Kategorie: Allgemein

  • Bürgerfreundlich und barrierearm: Landkreis arbeitet mit Hochdruck an Neugestaltung seiner Internetseite

    Bürgerfreundlich und barrierearm: Landkreis arbeitet mit Hochdruck an Neugestaltung seiner Internetseite

    Seit dem Cyberangriff arbeitet der Landkreis intensiv an einer grundlegenden Neugestaltung seiner Internetseite. Ziel ist es dabei, nicht einfach die alte Seite wiederherzustellen, sondern das Online-Angebot des Kreises komplett zu überarbeiten und die Website künftig übersichtlicher, bürgerfreundlicher und möglichst barrierearm nach der Strategie „Mobile first“ aufzustellen (primäre Ausrichtung an mobilen Endgeräten, da mehr als 80 Prozent der Nutzer über Mobilgeräte auf die alte Website zugegriffen haben – Tendenz steigend). Dabei werden nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die gesamte Struktur sowie sämtliche Inhalte umfassend überarbeitet. Dieses Vorhaben ist äußerst komplex. Die Website des Landkreises umfasst nahezu 1.000 Unterseiten.

    Der Landkreis hat sich bewusst dafür entschieden, die Neugestaltung überwiegend intern umzusetzen – und beabsichtigt so eine sechsstellige Summe bei der Neugestaltung der Website (auch unter dem Gesichtspunkt der Barrierearmut) einzusparen. Die Neugestaltung erfolgt mit sehr hoher Priorität aber parallel zum „Tagesgeschäft“. So bleibt auch die technische und inhaltliche Verantwortung vollständig in der Verwaltung, während nur klar definierte Teilleistungen extern vergeben werden.

    All diese Anforderungen machen das Projekt inhaltlich, technisch und organisatorisch besonders komplex.

    Die Überarbeitung der Website ist ein wichtiger Schritt, um unseren digitalen Bürgerservice nachhaltig zu verbessern. Qualität, Sicherheit, Barrierearmut und eine klare Struktur stehen dabei im Vordergrund – mit dem Anspruch, den Bürgerinnen und Bürgern künftig ein zeitgemäßes, verlässliches und gut nutzbares Online-Angebot bereitzustellen.

  • Kfz-Marschausbildung der Bundeswehr am 4. und 5. Februar angekündigt

    Kfz-Marschausbildung der Bundeswehr am 4. und 5. Februar angekündigt

    Das Informationstechnikbataillon 383 (ITBtl 383) der Erfurter Henne-Kaserne absolviert am 4. und 5. Februar 2026 jeweils in der Zeit von 7.00 bis 17.00 Uhr eine Kfz-Marschausbildung. Die Marschstrecke umfasst auch Abschnitte der Autobahn A71, die an den Bereich Oberhof angrenzen. Darüber informiert der Fachdienst Ordnung und Straßenverkehr im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, bei dem der Kfz-Marsch mit insgesamt 40 Soldaten und 23 Radfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 26 Tonnen angemeldet wurde. Der Einsatz von Munition ist nicht vorgesehen.

  • Energie-Sparpreis 2026 – Bewerbungen ab sofort möglich

    Energie-Sparpreis 2026 – Bewerbungen ab sofort möglich

    Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen lobt 2026 zum nunmehr siebten Mal den Energie-Sparpreis aus. Angesichts steigender Energiepreise, spürbarer Klimaveränderungen und im Hinblick auf die Herausforderungen der Energiewende fördert der Landkreis die Umsetzung von Projekten im Bereich nachhaltig energieoptimiertes Bauen/Sanieren. Bewerben können sich Kommunen und deren nachgeschaltete Einrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen. Ausgelobt von Landrätin Peggy Greiser, soll der Wettbewerb Projekte würdigen, die zur Schonung unserer Ressourcen, zum Schutz des Klimas sowie zu regionaler Wertschöpfung beitragen. Der mit maximal 8.000 Euro dotierte Preis (maximale Gesamthöhe aller Einzelpreise) prämiert beispielgebende Projekte zur Energieeinsparung und zum nachhaltig energieoptimierten Bauen oder Sanieren (Gebäude- und/oder Anlagentechnik), die zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 31. März 2026 realisiert wurden oder werden.

    Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2026

    Bewerber nutzen für die Teilnahme am Wettbewerb bitte den vorgefertigten Bewerbungsbogen, der hier zum Download bereitsteht oder bei Janine Töpfer von der Stabsstelle Kreisentwicklung (j.toepfer@lra-sm.de) angefordert werden kann. Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig ausgefüllt bis spätestens 31. Mai 2026 einzureichen:

    Landratsamt Schmalkalden-Meiningen
    Janine Töpfer, Stabsstelle Kreisentwicklung
    Stichwort: Energie-Sparpreis 2026
    Obertshäuser Platz 1
    98617 Meiningen
    E-Mail: j.toepfer@lra-sm.de

    Weitere Informationen finden Interessierte hier.

  • Partnerlandkreis zu Gast bei den AXA-Winterwochen in Oberhof: Delegation aus dem Vogelsbergkreis erlebt drei Weltcups an einem Tag

    Partnerlandkreis zu Gast bei den AXA-Winterwochen in Oberhof: Delegation aus dem Vogelsbergkreis erlebt drei Weltcups an einem Tag

    Zu Gast bei Freunden: Im Rahmen der AXA-Winterwochen begrüßte der Landkreis Schmalkalden-Meiningen am Samstag eine elfköpfige Delegation aus dem Vogelsbergkreis, dem hessischen Partnerlandkreis. Angeführt wurde die Delegation von Landrat Dr. Jens Mischak sowie Beigeordnetem Patrick Krug. Zudem konnte Landrätin Peggy Greiser auch zahlreiche weitere Ehrengäste auf Einladung des Landkreises an diesem Wochenende begrüßen – unter anderem Landrat Christian Karl (Landkreis Sömmerda), Landrat Christian Herrgott (Saale-Orla-Kreis, zugleich Präsident des Thüringer Landkreistages) sowie Thomas Budde, Geschäftsführer des Thüringer Landkreistages.

    Auf Einladung von Landrätin Peggy Greiser nutzten die Gäste die Gelegenheit, drei Weltcups in Oberhof mit Wettbewerben im Langlauf, der Nordischen Kombination und im Rennrodeln hautnah zu erleben. Empfangen wurden die Gäste am AHORN Panorama Hotel in Oberhof, wo Landrätin Greiser die Gäste begrüßte und „prächtige“ Gastgeschenke überreichte. Anschließend ging es per Shuttle zur LOTTO Thüringen Schanzenanlage im Kanzlersgrund. Dort verfolgte die Delegation die Sprungwettkämpfe der Nordischen Kombination, bevor es bei einer gemeinsamen Winterwanderung weiter zur LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig ging.

    Neben den Laufentscheidungen der Nordischen Kombination standen dort auch die Sprint-Wettbewerbe des Langlauf Weltcups auf dem Programm. Den Abschluss bildete der Besuch der LOTTO Thüringen EISARENA, inklusive kurzer Besichtigung der Skihalle und des Fallbachlifts. Beim EBERSPÄCHER Rodel Weltcup erhielten die Gäste bei einer Bahnbegehung ausführliche Erläuterungen direkt von Landrätin Greiser – selbst ehemalige Rennrodlerin.

    „Mit dem Weltcup-Dreier hat unsere Prachtregion nach dem Biathlon-Weltcup innerhalb kürzester Zeit bravourös drei weitere sportliche Großevents geschultert und in einer echten Teamleistung Oberhofs Ausnahmestellung als Wintersport-Mekka untermauert“, konstatiert Landrätin Peggy Greiser. „Ich bin stolz, wie professionell und engagiert die Organisatoren und alle ehrenamtlichen Helfer zusammengearbeitet haben. Tausend Dank an jeden Einzelnen, der zum Gelingen der AXA-Winterwochen beigetragen hat!“

    Alle Fans – auch die politischen Ehrengäste des Landkreises seien absolut begeistert gewesen. „Es freut mich sehr, dass wir unserem Partnerlandkreis Vogelsbergkreis und meinen Amtskollegen an einem Tag gleich drei Weltcups und die besondere Atmosphäre hier am Rennsteig zeigen konnten.“

    Titelfoto: Delegation des Vogelsbergkreises mit Landrat Dr. Jens Mischak (4.v.l., helle gelbe Jacke) beim Besuch der AXA-Winterwochen in Oberhof: Expertenhinweise an der Bahn in der LOTTO Thüringen Eisarena gab es direkt von Landrätin Peggy Greiser, die früher selbst Rennrodlerin war. Die Landrätin konnte unter anderem auch Landrat Christian Herrgott (Saale-Orla-Kreis) begrüßen, der zugleich Präsident des Thüringer Landkreistages ist.

