+++Corona Newsticker+++ Hightech-Beatmungsgerät für medizinische Notfälle

 

 

 

09.04.2020 +++ 16.03 Uhr

Landkreis Schmalkalden-Meiningen übergibt Hightech-Beatmungsgerät für medizinische Notfälle

Der Landkreis-Schmalkalden-Meiningen wappnet sich für intensivmedizinische Notfälle bei Covid-19-Patienten. Am heutigen Donnerstag (9. April 2020) hat Landrätin Peggy Greiser zusammen mit dem für Rettungsdienst zuständigen Fachdienstleiter Markus Schmidt ein kurzfristig geordertes Notfall-Beatmungsgerät vom Modell „Medumat Standard 2“ an das DRK Meiningen übergeben. Die 21.000 Euro teure Technik wird künftig zum hochmodernen Equipment des Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF) gehören und somit im ganzen Landkreis zum Einsatz kommen. Weitere Informationen können Sie der Pressemitteilung entnehmen.

07.04.2020 +++ 16.03 Uhr

Zweite Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2

Das Thüringer Gesundheitsministerium hat die Coronavirus-Eindämmungsverordnung in einigen Punkten ergänzt und konkretisiert. 

Wichtig: Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen gilt weiterhin eine 14-tägige Quarantäne für Auslandsreiserückkehrer ab dem Rückkehrdatum.

- Beim Zusammensein von Familien oder Wohngemeinschaften darf sich maximal ein haushaltsfremder Mensch hinzugesellen. Die Eiersuche im Garten oder der Osterausflug innerhalb Thüringens ist also mit maximal einem auswärtigen Verwandten erlaubt, solange man stets 1,50 Meter Abstand hält. :
- Buchläden dürfen öffnen, wenn bestellt und „kontaktlos abgeholt“ werden kann.
- Fahrradläden dürfen wieder öffnen.
Bei Trauerfeiern, die nur draußen stattfinden können, darf nun "der engste Familien- und Freundeskreis“ dabei sein und nicht nur die Kernfamilie.

Die Rechtsverordnung [PDF] im Wortlaut.

07.04.2020 +++ 15.04 Uhr

Landrätin schwört Bürger auf „anderes Osterfest“ ein –
Verstärkte Kontrollen angekündigt

Landrätin Peggy Greiser schwört vor dem nahenden Osterfest noch einmal alle Bürgerinnen und Bürger auf soziale Enthaltsamkeit auch an den Feiertagen ein. „Gerade bei uns im ländlichen Raum sind Werte wie Familie besonders wichtig. Aber dieses Osterfest wird leider ein anderes als sonst. Wir alle müssen unsere sozialen Kontakte auf das absolut notwendige Minimum reduzieren“, so die Landrätin. Das gemeinsame Festessen oder die Eiersuche sollten nur innerhalb der Kernfamilie, also innerhalb des Hausstandes, stattfinden. Darauf haben sich auch die Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin geeinigt. Mehr zu diesem Thema finden Sie in der Pressemitteilung.

07.04.2020 +++ 13.19 Uhr

Hilfs- und Unterstützungportal „Wir.helfen.einander“

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen hat kurzerhand ein Hilfs- und Unterstützungsportal ins Leben gerufen, um Corona-Helfer und Hilfesuchende zusammenzuführen. Auf der Website „Wir.helfen.einander“ unter dem Link https://whe.lra-sm.de können sich Privatpersonen aber auch engagierte Unternehmen, Vereine und Initiativen melden, die sich freiwillig im Kampf gegen das Virus engagieren wollen. Auch wer dringend Hilfe im Landkreis Schmalkalden-Meiningen benötigt, ist auf der neuen Online-Plattform genau richtig. Mehr zum Portal erfahren Sie in der zugehörigen Pressemitteilung.

06.04.2020 +++ 16.32 Uhr

Corona-Krise als psychische Belastungssituation: Wohin kann ich mich wenden?

Kontaktminimierung, Quarantäne, Angst um Angehörige: Die Corona-Krise bedroht nicht nur unsere körperliche, sondern auch unsere psychische Gesundheit. Derzeit gelten zahlreiche Regeln und Maßnahmen, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Sie haben starken Einfluss auf unseren Alltag und sind zum Teil mit großen Einschränkungen verbunden. Die verordnete Kontaktminimierung – und erst recht häusliche Isolation oder Quarantäne – fallen vielen Menschen sehr schwer, Beeinträchtigungen des seelischen Wohlbefindens können eine Folge sein.

Weitere Informationen sowie umfangreiche Kontaktdaten können Sie der Pressemitteilung entnehmen.

