Kategorie: Allgemein

  • Projektideen mit touristischer Strahlkraft gesucht – Konzept soll regional abgestimmte Vorhaben befördern

    Projektideen mit touristischer Strahlkraft gesucht – Konzept soll regional abgestimmte Vorhaben befördern

    In der letzten Mitgliederversammlung des Rhönforum e. V. im November 2025 verständigten sich die Mitglieder auf die Erarbeitung eines neuen Konzeptes zur Entwicklung und Nachhaltigkeit touristischer Infrastruktur im Thüringer Teil der Rhön. Das Augenmerk liegt hierbei auf besonderen Angeboten mit überregionaler touristischer Strahlkraft, in Verbindung mit einer Weiterentwicklung und Modernisierung vorhandener Haupt-Angebote.

    Zum Jahresende fand ein erster Workshop für eine sogenannte SWOT-Analyse statt. Dabei ging es um die aktuellen Stärken und Schwächen in der Region, aber auch um Chancen und Risiken. Daraus abgeleitet wurde ein Fragebogen, um vorhandene Angebote und neue Ideen und Projekte zu ermitteln. Die Mitglieder wurden aufgefordert, bis zum 13. März 2026 erste Projektideen im Sinne des Konzeptes abzugeben. Dabei sollen interkommunale Abstimmungen bzw. Kooperationen zwischen Kommunen, Vereinen und Unternehmen sowie vorhandenen Gremien erfolgen.

    Die weitere Planung sieht vor, die Rückmeldungen im Rhönforum-Vorstand und auch im Beirat zu prüfen. Im Anschluss sind Projektberatungen vor Ort geplant.

    Dabei sollen schon vorab mögliche Hürden oder Konflikte ausgeräumt werden, z. B. hinsichtlich gesetzlicher Vorgaben und Naturschutzrahmenbedingungen. Am 19. März wird es eine erste Sichtung der Projektideen geben. In einer großen Runde am 30. März wird über das weitere Vorgehen beraten. Am 24. April ist im Ergebnis weiterer Einzelgespräche in den Kommunen die nächste Abstimmung mit Vorstand und Beirat geplant.

    In der Mitgliederversammlung des Rhönforum e. V. – voraussichtlich am 26. Mai – soll es dann einen großen Beschluss zu den abgestimmten Projekte geben.

    Bis Ende August 2026 soll das Konzept stehen und parallel ausgereifte Vorhaben, die einer  Prüfung zur Fördervoranfrage im Rahmen der GRW-Förderung standhalten, auf den Weg gebracht werden. Die regional abgestimmten Projekte werden mit dem Konzept einen inhaltlichen Rahmen erhalten und somit die Förderfähigkeit und -höhe verbessern.

    Ziel ist es am Ende, weitere touristische Qualitätsangebote und vermarktbare Produkte im Thüringer Teil der Rhön zu schaffen sowie vorhandene Angebote zu verbessern und die Betreibbarkeit zu erhöhen.

    Den Fragebogen haben alle Mitglieder des Rhönforum e. V. erhalten. Weitere Interessenten, Ideenträger oder auch potentielle Investoren können Kontakt zu ihren Kommunen aufnehmen oder sich über die Webseite des Rhönforum e. V. informieren.

    Foto: Christoph Friedrich

  • Landkreis fördert auch 2026 den Betrieb von Loipenspurgeräten

    Landkreis fördert auch 2026 den Betrieb von Loipenspurgeräten

    In den Wintermonaten ist die Prachtregion nicht nur Heimat des Spitzensports – auch zahlreiche Freizeitsportler genießen die bestens präparierten Loipen und Skiwanderwege im Thüringer Wald und in der Rhön. Für optimale Bedingungen sorgen der Zweckverband Thüringer Wintersportzentrum, die Städte und Gemeinden des Landkreis Schmalkalden-Meiningen sowie zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und engagierte Vereine.

    Auch im Förderjahr 2026 unterstützt der Landkreis erneut den Betrieb und die laufende Unterhaltung von Loipenspurgeräten mit insgesamt 11.200 Euro. Damit leistet der Kreis einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der touristischen Infrastruktur und zur Entlastung der Kommunen und Vereine angesichts weiterhin hoher Betriebs- und Unterhaltungskosten.

    Antragsberechtigt sind Gemeinden, Gemeindeverbände sowie Zweckverbände, die Loipenspurtechnik innerhalb des Landkreises betreiben oder entsprechende Vereine beziehungsweise Dienstleister mit der Präparierung beauftragt haben. Die Antragsformulare werden den Zuwendungsberechtigten rechtzeitig per E-Mail zugesandt. Antragsfrist ist der 31. Mai 2026.