  • Nachholtermin „IMPRESSION DEPRESSION“ (bereits ausgebucht!) – eine Virtual-Reality-Erfahrung für Nicht-Betroffene am 3. Februar im Meininger Landratsamt

    Nachholtermin „IMPRESSION DEPRESSION“ (bereits ausgebucht!) – eine Virtual-Reality-Erfahrung für Nicht-Betroffene am 3. Februar im Meininger Landratsamt

    Nachdem der ursprünglich geplante Termin am 26. November 2025 leider abgesagt werden musste, wird die interaktive Veranstaltung „IMPRESSION DEPRESSION“ nun am 3. Februar 2026 im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen nachgeholt.

    Wie fühlt sich eine Depression an? Antworten darauf bietet die interaktive Veranstaltung „Impression Depression“, die am 3. Februar 2026 im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen im Fachdienst Gesundheit zu Gast ist. Besucherinnen und Besucher erleben dort mithilfe moderner Virtual-Reality-Technik eindrucksvoll, wie sich das Leben mit einer Depression anfühlt – mit Symptomen wie Antriebslosigkeit, Grübelspiralen oder dem Gefühl völliger Ausweglosigkeit. Das Projekt wird vollständig durch die Robert-Enke-Stiftung umgesetzt und begleitet.

    Die Veranstaltung setzt sich aus drei verschiedenen Phasen zusammen. Zuerst werden mithilfe eines Animationsfilms grundlegende Informationen zum Krankheitsbild vermittelt. Im zweiten Teil können die Teilnehmer mittels Bleiweste, Kopfhörer und VR-Brille virtuell die Wirkung einer Depression sinnlich erleben. Im dritten Teil ordnet ein offener Austausch unter Beisein eines Experten das Erlebte ein und zeigt Wege der Prävention auf. Die Teilnahme an allen drei Phasen ist verbindlich; die Teile können nicht einzeln oder unabhängig voneinander besucht werden.

    Jetzt online anmelden!

    Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an volljährige Besucher und Nicht-Betroffene. Menschen, die aktuell oder in der Vergangenheit an einer Depression erkrankt sind, sollten nicht teilnehmen, da die Erfahrung stark belastend sein kann. Vor Beginn ist daher eine Einverständniserklärung der Teilnehmenden erforderlich.

    Folgende Zeitfenster stehen für die Anmeldung zur Verfügung:

    Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Online-Anmeldung unter https://termin.lra-sm.de/select2?md=15 möglich. Pro Stunde können maximal zehn Personen teilnehmen.

    09:00-10:00 Uhr

    10:00-11:00 Uhr

    11:00-12:00 Uhr

    PAUSE

    13:00-14:00 Uhr

    14:00-15:00 Uhr

    15:00-16:00 Uhr

    Interessierte, die bereits im November einen Termin gebucht hatten, bittet das Landratsamt um eine erneute Anmeldung bzw. Terminbuchung unter oben genannten Link.

    Zum Hintergrund:

    Depression ist eine weit verbreitete, aber behandelbare psychische Erkrankung. In Deutschland sind rund 4,5 Millionen Menschen betroffen.

    Am 10. November 2009 nahm sich der in Thüringen geborene, damals 32-jährige Nationaltorhüter Robert Enke in Folge einer langjährigen Depression das Leben – ein Schicksal, das bis heute aufrüttelt. Als Reaktion gründeten der Deutsche Fußball-Bund (DFB), Hannover 96 und die Deutsche Fußball Liga (DFL) die nach ihm benannte Robert-Enke-Stiftung. Sie setzt sich neben weiteren Aufgaben insbesondere für die Aufklärung über die Krankheit Depression sowie für deren Erforschung und Behandlung ein.