05.04.2020 +++ 10.00 Uhr

Am Wochenende registriert das Gesundheitsamt zwei neue Infizierte im Landkreis (Gesamt: 38). 26 Menschen sind bereits wieder genesen.

03.04.2020 +++ 10.00 Uhr

Corona-Bestimmungen werden konsequent durchgesetzt:
Ordnungsbehörden mit 1.300 Kontrollen im Landkreis präsent

Die Ordnungsbehörden im Landkreis Schmalkalden-Meiningen haben die Kontrollen nochmals intensiviert: Täglich sind Mitarbeiter der kommunalen Ordnungsämter, der Polizei und des kreislichen Vollzugsdienstes im gesamten Landkreis unterwegs, um die Einhaltung der bestehenden Rechtsverordnung des Freistaates und der Allgemeinverfügung des Landkreises zur Eindämmung des Coronavirus zu überprüfen.

Im gesamten Kreisgebiet führten Ordnungskräfte nach einer aktuellen Abfrage des Landratsamtes vom 23. bis 29. März 2020 flächendeckend rund 1.300 Kontrollen durch, 250 davon in Geschäften. Dabei wurden insgesamt 124 Verstöße festgestellt.

Ausführliche Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.

31.03.2020 +++ 16:30 Uhr

Kommunales Jobcenter informiert: Derzeit erleichterte Antragstellung und weitere Sonderregelungen bei Arbeitslosengeld II

Der Gesetzgeber hat aufgrund der Corona-Krise ein Sozialschutzpaket beschlossen. Dies ermöglicht rückwirkend zum 1. März 2020 einen erleichterten Zugang in die soziale Grundsicherung insbesondere für (Solo-)Selbständige, Freiberufler und Arbeitnehmer mit z.B. Kurzarbeitergeld. Die Regelungen gelten vorerst bis 30.06.2020.

Aussetzen der Vermögensprüfung

Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Monaten behalten. Erst danach greifen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen.

Ausführliche Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung

31.03.2020 +++ 10.53 Uhr

Häusliche Quarantäne: Was bedeutet das? Auf was muss ich achten?

Bei einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus ist bisher meist kein Klinik-Aufenthalt nötig, weil vier von fünf Infizierten keine oder nur leichte Symptome ähnlich denen einer Erkältung zeigen. Das SARS-CoV-2-Virus ist aber nach den bisherigen Erfahrungen hoch ansteckend. Um Infektionsketten verlässlich zu unterbrechen, ordnet das Gesundheitsamt entsprechend der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts bei nachweislich Infizierten mit leichten Krankheitsverläufen eine Unterbringung in „häuslicher Quarantäne“ für 14 Tage an, was nach bisherigem Stand der maximalen Dauer der bisher bekannten Inkubationszeit entspricht.

Weitere Informationen zur "häusliche Quarantäne: Welche Regeln müssen Bürger beachten?" und  "Die häusliche Quarantäne stellt auch eine psychische Belastungssituation dar: Wie kann ich dennoch Stress abbauen?" finden Sie in unserer Pressemitteilung.

26.03.2020 +++ 18.32 Uhr

Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2

Der Freistaat Thüringen hat heute die Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2  (Thüringer SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung  -ThürSARS-CoV-2-EindmaßnVO-) erlassen, die ab dem morgigen 27. März 2020  in Kraft tritt. Geschlossen bleiben damit nun auch die Fahrschulen und (Elektro-)Technikmärkte im Landkreis und zwar bis einschließlich 19. April 2020. Zudem hat der Freistaat noch einmal konkretisiert, dass etwa Floristikgeschäfte und Tabakläden offen bleiben. Die Rechtsverordnung [PDF] im Wortlaut.

Liste zur Eindämmungsverordnung des TMASGFF vom 26. März 2020

26.03.2020 +++ 18.12 Uhr

Soforthilfeprogramm des Landkreises: Mehr als 800 Anträge eingegangen

Das Soforthilfeprogramm des Landkreises Schmalkalden-Meiningen für die heimische Wirtschaft hat eine wahre Antragsflut hervorgerufen. Mehr als 800 Anträge sind bis dato in der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes eingegangen. „Derzeit sind etwa 150 Anträge bearbeitet, rund 50 Bescheide sind bereits in der Post zu ihren Antragstellern unterwegs und dürften ihre Not zumindest etwas lindern“, erklärt Landrätin Peggy Greiser. Mit den ersten Auszahlungen für die bewilligten Anträge ist ab Montag nächster Woche zu rechnen. Aufgrund der hohen Resonanz sei aber derzeit, trotz Aufstockung der personellen Ressourcen in diesem Bereich, von einer Bearbeitungszeit bis zu zwei Wochen auszugehen. Hier finden Sie die zugehörige Pressemitteilung.