    „Die Förderung unserer Loipen-Infrastruktur ist ein verlässlicher Baustein zur Stärkung des Wintertourismus in unserer Region. Intakte und gut präparierte Loipen sind ein wichtiger Standortfaktor – sowohl für unsere Bürgerinnen und Bürger als auch für Gäste“, betont Landrätin Peggy Greiser. Ihr besonderer Dank gelte den vielen Engagierten, die häufig schon in den frühen Morgenstunden im Einsatz sind, um beste Bedingungen für alle Wintersportbegeisterten zu schaffen. „Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit und verdient höchste Anerkennung.“

    Mit der kontinuierlichen Unterstützung bekräftigt der Landkreis sein Ziel, die Prachtregion als attraktives Wintersportgebiet weiter zu stärken und nachhaltig zu entwickeln.

    Weitere Informationen und Rückfragen zur Antragstellung:

    Franziska Trabert
    Stabsstelle Kreisentwicklung – Tourismus
    Tel.: 03693 / 485-8391
    E-Mail: f.trabert@lra-sm.de

    Foto: Wintergenuss pur – dank der vielen Engagierten dürfen sich Einheimische und Gäste auch 2026 über hervorragend präparierte Loipen in der Prachtregion freuen. (Foto: Landratsamt Schmalkalden-Meiningen/Axel Bauer)

  • Gemeindesprechstunde zum Thema Pflege am 26. Februar 2026 in Jüchsen

    Gemeindesprechstunde zum Thema Pflege am 26. Februar 2026 in Jüchsen

    Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, bietet der Pflegestützpunkt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen im Zeitraum von 14:00 bis 17:00 Uhr eine Gemeindesprechstunde zum Thema Pflege in der Gemeindestube, Gutsstraße 2 in 98631 Grabfeld OT Jüchsen, an.

    Während der Gemeindesprechstunde können Bürgerinnen und Bürger direkt mit der Sachbearbeiterin des Pflegestützpunktes, Susanne Ebert, ins Gespräch kommen und ihre Anliegen und Fragen rund um das Thema Pflege vortragen sowie eine individuelle Vor-Ort-Beratung erhalten.

    In der Pflegeberatung geht es um alle Fragen, die im Zusammenhang mit einer Pflegesituation auftreten können, z.B.:

    • Was ist zu tun bei drohender oder bereits eingetretener Pflegebedürftigkeit?
    • Wie beantrage ich einen Pflegegrad?
    • Welche Leistungen von der Pflegekasse gibt es?
    • Woher und von wem bekomme ich welche pflegerische Unterstützung?

    Die Gemeindesprechstunde stellt ein wohnwortnahes Beratungsangebot dar und steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises offen. Die Beratung erfolgt unabhängig von der Kassenzugehörigkeit und ist für die Ratsuchenden kostenfrei.

    Der Pflegestützpunkt ist eine Beratungsstelle zum Thema Pflege, die vom Landkreis Schmalkalden-Meiningen sowie den Kranken- und Pflegekassen getragen wird.

    Bitte beachten:

    Eine Vor-Ort-Beratung im Rahmen der Gemeindesprechstunde ist aus organisatorischen Gründen nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung mit der Sachbearbeiterin des Pflegestützpunktes, Susanne Ebert, unter der Telefonnummer 03693/485 8544 möglich.

  • Einladung zur Informationsveranstaltung „Präventionsketten“ am 24. Februar in Floh-Seligenthal

    Einladung zur Informationsveranstaltung „Präventionsketten“ am 24. Februar in Floh-Seligenthal

    Im Rahmen des Förderprojekts „Präventionsketten“ findet eine Informationsveranstaltung zur frühkindlichen Bildungs-, Gesundheits- und Bewegungsförderung statt. Ziel der Veranstaltung ist es, bestehende Angebote kennenzulernen und gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Landratsamt Schmalkalden-Meiningen generationsübergreifend neue Aktivitäten für die Region zu entwickeln – gemäß dem Motto „Gelingendes und chancengerechtes Aufwachsen generationsübergreifend gemeinsam gestalten“.

    Die Veranstaltung richtet sich an alle, die mit Kindern im Alter von 0 bis 10 Jahren arbeiten, sich ehrenamtlich engagieren oder künftig aktiv werden möchten, um ein lebendiges Zusammenleben aller Generationen im jeweiligen Wohn- und Lebensumfeld zu fördern.