    Mit der Veranstaltung „IMPRESSION DEPRESSION – Eine Virtual-Reality-Erfahrung“ verfolgt die Stiftung das Ziel, Verständnis für die Erkrankung zu fördern, Vorurteile abzubauen und Nicht-Betroffene zu sensibilisieren. Seit 2019 tourt die Veranstaltung erfolgreich durch Deutschland.

    Veranstaltungsort:

    Landratsamt Schmalkalden-Meiningen

    Haus 3 | Saal

    Obertshäuser Platz 1
    98617 Meiningen

    Foto: Plakat der Ausstellung und Virtual-Reality-Brille (© Robert-Enke-Stiftung/Oliver Vosshage)

  • AXA Winterwochen – Thüringen 2026: Was die Fans für die Weltcups in Oberhof wissen müssen

    AXA Winterwochen – Thüringen 2026: Was die Fans für die Weltcups in Oberhof wissen müssen

    Nach dem Biathlon-Weltcup feiern die AXA Winterwochen – Thüringen 2026 am 17. und 18. Januar 2026 mit gleich drei Weltcups ihren Höhepunkt.

    Fans können bei Wettkämpfen im Langlauf, der Nordischen Kombination
    und im Rodeln mitfiebern und erstklassigen Spitzensport genießen.

    Hier finden Gäste die wichtigsten Informationen für den Besuch vor Ort:

    Medieninformation AXA Winterwochen – Thüringen 2026 [PDF]

  • Nach tagelangem Stromausfall in Berlin: Landratsamt informiert erneut über richtiges Verhalten in Krisensituation

    Nach tagelangem Stromausfall in Berlin: Landratsamt informiert erneut über richtiges Verhalten in Krisensituation

    Der jüngste, großflächige Stromausfall in Berlin, der zehntausende Haushalte und Betriebe betraf, zeigt deutlich, welche weitreichenden Auswirkungen ein länger andauernder Ausfall der Stromversorgung auf das öffentliche und private Leben haben kann. Vor diesem Hintergrund weist das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen aus gegebenem Anlass und mit präventivem Charakter auf die Bedeutung der persönlichen Vorsorge hin.

    Auch wenn die Stromversorgung im Landkreis derzeit stabil ist, können technische Defekte, Unwetterlagen, gezielte Sabotageakte oder andere außergewöhnliche Ereignisse jederzeit zu Unterbrechungen führen. Eine gute Vorbereitung hilft, die Folgen eines Stromausfalls deutlich abzumildern. Das Landratsamt verteilt hierzu auch regelmäßig die Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe für verschiedene Krisen- und Katastrophenszenarien, die in Stadt- und Gemeindeverwaltungen für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.

    Erhebliche Auswirkungen auf den Alltag möglich

    Kommt es zu einem länger andauernden Stromausfall, fallen schlagartig alle strombetriebenen Geräte und Anlagen aus, die nicht über Notstrom oder Batterien verfügen. Betroffen sind unter anderem Beleuchtung, Heizung, Kühl- und Gefriergeräte, Kommunikationsmittel sowie Geldautomaten. Einkäufe können erschwert oder unmöglich sein, da Kassensysteme und automatische Türen nicht funktionieren. Auch der öffentliche Verkehr kann beeinträchtigt werden.

    Besonders kritisch ist die Abhängigkeit moderner Kommunikationsnetze vom Strom. Festnetz- und Mobilfunkverbindungen stehen unter Umständen nur eingeschränkt oder gar nicht mehr zur Verfügung. Zudem besteht bei außergewöhnlichen Ereignissen die Gefahr einer schnellen Überlastung der Netze. Telefonate sollten daher auf das Notwendigste beschränkt werden, um die Erreichbarkeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sicherzustellen.

    Für pflegebedürftige Menschen kann ein Stromausfall besondere Herausforderungen mit sich bringen, etwa wenn medizinische Geräte, Hausnotrufsysteme oder Versorgungsdienste zeitweise nicht funktionieren.