26.03.2020 +++ 15.35 Uhr

Neues vom Bundesumweltministerium:
Wie Abfälle aus Quarantäne-Haushalten entsorgt werden sollen

Durch die stark zunehmende Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 auch in Deutschland stellt sich zunehmend für viele Bürger, Behörden und Entsorgungsunternehmen die Frage, wie mit den Abfällen aus privaten Quarantäne-Haushalten umzugehen ist. Wie eine neue US-amerikanische Studie belegt, können die Viren auch nach mehreren Tagen noch auf festen Oberflächen lebensfähig sein. Auf Kupfer können nach bis zu 4 Stunden, auf Karton nach bis zu 24 Stunden und auf Kunststoff sowie rostfreiem Stahl nach bis zu 2 bis 3 Tagen überlebensfähige Viren nachgewiesen werden. Auch wenn bisher keine Fälle bekannt wurden, bei denen sich Personen durch Berührung von kontaminierten Oberflächen mittels Schmierinfektion angesteckt haben, so ist dieser Übertragungsweg keinesfalls ausgeschlossen.

Hier finden Sie die zugehörige Pressemitteilung.

26.03.2020 +++ 14.16 Uhr

Landratsamt nutzt zahlreiche Informationskanäle und empfiehlt NINA-App

Wie schon im vergangenen Jahr bei der Evakuierung in Meiningen im Rahmen einer Bombenentschärfung setzt der Landkreis bei der Warnung und Information der Bevölkerung auch auf die offizielle Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten App). Über die App können besonders Informationen und Gefahrenmeldungen direkt übers Handy empfangen werden. Das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen empfiehlt daher allen Bürgerinnen und Bürgern die Installation dieses Zusatzprogrammes auf ihren Smartphones oder Tablet-PCs.

„Wenn sich die Lage ändert oder kurzfristige Allgemeinverfügungen bekanntgegeben werden müssen, ist ein schneller Informationsfluss extrem wichtig. Da liegt es nahe, das Smartphone auch als Sirene für die Hosentasche zu nutzen“, erklärt Landrätin Peggy Greiser.  Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

26.03.2020 +++ 11.18 Uhr

Landratsamt setzt Erhebung von Hortgebühren vorerst aus

Nach der Entscheidung der Thüringer Landesregierung, den Kommunen die Elternbeiträge für Horte und Kindergärten für die Zeit der Schließung zu erstatten, setzt der Landkreis Schmalkalden-Meiningen die Erhebung der Elternbeiträge für Schulhorte mit Wirkung vom 1. April 2020 vorerst aus. Wie lange diese Regelung greift, liegt in erster Linie daran, ob der Freistaat die Schließung von Schulen aufgrund der Corona SARS-CoV-2 Pandemie auch nach dem 19. April 2020 als notwendig erachtet.

Weitere Informationen finden Sie in der zugehörigen Pressemitteilung.

25.03.2020 +++ 15.00 Uhr

Landratsamt für den Besucherverkehr ab sofort komplett geschlossen

Aufgrund des steigenden Ansteckungsrisikos mit dem Coronavirus verschärft das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen seine Maßnahmen zum Schutz der Bürger sowie der eigenen Mitarbeiter: Ab dem heutigen Mittwoch, 25. März, ist das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen mit der Außenstelle Schmalkalden bis auf Weiteres für den Besucherverkehr komplett geschlossen. Eine persönliche Vorsprache an der Rezeption in Meiningen,  Haus II oder in den jeweiligen Fachbereichen ist somit nicht mehr möglich.

Auch wenn die Verwaltungsgebäude grundsätzlich für den Besucherverkehr geschlossen bleiben, können viele Anliegen weiterhin telefonisch, per E-Mail, auf dem regulären Postweg oder durch Einwerfen von Unterlagen in den Briefkasten des Landratsamtes geklärt werden. Die eingehenden Anfragen werden auch ohne persönlichen Kontakt bearbeitet. Bürgerinnen und Bürger können für allgemeine Fragen darüber hinaus die Rezeption im Landratsamt nach wie vor unter Tel. 03693/485-0 kontaktieren oder ihre Anliegen per E-Mail an: info@lra-sm.de richten.