    Termin:
    Dienstag, 24.02.2026, Beginn 17:00 Uhr

    Ort:
    Vereinsraum der Freiwilligen Feuerwehr, Ortsteil Floh
    Grummich 15
    98593 Floh-Seligenthal

    Um Anmeldung wird bis 18. Februar 2026 gebeten per E-Mail an m.simshaeuser@lra-sm.de

    Zum Hintergrund:
    Die Informationsveranstaltung ist Teil einer landkreisweiten Gesprächsreihe, die auf das Projekt „Präventionsketten – frühkindliche Resilienz-, Bildungs- und Gesundheitsförderung“ aufmerksam macht. Vorgestellt werden qualitativ geprüfte und erprobte Formate zur Unterstützung von Kindern und Familien.

    Aufgrund der Vielzahl an Angeboten und Unterstützungsleistungen in den Kommunen fällt es Familien nicht immer leicht, das passende Angebot zur richtigen Zeit zu finden. Das Projekt „Präventionsketten“, umgesetzt durch den Landkreis Schmalkalden-Meiningen und kofinanziert durch die Europäische Union, das Land Thüringen sowie die Auridis-Stiftung, setzt hier an. Ziel ist es, bestehende Angebote sichtbar zu machen sowie bedarfsgerechte Aktivitäten gemeinsam mit Familien, Fachkräften und engagierten Menschen zu entwickeln, umzusetzen und miteinander zu vernetzen.

    Der Bürgermeister Ralf Holland-Nell und die Netzwerkkoordinatorin Präventionsketten Monika Simshäuser freuen sich auf zahlreiche Interessenten.

  • Aufruf zur Beteiligung: Die Sternenparkwochen 2026

    Aufruf zur Beteiligung: Die Sternenparkwochen 2026

    Vom 1. bis 23. August 2026 dreht sich in der Rhön wieder alles um den Sternenhimmel. Bereits zum siebten Mal laden die Sternenparkwochen Gäste und Einheimische dazu ein, die besondere Qualität der natürlichen Dunkelheit zu erleben – und gleichzeitig für deren Schutz zu sensibilisieren.

    Erfolgsformat mit Strahlkraft

    Mit über 90 Angeboten im vergangenen Jahr haben sich die Aktionswochen als festes Highlight im Veranstaltungskalender der Rhön etabliert. An diesen Erfolg möchte die Rhön GmbH gemeinsam mit ihren Partnern anknüpfen und auch 2026 ein abwechslungsreiches, hochwertiges Programm über drei Wochen hinweg auf die Beine stellen.

    „Die Sternenparkwochen zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie faszinierend die Nacht – und wie wichtig ihr Schutz für die gesamte Region ist. Gemeinsam mit unseren regionalen Partnern möchten wir Menschen dafür begeistern, den Rhöner Nachthimmel auf eine neue Art und Weise zu entdecken“, so Ramona Zimmer, Projektkoordinatorin Sternenpark, Rhön GmbH.

    Ein Gemeinschaftsprojekt für die ganze Rhön

    Die Sternenparkwochen sind ein Gemeinschaftsprojekt der Rhön GmbH, der UNESCO-Biosphärenreservatsverwaltungen sowie des Sternenpark Rhön e.V. Ziel ist es, regionale Akteure zu vernetzen, ihre Angebote sichtbar zu machen und gemeinsam neue Erlebnisse rund um den Sternenhimmel zu entwickeln.

    Vielfältige Angebotsideen erwünscht – Einreichungsfrist: 18. März 2026

    Gesucht werden Angebote aus unterschiedlichen Bereichen, darunter:

    • Übernachtungsangebote mit Sternenpark-Bezug
    • astronomische Erlebnisse & Veranstaltungen
    • kulinarische Formate
    • Kultur, Musik und Kunst
    • naturwissenschaftliche Angebote
    • Workshops und Mitmachformate

    Auch kreative, neue und thematisch passende Ideen sind ausdrücklich willkommen. Die Teilnahme an den Sternenparkwochen ist kostenfrei.

    Regionale Akteure können ihre Angebote für die Sternenparkwochen 2026 bis zum 18. März 2026 einreichen. Ziel ist es, gemeinsam ein hochwertiges Programm zu gestalten, das den Sternenpark Rhön als besonderen Natur- und Erlebnisraum weiter stärkt.