    Empfehlungen zur persönlichen Vorsorge

    Das Landratsamt verweist in diesem Zusammenhang auf die Handlungsempfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Ziel sollte es sein, dass jeder Haushalt einige Tage ohne externe Hilfe auskommen kann. Dazu gehören insbesondere:

    • ausreichende Vorräte an Trinkwasser, haltbaren Lebensmitteln, Babynahrung sowie Hygieneartikeln,
    • batteriebetriebene Taschenlampen, Camping- oder Kurbellichter einschließlich Ersatzbatterien,
    • ein batteriebetriebenes oder kurbelbetriebenes Radio, um behördliche Informationen empfangen zu können,
    • warme Kleidung und Decken, insbesondere in der kalten Jahreszeit,
    • gegebenenfalls ein Campingkocher zur Zubereitung einfacher Mahlzeiten (unter Beachtung aller Sicherheitsregeln),
    • frühzeitige Absprachen zur Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger.

    Sicherheit und Brandschutz beachten

    Beim Einsatz von Kerzen, gasbetriebenen Heiz- oder Kochgeräten besteht ein erhöhtes Brandrisiko. Offene Flammen dürfen niemals unbeaufsichtigt betrieben werden, zudem ist auf ausreichende Belüftung zu achten. Rauchmelder erhöhen die Sicherheit und können im Ernstfall Leben retten.

    Nach Eintritt eines Stromausfalls sollten alle elektrischen Geräte wie Herd, Bügeleisen oder Heizlüfter ausgeschaltet werden, um Schäden oder Gefahren beim Wiederkehren der Stromversorgung zu vermeiden. Für den Notfall empfiehlt es sich, geeignete Löschmittel wie Feuerlöscher oder Löschdecken bereitzuhalten.

    Verhalten im Ereignisfall

    Die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr sind ausschließlich für echte Notfälle vorgesehen. Ein Stromausfall allein stellt keinen Notfall dar. Um eine Überlastung der Notrufstellen zu vermeiden, sollten diese nur in dringenden Situationen kontaktiert werden.

    Bürgerinnen und Bürger werden zudem gebeten, sich bei einem Stromausfall über die Informationswege ihrer Kommune bzw. des Landkreises zu informieren und – wenn möglich – auch auf Nachbarschaftshilfe zu setzen. Gegenseitige Unterstützung kann in Ausnahmesituationen entscheidend sein.

    Weitere Informationen

    Ausführliche Hinweise zur Notfallvorsorge und zum richtigen Verhalten in Krisensituationen stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter anderem in der Broschüre „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ zur Verfügung.

    Das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen appelliert an die Bevölkerung, das Thema Vorsorge ernst zu nehmen: Vorbereitung ist ein wichtiger Beitrag zur eigenen Sicherheit und zur Stabilität der Gemeinschaft.

    Titelfoto: Wenn das Licht ausgeht: Ein großflächiger Blackout legt das Leben lahm. (Foto: Golova/freepik)

  • 100 Jahre Grüne Woche: Die Prachtregion Schmalkalden-Meiningen bei Jubiläums-Messe wieder stark vertreten

    100 Jahre Grüne Woche: Die Prachtregion Schmalkalden-Meiningen bei Jubiläums-Messe wieder stark vertreten

    Wenn sich am kommenden Freitag (16. Januar 2026) die Tore der Messe Berlin zur 100. Internationalen Grünen Woche (IGW) öffnen, ist der Landkreis Schmalkalden-Meiningen wieder mit von der Partie. Unter dem Jubiläumsmotto „Thüringen überraschend – 100 Jahre Grüne Woche“ präsentiert sich die Prachtregion in der Thüringen-Halle 20 am Stand 35.

    Bereits zum wiederholten Male setzt der Landkreis auf eine starke Zusammenarbeit: Gemeinsam mit dem Saale-Orla-Kreis und dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt bespielt Schmalkalden-Meiningen den Gemeinschaftsstand „Thüringer Wald“. Betreut wird der Auftritt durch das Team der Stabsstelle Kreisentwicklung, das den Besuchern aus aller Welt die touristischen und wirtschaftlichen Vorzüge der Prachtregion näherbringt.

