr in der Begegnungsstätte „Alte Handwerkskammer“, Neu-Ulmer-Straße 19 in Meiningen. Hierzu sind interessierte Betroffene herzlich eingeladen.

    Die Gruppe richtet sich insbesondere an Menschen, die trotz ihrer Erkrankung im Berufsleben stehen. Die regelmäßigen Treffen bieten Raum für Gespräche und gegenseitige Unterstützung im Umgang mit den Herausforderungen, die sich aus der Kombination von Berufstätigkeit und psychischen Erkrankungen ergeben. Wer Interesse an einer Teilnahme hat oder weitere Informationen wünscht, kann sich gern vorab an die regionale Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises Schmalkalden-Meiningen wenden, die vermittelnd zur Seite steht und telefonisch unter 03693/485-8701 oder per E-Mail an gesundheitsfoerderung@lra-sm.de für Rückfragen zu erreichen ist.

  • Sprechtag für Existenzgründer und Jungunternehmer im Landratsamt

    Sprechtag für Existenzgründer und Jungunternehmer im Landratsamt

    Der nächste Beratungs- und Existenzgründersprechtag mit allen Akteuren zum Thema Selbständigkeit findet am Mittwoch, 10. Dezember 2025 von 9 bis 13 Uhr im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, Obertshäuser Platz 1, 98617 Meiningen, Haus 2, Raum 239, statt.

    Gründungsinteressierte und Jungunternehmer können sich an diesem Tag rund um das Thema Selbstständigkeit informieren und von Experten beraten lassen. Für Fragen stehen vor Ort ThEx Enterprise (Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum), die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes sowie die Kammern und die Thüringer Aufbaubank zur Verfügung.

    Das Beratungsangebot richtet sich an alle, die über das Thema Existenzgründung in Thüringen mehr erfahren möchten, konkreten Gründungsunterstützungsbedarf haben oder seit maximal drei Jahren ein Unternehmen führen. Jeder, der eine Idee im Kopf hat, der sich zur beruflichen Perspektive der Selbstständigkeit informieren möchte oder für sein junges Unternehmen neue Impulse benötigt, kann sich gern zum Sprechtag bei Kreis-Wirtschaftsförderin Ulrike Steinmetz

    (Tel.: 03693/485 8392, E-Mail: u.steinmetz@lra-sm.de) sowie bei Andrea Biering-Frank von ThEx (Tel.: 036202/26267, E-Mail: abiering@parisat.de) anmelden.

  • Von der Kita in die Grundschule – Zukunftswerkstatt entwickelt mit Kindern und Familien Ideen und Impulse für einen gelingenden Übergang

    Von der Kita in die Grundschule – Zukunftswerkstatt entwickelt mit Kindern und Familien Ideen und Impulse für einen gelingenden Übergang

    Der Wechsel von der Kita in die Grundschule ist eine bedeutende und prägende Veränderung im Leben eines Kindes. Viele Gedanken und Fragen sowie gelegentlich auch Sorgen und Ängste begleiten diesen Übergang in den Familien. In einer Zukunftswerkstatt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen trafen sich jüngst mehr als 40 Interessierte aus dem gesamten Landkreis, um sich zu diesem Thema auszutauschen und gemeinsam Ideen für einen gelingenden Übergang zu entwickeln. Neben Kindern und ihren Eltern, waren auch Fachkräfte aus Kindergärten und Grundschulen sowie Mitarbeitende des Landratsamtes und ehrenamtlich tätige Menschen unter den Teilnehmern.

    Landrätin Peggy Greiser zeigte sich in ihrem Grußwort beeindruckt vom Format der Veranstaltung: „In dieser Zukunftswerkstatt auch die Kinder miteinzubeziehen und anzuhören, ist ein überaus wichtiges Signal. Den Übergang in eine neue Lebensphase erleben Kinder anders als Erwachsene. Das zu verstehen und auch die verschiedenen Perspektiven aller haupt- und ehrenamtlichen Akteure einzubeziehen, ist der erste Schritt für erfolgreiche Strategien, die wirklich greifen – und den Kindern Mut, Freude und Zuversicht geben“. Die Kreischefin betonte, dass die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt nicht in der Schublade verschwinden werden, sondern in die Arbeit der relevanten Fachdienste des Landratsamtes einfließen. Ziel sei es, so Greiser, die gewonnenen Erkenntnisse bei künftigen Planungsprozessen der Verwaltung verstärkt zu berücksichtigen.

    Förderprojekt begleitet Familien

    Projektkoordinatorin Monika Simshäuser informierte die Teilnehmenden über das Förderprojekt „Präventionsketten“. Die Zukunftswerkstatt wurde mit Unterstützung des Landesprogramms „Solidarisches Zusammenleben der Generationen (LSZ)“ durchgeführt. Die Präventionsketten richten ihr Augenmerk auf die verschiedenen Lebensphasen und Lebensphasenübergänge von Kindern und sollen Familien darin unterstützen. Das Projekt soll dazu beitragen, durch aufeinander abgestimmte Strukturen die Teilhabechancen aller Kinder im Landkreis Schmalkalden-Meiningen zu verbessern. „Mit der heutigen Veranstaltung greifen wir ein häufig diskutiertes Thema in den vorausgegangenen Sozialraum-Informationsgesprächen auf und folgen dem dort vielfach geäußerten Wunsch für eine weitere Vertiefung“, so Projektkoordinatorin Simshäuser. Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist eine von sieben Kommunen in Thüringen, die das Projekt Präventionsketten umsetzen. Es wird gemäß der Sozialstrategierichtlinie des Freistaates Thüringen und der Auridis-Stiftung gefördert und durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) Plus kofinanziert.