    Zentrale Vermarktung als Mehrwert

    Alle teilnehmenden Angebote profitieren von der zentralen Vermarktung durch die Rhön GmbH. Die Sternenparkwochen bieten damit eine attraktive Plattform, um neue Zielgruppen zu erreichen, die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen und Teil eines überregional wahrgenommenen Formats zu werden.

    Jetzt Teil der Sternenparkwochen 2026 werden!

    Alle Informationen zur Angebotsanmeldung und den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website der Rhön GmbH.

    Die Rhön GmbH freut sich auf zahlreiche kreative Beiträge und darauf, gemeinsam mit engagierten Partnern unvergessliche Sternenerlebnisse für Gäste und Einheimische zu schaffen. 

    Informationen zur Rhön GmbH

    Die Rhön GmbH – Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement besteht seit dem 15. Dezember 2016 als länderübergreifende Organisation. Ihre Aufgabe ist es, den Tourismus in der gesamten Urlaubsregion Rhön zu fördern und die in der Region hergestellten Produkte zu vermarkten. Die Destination Rhön erstreckt sich über die Landkreise Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen und Fulda sowie über Teile der Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Wartburgkreis und damit über die Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen. Die Landkreise sind die Gesellschafter des Unternehmens. Die Geschäftsführung vertritt Johannes Metz.

    Den regelmäßig wechselnden Vorsitz der Gesellschafterversammlung hat seit dem Jahr 2024 die Landrätin des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, Peggy Greiser. Sitz der Rhön GmbH ist im Biosphärenzentrum Rhön, Haus der Schwarzen Berge, in Oberbach, einem Ortsteil des Marktes Wildflecken im Landkreis Bad Kissingen. Dort betreibt das Unternehmen neben der Tourist-Information auch das RhönCafé und den RhönLaden. Weitere Tourist-Informationen der Rhön GmbH befinden sich im Bruder-Franz-Haus auf dem Kreuzberg, im Kompetenzzentrum Wasserkuppe sowie im Kompetenzzentrum Bad Neustadt. Das Thüringer Kompetenzzentrum befindet sich in Geisa (Wartburgkreis). (Stand: Februar 2025)

    Foto: Sternenparkführung in der Rhön; Alexander Martin, Rhön GmbH. 

  • Wichtige Hinweise zur Entsorgung der Gelben Säcke und Gelben Tonnen

    Wichtige Hinweise zur Entsorgung der Gelben Säcke und Gelben Tonnen

    Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass die Sammlung und Entsorgung der Gelben Säcke und Gelben Tonnen nicht in die Zuständigkeit des Landkreises Schmalkalden-Meiningen oder der Kreiswerke Schmalkalden-Meiningen GmbH fällt. Es handelt sich hierbei um ein privatwirtschaftlich organisiertes System, das auf den Vorgaben des Verpackungsgesetzes basiert. Verantwortlich für die ordnungsgemäße Erfassung und Verwertung der gebrauchten Verkaufsverpackungen sind die sogenannten Dualen Systeme, nicht die kommunale Abfallwirtschaft.

    Der Landkreis hat daher weder Einfluss auf die Auswahl der beauftragten Entsorgungsunternehmen noch auf die Qualität der Leistungserbringung. Bürgerinnen und Bürger zahlen für die Entsorgung der Gelben Säcke auch keine Abfallgebühren an den Landkreis. Die Kosten dafür sind bereits beim Kauf verpackter Waren enthalten.

    Die BellandVision GmbH – ein duales System für die Entsorgung von Verpackungen, das im Auftrag von Industrie und Handel die gesetzlichen Pflichten nach dem Verpackungsgesetz erfüllt – hat die RMG Rohstoffmanagement GmbH mit der Sammlung der Gelben Säcke im Landkreis beauftragt. Diese hat die Aufgabe an das private Unternehmen REMONDIS Thüringen GmbH als Subunternehmer übertragen. REMONDIS ist somit ausschließlich dem Dualen System gegenüber verantwortlich.

    REMONDIS sammelt im Altkreis Meiningen selbst. Für den Altkreis Schmalkalden wurde die kreiseigene Schmalkalden Stadtreinigung GmbH (SSR) von REMONDIS beauftragt. Die SSR erfüllt ihre Aufgaben dort zuverlässig und hat REMONDIS im Rahmen ihrer Kapazitäten bereits freiwillig Unterstützung angeboten. Da die SSR im Bereich Meiningen und Zella-Mehlis nicht beauftragt ist und selbst über begrenzte personelle und technische Kapazitäten verfügt, kann eine Hilfeleistung dort nur auf ausdrückliche Anforderung von REMONDIS und im Einklang mit dem eigenen Tourenplan erfolgen.