    Bio-Käse aus Belrieth

    Ein besonderes Highlight erwartet die Messegäste am ersten Wochenende (16. bis 18. Januar): Die Hofkäserei Belrieth ist als offizieller Aktionspartner des Landkreises mit vor Ort. Geschäftsführerin Rebekka Büttner und Angelika Baumann laden zur Verkostung ihrer hochwertigen Bio-Käsespezialitäten ein. Die Produkte können direkt am Stand erworben werden – ein Stück Prachtregion für den heimischen Kühlschrank.

    Die „Prachtregion“-Grillzange ist zurück

    Neben umfangreichem Informationsmaterial zu Wanderwegen, Radrouten und kulturellen Highlights können sich die Messebesucher auch Souvenirs mitnehmen, die sich in der Vergangenheit großer Beliebtheit erfreut haben – die begehrten Bratwurstzangen, die vor Ort individuell mit dem Logo der „Prachtregion“ gebrandet werden können. Sie sind auch im Jubiläumsjahr wieder Teil des Programms und stehen symbolisch für die Verbindung aus Thüringer Tradition und modernem Regionalmarketing.

    „Dass die Grüne Woche ihr 100-jähriges Bestehen feiert, verleiht unserem Auftritt in diesem Jahr einen ganz besonderen Glanz“, betont Landrätin Peggy Greiser. „Für uns ist die Hauptstadt das ideale Pflaster, um die Vorzüge unserer Prachtregion aufzuzeigen, sei es kulinarisch, sei es landschaftlich oder mit Blick auf die zahlreichen Angebote, die man bei uns genießen kann“, sagt Landrätin Peggy Greiser. „Mein Ziel ist es, dass die Besucher nach dem Standbesuch sagen: ‚Da müssen wir hin!‘ – egal ob als Touristen oder als Fachkräfte.“

    Der Landkreis präsentiere die Innovationskraft seiner Bio-Landwirtschaft wie in Belrieth ebenso wie die weltweit bekannte Thüringer Gastlichkeit. „Wir nutzen diese Bühne, um die Identität unserer Prachtregion erlebbar zu machen und neue Kontakte zu knüpfen.“

    Thüringentag und Ministerbesuch

    Ein erster Höhepunkt der Messe ist der traditionelle Thüringentag am Freitag, 16. Januar 2026 mit Besuch und offiziellem Rundgang des Thüringer Ministerpräsidenten.

    Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen lädt alle Bürger, ehemaligen Bewohner, künftigen Gäste und interessierten Messebesucher herzlich ein, vom 16. bis 25. Januar ein Stück Prachtregion in Berlin zu erleben.

    Titelfoto: Auch Landrätin Peggy Greiser (Mitte) wird zum Auftakt am Freitag am Stand des Landkreises auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin für die Prachtregion werben. Die Kreisentwicklung im Landratsamt – hier mit Daniel Klee (l.) und Franziska Trabert (r.) – betreut den Auftritt wie in den vergangenen Jahren während der Messetage.

  • Zweites überregionales Austauschtreffen für suchterkrankte Menschen und Angehörige am 22. Januar

    Zweites überregionales Austauschtreffen für suchterkrankte Menschen und Angehörige am 22. Januar

    Die mit dem Schwerpunktthema Sucht befassten Selbsthilfegruppen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sowie die regionale Selbsthilfekontaktstelle Schmalkalden-Meiningen laden am Donnerstag, 22. Januar 2026, zum zweiten überregionalen Austauschtreffen ein. Die Veranstaltung findet von 15 bis 17 Uhr in der Begegnungsstätte „Alte Handwerkskammer“, Neu-Ulmer-Straße 19, in Meiningen statt.

    Das erste Treffen in diesem Format, veranstaltet im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit im Oktober 2025, stieß auf eine positive Resonanz und findet mit der Wiederholung am 22. Januar nun seine Fortführung. Neben den Gruppen aus dem Raum Schmalkalden-Meiningen nehmen auch Selbsthilfegruppen aus dem benachbarten Wartburgkreis, dem Landkreis Hildburghausen und der kreisfreien Stadt Suhl teil. Dadurch wird ein grenzübergreifender Austausch ermöglicht und neue Perspektiven können gewonnen werden.

