Mit der offiziellen Verkehrsfreigabe der Eisenacher Straße ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt in Schwallungen erfolgreich abgeschlossen worden. Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde die Ortsdurchfahrt der Kreisstraße 84 (K 84) am 10. Juni feierlich wieder für den Verkehr freigegeben.
Landrätin Peggy Greiser, Vertreter der Gemeinde Schwallungen, des Kommunalen Wasser- und Abwasserzweckverbandes Meininger Umland (KWA), der Thüringer Energienetze die beteiligten Planungs- und Baufirmen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen gemeinsam an der Eröffnung teil.
Im Rahmen der Gemeinschaftsmaßnahme wurde die K 84 auf einer Länge von rund 735 Metern grundhaft ausgebaut. Neben der vollständigen Erneuerung der Fahrbahn entstanden neue Gehwege, eine moderne Bushaltestelle sowie eine insgesamt deutlich verbesserte Infrastruktur im gesamten Straßenraum.
„Mit dem Abschluss dieser Baumaßnahme investieren wir nachhaltig in die Verkehrssicherheit, die Lebensqualität der Anwohner und die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinden. Solche Projekte zeigen, wie viel erreicht werden kann, wenn verschiedene Partner gemeinsam an einem Ziel arbeiten“, betonte Landrätin Peggy Greiser.
Die Maßnahme wurde als Gemeinschaftsprojekt umgesetzt. Während der Landkreis Schmalkalden-Meiningen für den grundhaften Ausbau der Kreisstraße verantwortlich war, übernahm die Gemeinde Schwallungen die Erneuerung der Gehwege und der Straßenbeleuchtung. Der KWA modernisierte die Trinkwasser- und Abwasserleitungen, die Thüringer Energienetze stellten die Energieversorgung auf Erdverkabelung um und bauten bestehende Freileitungsmasten zurück.
Die Gesamtkosten aller Projektpartner belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Der Landkreis investierte einschließlich der Planungskosten rund 1,1 Millionen Euro. Der Freistaat Thüringen unterstützt die Maßnahme mit Fördermitteln von rund 800.000 Euro. Auch die Gemeinde Schwallungen und der KWA konnten Förderprogramme zur Finanzierung ihrer Projektanteile nutzen.
Die Bauausführung erfolgte durch die STRABAG AG aus Ritschenhausen. Dank der engen Abstimmung aller Beteiligten konnte das Vorhaben im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen realisiert werden. Auch die archäologische Baubegleitung während der Bauarbeiten lieferte interessante Einblicke in die Geschichte des Ortsbereichs.
Mit der Fertigstellung der Eisenacher Straße wurde ein weiterer wichtiger Abschnitt der K 84 modernisiert. Bereits heute richtet sich der Blick auf die Zukunft: Die grundhafte Erneuerung des zweiten Abschnitts der K 84 in der Georgstraße ist nach aktuellem Stand ab etwa 2030 als weitere Gemeinschaftsmaßnahme vorgesehen.