    Insbesondere im Raum Meiningen kommt es wiederholt zu nicht eingehaltenen Abholterminen. Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen setzt sich nachdrücklich für eine verlässliche Entsorgung auch im Bereich der Gelben Säcke und Gelben Tonnen ein. Alle bei der Abfallwirtschaft des Landkreises eingehenden Beschwerden werden an REMONDIS weitergeleitet. Um auf strukturelle Probleme hinzuweisen, hat die Abfallwirtschaft zudem das Thüringer Umweltministerium (TMUENF) und das Thüringer Landesverwaltungsamt (TLVwA) eingeschaltet. Das Ministerium ist für die Aufsicht über die Dualen Systeme zuständig und prüft jährlich die Einhaltung der gesetzlichen Sammelverpflichtungen. Bei festgestellten Mängeln können entsprechende Maßnahmen folgen.

  • Sprechtag für Existenzgründer und Jungunternehmer im Landratsamt

    Sprechtag für Existenzgründer und Jungunternehmer im Landratsamt

    Der nächste Beratungs- und Existenzgründersprechtag mit allen Akteuren zum Thema
    Selbständigkeit findet am Mittwoch, 11. Februar 2026, von 9 bis 13 Uhr, im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, Obertshäuser Platz 1, 98617 Meiningen, Haus 1, Raum 516, statt.

    Gründungsinteressierte und Jungunternehmer können sich an diesem Tag rund um das Thema Selbstständigkeit informieren und von Experten beraten lassen. Für Fragen stehen vor Ort ThEx Enterprise (Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum), die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes sowie die Kammern und die Thüringer Aufbaubank zur Verfügung.

    Das Beratungsangebot richtet sich an alle, die über das Thema Existenzgründung in Thüringen mehr erfahren möchten, konkreten Gründungsunterstützungsbedarf haben oder seit maximal drei Jahren ein Unternehmen führen. Jeder, der eine Idee im Kopf hat, der sich zur beruflichen Perspektive der Selbstständigkeit informieren möchte oder für sein junges Unternehmen neue Impulse benötigt, kann sich gern zum Sprechtag bei Kreis-Wirtschaftsförderin Ulrike Steinmetz

    (Tel.: 03693/485 8392, E-Mail: u.steinmetz@lra-sm.de) sowie bei Andrea Biering-Frank von ThEx (Tel.: 036202/26267, E-Mail: abiering@parisat.de) anmelden.

  • Gewalttat gegen Flüchtlingshelfer: Täter abgeschoben

    Gewalttat gegen Flüchtlingshelfer: Täter abgeschoben

    Der Georgier, der vor einer Woche im Landkreis Schmalkalden-Meiningen zwei Sozialarbeiter angegriffen und schwer verletzt hat, wurde gestern abgeschoben. Thüringens Justiz- und Migrationsministerin Beate Meißner sagt dazu: „Der Rechtsstaat hat unverzüglich reagiert. Wer Menschen angreift, die helfen, greift unsere Gesellschaft an. Das tolerieren wir nicht.“

    Bei dem Täter handelt es sich um einen 34 Jahre alten Staatsangehörigen Georgiens. Nach der Tat wurden umgehend Ermittlungen aufgenommen und das geltende Aufenthaltsrecht konsequent durchgesetzt.

    „Unser Asylsystem ist human, aber nicht naiv. Die klare Botschaft: unsere Gesetze gelten für jeden und Straftäter ohne Aufenthaltsrecht werden abgeschoben“, betont Meißner. „Die Sicherheit der Menschen in Thüringen hat dabei für uns oberste Priorität – und wir sorgen dafür, dass sie gewahrt bleibt.“

    Die Ministerin lobte die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Ausländerbehörde des Landkreises Schmalkalden-Meiningen und Justiz: „Alle beteiligten Behörden haben hier Hand in Hand gearbeitet. Genau so muss der Rechtsstaat funktionieren: schnell, entschlossen und rechtssicher.“ Der Täter war seit 24. Januar 2026 vollziehbar ausreisepflichtig. Diese Entscheidung wurde nun konsequent und zügig umgesetzt.