    Eingeladen sind suchterkrankte Menschen, ihre Angehörigen sowie alle Interessierten. Das Treffen bietet Raum für persönlichen Austausch, gegenseitige Unterstützung und offene Gespräche in einer wertschätzenden Atmosphäre. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die vielfältigen Angebote der Selbsthilfegruppen im Landkreis und darüber hinaus kennenzulernen.

    Im Laufe dieses Jahres sind weitere überregionale Treffen geplant. Das nächste Treffen ist bereits für April 2026 in Zella-Mehlis vorgesehen.

    Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung bei der regionalen Selbsthilfekontaktstelle wird gebeten:

    Nicole Ritzmann
    Regionale Selbsthilfekontaktstelle für den Landkreis Schmalkalden-Meiningen
    Obertshäuser Platz 1
    98617 Meiningen
    Telefon:          03693/485-8701
    E-Mail:            gesundheitsfoerderung@lra-sm.de

    Symbolfoto: Abhängigkeit von Nikotin, Alkohol, Medikamenten oder Drogen gehört in Deutschland zu den häufigsten Suchterkrankungen. (Foto: freepik)

  • Ehrenmedaille der Landrätin für besonderes inklusives Engagement

    Ehrenmedaille der Landrätin für besonderes inklusives Engagement

    Am Schießstand mitverfolgen, ob der nächste Treffer sitzt. Beim Schlussspurt auf der Zielgeraden genau beobachten, wer die Skispitze vorn hat. Bei der Laola-Welle auf der Tribüne im richtigen Moment die Arme nach oben reißen, um sich vom Jubel mittragen zu lassen…

    Es sind Momente wie diese, die den Biathlon-Sport so besonders machen. Momente, die für die allermeisten Fans vor Ort im Stadion selbstverständlich sind – doch für Menschen mit einer Sehbehinderung sind diese Erfahrungen nicht so unmittelbar möglich. Es sei denn, diese Menschen haben jemanden wie Holger Meier an ihrer Seite.

    Seit dem Jahr 2011 begleitet Holger Meier beim Biathlon-Weltcup in Oberhof sehbehinderte Zuschauerinnen und Zuschauer und ermöglicht ihnen eine besondere Form der Teilhabe am Sportgeschehen. Ausgestattet mit Headsets beschreibt er als sogenannter „Audio-Helfer“ detailliert und einfühlsam das Wettkampfgeschehen – vom Schießstand über den Rennverlauf bis hin zu Stimmungen und Details in der Arena. Auf diese Weise „leiht“ er den Betroffenen seine Augen und macht Emotionen, Spannung und Atmosphäre unmittelbar erlebbar. So auch dieses Jahr.

    Im Rahmen des BMW IBU Biathlon-Weltcups in Oberhof hat Landrätin Peggy Greiser Holger Meier mit der Ehrenmedaille der Landrätin ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung würdigte sie sein langjähriges, außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement für sehbehinderte Biathlon-Fans.

    „Dieser selbstlose Einsatz verdient größten Respekt“, betonte Landrätin Greiser in ihrer Laudatio. Holger Meier ermögliche echte Teilhabe und leiste gemeinsam mit den Weltcup-Organisatoren einen wichtigen Beitrag zu gelebter Inklusion. Über viele Jahre hinweg habe er zahlreichen Menschen unvergessliche Momente beschert und ihnen das Gefühl vermittelt, mitten im Geschehen zu sein.

    Neben der Ehrenmedaille aus Silber erhielt Holger Meier eine Urkunde sowie ein Präsent bestehend aus Wein, Nougat, Tee, einer Tasse und dem Landkreisbuch.

    Landrätin Greiser gratulierte dem Geehrten herzlich und würdigte ihn als „leuchtendes Vorbild ehrenamtlichen Engagements und große Bereicherung für unsere Gesellschaft“. Für die Zukunft wünschte sie ihm vor allem Gesundheit und weiterhin viel Freude am Biathlon-Sport.

    Foto: Landrätin Peggy Greiser (l.) zeichnete Holger Meier im Rahmen des BMW IBU Biathlon-Weltcups in Oberhof an der Prachtregion-Hütte mit der Ehrenmedaille der Landrätin für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für sehbehinderte Biathlon-Fans aus.