    Wünsche für die Zukunft formuliert

    Unter dem Motto „Wenn ich einmal groß bin – Erfolgsfaktoren für einen gelingenden Übergang von der Kita in die Grundschule“ stießen die speziell für Teilhabeprozesse ausgebildeten Moderatoren Beatrix Hieronimus und Ralf Eckert einen interaktiven und ergebnisorientierten Dialog der Teilnehmenden an. Für die Kinder gab es einen speziell konzipierten Kinderworkshop, der gemeinsam mit den beiden externen Moderatoren und den Mitarbeiterinnen Jana Gross und Carolin Schwarz aus dem Fachdienst Jugend des Landratsamtes gestaltet wurde. Mithilfe selbstgemalter Bilder berichteten die Kinder, was Sie einmal werden wollen und erzählten später im Interview, wovor sie sich fürchten, wenn sie an den Wechsel zur Grundschule denken.

    Eltern wünschten sich, noch früher und besser in diese Übergangsphase eingebunden zu werden. Auch der Wunsch, dass alle Beteiligten auf Augenhöhe Lösungen diskutieren, wurde wiederholt geäußert – ebenso der Wunsch nach regelmäßigen Treffen von Grundschulen und Kindertagesstätten.

    Die Fachbereichsleiterin für Soziales, Jugend und Gesundheit des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen, Cornelia Matthes, dankte in ihrem Schlusswort allen Teilnehmenden und natürlich den Kindern für ihre wertvollen, fachkundigen und engagierten Beiträge zur Zukunftswerkstatt und kündigte eine Fortsetzung des Dialogs zum Thema an. Dazu werden alle Akteure zeitnah informiert und eingeladen.

    Titelfoto: Im Rahmen der Zukunftswerkstatt führte Moderator Ralf Eckert mit den Kindern ein Interview durch, dem die Erwachsenen gespannt lauschten.

  • Abfallentsorgungstermine 2026: Service für alle Bürgerinnen und Bürger

    Abfallentsorgungstermine 2026: Service für alle Bürgerinnen und Bürger

    Seit dem Jahr 2025 werden die Entsorgungstermine im Landkreis Schmalkalden-Meiningen vornehmlich digital veröffentlicht – entweder über die kostenlose Abfall-App der Kreiswerke Schmalkalden-Meiningen oder im Onlinekalender unter www.schmalkalden-meiningen.hausmuell.info. Ab sofort stehen alle Termine für 2026 online sowie in der App zur Verfügung. Damit können Bürgerinnen und Bürger jederzeit ihre individuellen Abfuhrtermine einsehen und sich über die App bei Bedarf automatisch erinnern lassen. Kurzfristige Änderungen – etwa aufgrund von Witterung, Straßensperrungen, Baustellen oder anderweitigen Problemen – werden über diese digitalen Wege schnell und zuverlässig kommuniziert.

    Der Großteil der Einwohnerinnen und Einwohner nutzt diesen komfortablen Service bereits. Zugleich ist es dem Landkreis ein wichtiges Anliegen, auch für ältere oder digital nicht aktive Bürgerinnen und Bürger eine einfache Lösung bereitzustellen.

    Unterstützung für Bürgerinnen und Bürger ohne digitale Zugänge

    Wer weder Smartphone noch Computer besitzt, kann seine Entsorgungstermine auch weiterhin in Papierform erhalten: In den zuständigen Stadt-, Gemeinde- und VG-Verwaltungen, wo zumeist ohnehin die Gelben Säcke abgeholt werden müssen, liegen ab Anfang Dezember 2025 ausgedruckte Exemplare der Entsorgungstermine für 2026 für die jeweiligen Entsorgungsgebiete zur Abholung bereit. Das Landratsamt hat allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen entsprechende Ausdrucke für die jeweiligen Entsorgungsgebiete zur Verfügung gestellt.

    Digitale Angebote – aktuell, umweltfreundlich und komfortabel

    Mit der Umstellung auf digitale Entsorgungstermine leistet der Landkreis einen Beitrag zum Ressourcenschutz und zur Kosteneffizienz, ohne den Service für Bürgerinnen und Bürger einzuschränken. Die Abfall-App bietet praktische Zusatzfunktionen: automatische Erinnerungen am Vortag der Abfuhr, Benachrichtigungen bei Terminänderungen und Zugriff auf alle Entsorgungsarten (inkl. Gelber Sack/Gelbe Tonne). Die App „Abfall App SM-MGN (ATURIS)” ist kostenlos im App Store und im Google Play Store erhältlich.

    Auch über den Onlinekalender unter www.schmalkalden-meiningen.hausmuell.info können Bürgerinnen und Bürger ihre Termine mit wenigen Klicks abrufen, herunterladen und bei Bedarf ausdrucken.

    Weitere Informationen und Formulare

    Sämtliche Anträge und Formulare – etwa für Sperrmüll, Abfallbehälter oder Windelsäcke – sind weiterhin online unter www.kwsm.de im Bürgerbereich abrufbar. Eine separate Abfallfibel oder ein gedruckter Jahreskalender werden ab 2026 nicht mehr an alle Haushalte verteilt, da der Landkreis und die Kreiswerke gemeinsam sicherstellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger – vornehmlich digital, aber bei Bedarf auch analog – ihre Entsorgungstermine rechtzeitig und zuverlässig erhalten.

    Fragen rund um das Thema Abfall beantworten das Servicecenter der Kreiswerke sowie die Abfallwirtschaft im Landratsamt unter den folgenden Kontaktdaten:

    Entsorgungstermine und Straßenzuordnungen zum Download (PDF):