    „Wir haben schon immer gefordert: Wer als Asylbewerber in Deutschland Straftaten begeht und sich nicht an Recht und Ordnung hält, muss dieses Land sofort verlassen. Der Rechtsstaat muss konsequent handeln – und das hat er in diesem Fall hervorragend getan“, konstatiert Landrätin Peggy Greiser. Unsere Mitarbeiter der Ausländerbehörde des Landkreises haben einen sehr guten Job gemacht und mit allen beteiligten Behörden und Institutionen ein konzertiertes Vorgehen abgestimmt. „Gleichzeitig zeigt der Fall, dass wir weitere gesetzliche Verschärfungen benötigen – insbesondere im Aufenthaltsrecht, damit Straftäter noch einfacher abgeschoben werden können, zudem benötigt die Justiz rechtliche Grundlagen, um Straftäter leichter in Abschiebehaft oder polizeilichen Gewahrsam nehmen zu können. Das war in diesem Fall leider nicht möglich“, so Greiser. Nach geltender Rechtslage sind den Gerichten und den Staatsanwaltschaften hierbei oftmals die Hände gebunden. Das birgt die Gefahr, dass abgelehnte Asylbewerber vor ihrer Abschiebung untertauchen. „Hier besteht dringender gesetzlicher Handlungsbedarf!“

    Zudem müssten Asylverfahren von Personen aus Herkunftsländern, die mittlerweile als sicher eingestuft werden, noch schneller abgeschlossen werden und weitere Abschiebungen wie hier zügig umgesetzt werden „, fordert Greiser.

    Titelbild: Symbolbild (Foto: mnsequi/freepik.com)

  • Großer Besucherandrang und hohe Nachfrage: Erfolgreicher Auftritt der Prachtregion auf der Grünen Woche 2026

    Großer Besucherandrang und hohe Nachfrage: Erfolgreicher Auftritt der Prachtregion auf der Grünen Woche 2026

    Mit einem starken Besucheransturm und einem „prächtigen“ Auftritt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen ist die 100. Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin zu Ende gegangen. Rund 350.000 Besucherinnen und Besucher wollten sich das Jubiläum der traditionsreichen Messe nicht entgehen lassen – rund 40.000 mehr als im Vorjahr. Besonders am zweiten Messewochenende war der Andrang so groß, dass es zeitweise zu Einlassstopps kommen musste.

    Auch der Stand der Prachtregion Schmalkalden-Meiningen in der Thüringen-Halle stieß erneut auf großes Interesse. Zahlreiche Gäste informierten sich über touristische Angebote, regionale Produkte und Ausflugsmöglichkeiten im Landkreis.

    Ein besonderes Highlight für viele Besucher war erneut die „Prachtregion“-Grillzange, die mit einem Brennstempel live vor Ort mit dem Prachtregion-Logo im wahrsten Sinne des Wortes gebrandet wurde und sich großer Beliebtheit als Souvenir-Zubehör für die Thüringer Rostbratwurst erfreute. Auch der erstmals angebotene stylische Strohhut – ebenfalls mit Prachtregion-Logo – sorgte für Aufmerksamkeit: Er wurde von vielen Besucherinnen und Besuchern über die Thüringen-Halle hinaus durch die insgesamt 28 nationalen und internationalen Messehallen getragen. Kinder freuten sich über Prachtregion-Wasserbälle für den nächsten Badeurlaub, während Handwärmer angesichts der winterlichen Temperaturen in Berlin ein willkommenes Merchandise-Geschenk für den Heimweg waren.

    „Ungebrochen groß war die Nachfrage nach Informationsmaterial. Besonders gefragt waren die Broschüren zu Camping- und Caravan-Stellplätzen in Thüringer Wald, Rhön und Werratal“, erklärte Landrätin Peggy Greiser, die am ersten Messetag auch mit vor Ort in Berlin war. „Viele Berlinerinnen und Berliner informierten sich zudem über Wintersportmöglichkeiten in der Region – denn für einen spontanen Kurztrip in den Schnee müssen es nicht immer die Alpen sein. Die zentrale Lage im Herzen Deutschlands sowie die aktuell guten Wintersportbedingungen stießen auf reges Interesse.“ Auch die Möglichkeit, in der LOTTO Thüringen Skihalle in Oberhof ganzjährig Ski zu fahren, sorgte bei vielen Messegästen für Staunen.

