Jugendschutz und Prävention
Der Jugendschutz hat das Ziel, Kinder und Jugendliche vor negativen Einflüssen in der Öffentlichkeit und in den Medien zu bewahren. Dabei setzt der Landkreis auf eine Kombination aus Aufklärung, Beratung und gesetzlichen Kontrollen. Der präventive Jugendschutz soll junge Menschen stärken, damit sie Risiken selbstständig erkennen und verantwortungsbewusst mit ihnen umgehen können.
Angebote des präventiven Jugendschutzes
Die Arbeit konzentriert sich darauf, Gefahren zu vermeiden, bevor sie entstehen:
- Information und Beratung: Aufklärung zu verschiedenen Themen wie dem Umgang mit Suchtmitteln (Alkohol, Tabak) oder Mediensicherheit.
- Veranstaltungen: Durchführung von themenbezogenen Terminen mit Schulklassen, Jugendgruppen und Elternabenden.
- Projekte und Kampagnen: Umsetzung gezielter Programme, zum Beispiel zur Gewaltprävention oder zur Vorbeugung von Alkoholmissbrauch im Kindes- und Jugendalter.
- Öffentlichkeitsarbeit: Bereitstellung von Informationsmaterialien für Familien und Fachkräfte.
Gesetzlicher Jugendschutz und Zusammenarbeit
Neben der Vorbeugung achtet der Fachdienst auf die Einhaltung der gesetzlichen Regeln:
- Kontrollen: Überprüfung der Einhaltung des Jugendschutzgesetzes in der Öffentlichkeit, zum Beispiel bei Veranstaltungen oder im Handel.
- Netzwerkarbeit: Enge Zusammenarbeit mit Beratungsstellen, Schulen und der Polizei, um ein sicheres Umfeld für junge Menschen zu gewährleisten.
Projekt: Revolution Train - Auswertung und Fazit
Schüler geben „revolutionärem“ Präventionsprojekt gute Noten – Alkohol besonders im Fokus
Nach dem Besuch des Revolution Trains im Landkreis fühlen sich mehr als 64 Prozent der Schülerinnen und Schüler in der Lage, legalen und illegalen Drogen zu widerstehen. Das ist das Ergebnis der Schülerbefragung, die jeweils nach dem Besuch des Anti-Drogenzuges erfolgte. Das innovative Präventionsprojekt machte im September sechs Tage lang im Landkreis Station. Mehr als 2600 Jugendliche und Erwachsene ließen sich durch den Zug führen. An den Befragungen, die vor, während und nach dem Programm erfolgten, nahmen insgesamt 1998 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren teil. Vertreten waren fast alle Regelschulen und Gymnasien im Landkreis. In dem Forschungsprojekt beantworteten die Jugendlichen anonym Fragen über ihre Freizeitgestaltung und ihre Erfahrung mit Suchtmitteln. Nach Auswertung der Daten erfolgte nun die Vorstellung der Ergebnisse vor Netzwerkpartnern und Schulleitern im Landratsamt. Im Anschluss geht es im kommenden Jahr an die Nachbereitung im Unterricht mithilfe von Schulsozialarbeitern und weiteren Netzwerkpartnern aus der Jugendarbeit.
- Website des Präventionsprojektes "Revolution Train" [LINK]
- Ergebnisse – Revolution Train: Stadt Zella-Mehlis [PDF]
- Ergebnisse – Revolution Train: Stadt Schmalkalden [PDF]
- Ergebnisse – Revolution Train: Stadt Meiningen [PDF]
- Ergebnisse – Revolution Train: Landkreis Schmalkalden-Meiningen [PDF]
- Präsentation: Auswertung – Revolution Train [PDF]
Ansprechpartner
Fachdienst Jugend - Jugendarbeit
Tel.: 03693/485-8642
Fax: 03693/485-8622
E-Mail: ja@lra-sm.de
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Informationen zum Datenschutz
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