    Ebenso gefragt waren die Broschüren zu Rad- und Wanderwegen, darunter natürlich der bekannte Rennsteig. Am häufigsten griffen die Besucherinnen und Besucher jedoch zur Landkreiskarte mit mehr als 100 Ausflugstipps in der Prachtregion, die einen kompakten Überblick über Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote bietet. Familien mit Kindern nahmen zudem gerne die handlichen Booklets der Familienplattform „Rosa Krokodil“ mit Ausflugstipps für gemeinsame Unternehmungen oder das Mal- und Stempel-Heft zur Grabfeld-Radroute mit.

    Auf individuelle Nachfrage informierte das Team der Stabsstelle Kreisentwicklung, das die Standbetreuung absicherte, ausführlich zu einzelnen Ausflugs- oder Veranstaltungshighlights wie dem Trusetaler Wasserfall, dem Erlebnispark Meeresaquarium in Zella-Mehlis, dem Wasunger Karneval oder dem Spielplan des Staatstheaters Meiningen. Auch zu besonderen Übernachtungsmöglichkeiten – etwa den Butzen in Fischbach – sowie zu beliebten Unterkünften wurden zahlreiche Gespräche geführt.

    Ein weiterer Hingucker war erneut der Imagefilm des Landkreises. Der Tourismustrailer lief während der gesamten Messe in der Thüringen-Halle und lud viele Gäste zum Stehenbleiben ein. Fragen zu den Drehorten der einzelnen Szenen beantwortete das Standpersonal gerne.

    Ein besonderes Highlight an den ersten Messetagen war der Auftritt der Hofkäserei Belrieth. Rebekka Büttner und Angelika Baumann präsentierten am Aktionsstand hochwertige Käsespezialitäten und brachten regionale Handwerkskunst und besten Geschmack aus der Prachtregion nach Berlin. Auch weitere regionale Produkte wie der Viba Nougat, die originale Thüringer Rostbratwurst von Thüringer Landstolz oder der Linsensalat der Astaxa GmbH aus Ritschenhausen stießen in Berlin auf große Resonanz. Einige der Produkte waren auch am Stand des Thüringer Waldshops erhältlich.

    Am Eröffnungstag besuchte Landrätin Peggy Greiser die Grüne Woche und begrüßte die Aussteller und Unternehmen aus dem Landkreis sowie darüber hinaus persönlich. In zahlreichen Gesprächen überzeugte sie sich von der Vielfalt und Qualität der regionalen Produkte.

    Nach der Grünen Woche ist vor der Grünen Woche: Die Vorbereitungen für die 101. Internationale Grüne Woche 2027 laufen im Landratsamt bereits. Gemeinsam mit dem Wartburgkreis wird der Landkreis Schmalkalden-Meiningen im kommenden Jahr die Gastgeberrolle in der Thüringen-Halle übernehmen und ein vielseitiges Programm gestalten.

    Titelfoto: Starke Besetzung am Stand der Prachtregion auf der Internationalen Grünen Woche 2026: Landrätin Peggy Greiser (Mitte) mit dem Team der Stabsstelle Kreisentwicklung – René Michael (l.) und Ulrike Steinmetz (r.) – sowie Angelika Baumann (2. v. l.) und Rebekka Büttner (2. v. r.) von der Hofkäserei Belrieth.

  • Neue Rettungswache Brotterode stärkt Notfallversorgung in der Region

    Neue Rettungswache Brotterode stärkt Notfallversorgung in der Region

    Mit einer feierlichen Einweihung ist am Dienstag, 27. Januar 2026, die neue Rettungswache Brotterode offiziell in Betrieb genommen worden. Am Standort Breite Wiese 11 entstand ein modernes und zukunftssicheres Domizil für den Rettungsdienst in Brotterode, Trusetal und Kleinschmalkalden. Zur Einweihung hatten das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen als Aufgabenträger des Rettungsdienstes mit Unterstützung des DRK-Kreisverbandes Schmalkalden e.V. als Durchführender eingeladen.

    Die neue Rettungswache ersetzt ein bislang nur provisorisches und langfristig nicht tragfähiges Quartier für Personal und Technik. Nachdem das DRK die frühere Unterkunft verlassen musste, war der Rettungsdienst rund ein Jahr lang auf eine Übergangslösung angewiesen, die durch private Unterstützung ermöglicht wurde. Diese konnte jedoch nicht die komplexen Anforderungen an eine moderne Rettungswache erfüllen.

    „Mit der neuen Rettungswache Brotterode schaffen wir zukunftsweisende und verlässliche Strukturen für schnelle Hilfe im Ernstfall. Moderne Gebäude sind kein Selbstzweck – sie sind Voraussetzung dafür, dass Rettungskräfte unter guten Bedingungen arbeiten und Menschen im Notfall schnell erreicht werden können“, betont Landrätin Peggy Greiser.

    Die Planung für den Neubau begann bereits 2023. Da zunächst die Rettungswache in Steinbach-Hallenberg realisiert wurde, startete der Bau in Brotterode im April 2025. Trotz einzelner Herausforderungen während der Bauphase – unter anderem durch einen Wassereinbruch – konnte das Gebäude planmäßig fertiggestellt und am 15. Dezember 2025 übergeben werden. Seit dem 1. Januar 2026 ist die Rettungswache regulär in Betrieb.

    Susanne Reich, Hauptamtliche Beigeordnete des Landkreises und Leiterin des Fachbereichs Ordnung und Sicherheit, erklärt: „Die neue Rettungswache erfüllt vollständig die geltenden DIN-Anforderungen und Arbeitsschutzvorschriften. Kurze Alarmwege, moderne Hygienekonzepte und eine durchdachte technische Ausstattung verbessern die Einsatzbedingungen deutlich – und damit auch die Versorgung der Bevölkerung.“

    Die Rettungswache wird vom DRK-Kreisverband Schmalkalden betrieben und fährt jährlich rund 800 Einsätze. Für den 24-Stunden-Betrieb sind planmäßig zehn Mitarbeitende vorgesehen. Wenn nicht im Einsatz, steht am Standort jederzeit ein Rettungswagen mit einem Notfallsanitäter und einem Rettungssanitäter bereit.

    „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet die neue Rettungswache deutlich bessere Arbeitsbedingungen. Für die Menschen in der Region bedeutet sie vor allem eines: schnelle, zuverlässige Hilfe in medizinischen Notfällen – rund um die Uhr. Insbesondere die kurzen Wege bedeuten eine Verbesserung hinsichtlich der Einhaltung der Hilfsfristen“, sagt Heike Fischer, Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverband Schmalkalden e. V.

    „Es ist die wahrscheinlich am schönsten gelegene Rettungswache im ganzen Einzugsgebiet. Die Mitarbeiter arbeiten an einem unwahrscheinlich schönen Ort – in Sankt Brotterode-Trusetal, mit herrlichsten Ausblicken“, sagt Kay Goßmann, der Bürgermeister Brotterode-Trusetals und stellvertretende Präsident des DRK-Kreisverbands, mit einem Schmunzeln. Die Idee für den Standort sei auch in seiner Stadt entstanden.

    Die neue Rettungswache in Brotterode zeichnet sich unter anderem aus durch:

    • ein modernes Alarmierungssystem mit Monitoranzeige, Lautsprecherdurchsage und automatischer Lichtsteuerung bei Nacht,
    • eine dem Stand der Technik entsprechende Desinfektionsschleuse,
    • eine als Waschhalle ausgelegte Fahrzeughalle,
    • einen separaten Lager- und Logistikbereich inklusive Sauerstofflager,
    • die Möglichkeit zur Notstromversorgung bei Stromausfall,
    • sowie ein einheitliches elektronisches Schließsystem.

    Wie bereits bei anderen Standorten im Landkreis ist der Landkreis Schmalkalden-Meiningen auch in Brotterode nicht selbst Bauherr. Das Gebäude wurde durch einen Investor, die JaLiMa GmbH, errichtet, vom Landkreis angemietet und an den DRK-Kreisverband als verantwortlichen Durchführenden des Rettungsdienstes untervermietet. Die Refinanzierung der Mieten erfolgt über die Krankenkassen.

    Die Rettungswache Brotterode ist nach der Einweihung des Neubaus in Steinbach-Hallenberg bereits der zweite neue Standort, der im Rahmen der Reorganisation der Rettungswachenstruktur im Landkreis umgesetzt wurde. Insgesamt sollen acht von zehn Rettungswachen neu errichtet werden. Weitere Projekte befinden sich bereits im Bau oder in der Planung – unter anderem in Zella-Mehlis, Meiningen-Dreißigacker und Schmalkalden.

    Foto: Die Hauptamtliche Beigeordnete des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, Susanne Reich (3.v.l.), freut sich mit Heike Fischer vom DRK-Kreisverband Schmalkalden e.V. (5.v.l.), Brotterode-Trusetals Bürgermeister Kay Goßmann (4.v.l.) weiteren Vertretern des DRK, des Landratsamtes und der JaLiMa GmbH als Investor über einen weiteren Meilenstein – die Einweihung der neuen Rettungswache in Brotterode-Trusetal.