Ausnahme für die Kfz-Zulassungsstelle in Meiningen-Dreißigacker:

Dringliche Termine werden ausschließlich für Bürgerinnen und Bürger sowie Firmen aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen in der Kfz-Zulassungsstelle in Meiningen-Dreißigacker weiterhin  nach telefonischer Absprache vergeben. Hier wäre zu beachten, dass ausschließlich unaufschiebbare Vorgänge bearbeitet werden. Die Terminvergabe erfolgt in der Zulassungsstelle unter den Tel.-Nr. 03683/682-206, -105, -108 oder -107.

Folgende Hinweise sind dringend zu beachten:

Bürgerinnen und Bürger die,

  • aus Risikogebieten zurück gekehrt sind
  • zu Risikogruppen gehören (ältere Bürger, Grunderkrankungen vorliegen)
  • Fieber oder sonstige Erkältungssymptome haben
  • sich gesundheitlich nicht wohl fühlen,

werden um Verständnis gebeten von Vorsprachen Abstand zu nehmen.
Bei erkennbaren Symptomen wird eine Bearbeitung verweigert. Unaufschiebbare Angelegenheiten können über einen Bevollmächtigten geregelt werden.

Zu allen Fragen rund um das Coronavirus  ist das Info-Telefon im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen unter Tel. 03693/485-4000 sowie -4100 und -4200 während der Sprechzeiten zu erreichen.

Montag bis Mittwoch von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Donnerstag von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Freitag von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr.

„Die derzeitige Situation erfordert die Mitwirkung aller, um die Bevölkerung  und unsere Mitarbeiter zu schützen und die Ausbreitung des Virus einzudämmen“, so Landrätin Peggy Greiser. „Aus diesem Grund bitte ich um Verständnis für die eingeleiteten Maßnahmen.“

24.03.2020 +++ 16.07 Uhr

Erforderliche Hygienemaßnahmen im Einzelhandel in Anbetracht des Coronavirus bei der Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung

Einzelhandelsgeschäfte: Einhaltung zwingend im Erlass genannte Hygiene-Grundsätze 

24.03.2020 +++ 16.00 Uhr

Häufig gestellte Frage: Schornsteinfegerarbeiten in der Corona-Krise – muss ich den Schornsteinfeger ins Haus lassen?

Im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen mehren sich Anfragen zum Umgang mit den Allgemeinverfügungen. Oftmals fragen besorgte Bürgerinnen und Bürger in diesem Zusammenhang an, ob sie als Eigentümer Schornsteinfegerarbeiten mit Verweis auf die Corona-Pandemie verweigern können? „Die Frage ist durchaus berechtigt, denn Schornsteinfeger kommt im Laufe seines regulären Arbeitsalltages ja ganz schön rum und hat somit eine Vielzahl an sozialen Kontakten, die es ja momentan eigentlich zu vermeiden gilt“, sagt Mike Bauroth, Leiter des Fachdienstes Ordnung und Straßenverkehr.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Pressemitteilung.

24.03.2020 +++ 14.23 Uhr

Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen ist positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Die Ansteckung erfolgte über eine Person im privaten Umfeld. Weitere Informationen erhalten Sie in der entsprechenden Pressemitteilung.

24.03.2020 +++ 13.33 Uhr

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen wird die Einhaltung der verfügten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Zusammenarbeit mit den kommunalen Ordnungsämtern und der Polizei streng kontrolliert. Im gesamten Kreisgebiet wurden seit vergangenem Freitag bis Montagmittag, laut einer entsprechenden Abfrage des Landratsamtes flächendeckend 85 Kontrollen durch die Ordnungsbehörden durchgeführt. Dabei stellten die Ordnungshüter 14 Verstöße gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen vom 19.03.2020 fest (beispielsweise Menschenansammlungen). Die festgestellten Verstöße werden konsequent und unmittelbar geahndet und zur Anzeige gebracht. Das heißt, es werden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, die Bußgelder bis zu 25.000 Euro nach sich ziehen können. In besonders drastischen Fällen können auch Strafanzeigen erstattet werden, die zu Freiheitsstrafen führen.

23.03.2020 +++ 18.35 Uhr

Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, die sich seit dem 9. März 2020 außerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten haben, sind ab sofort für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr verpflichtet, sich ausschließlich in ihren Wohnungen bzw. auf ausschließlich von ihnen selbst genutzten Bereichen ihrer Wohngrundstücke aufzuhalten. Auch Schüler oder Vorschulkinder, die in dieser Zeit im Ausland waren, dürfen keine Notbetreuungsangebote in Schulen oder Kitas besuchen. „Wir haben in den letzten Tagen fast ausschließlich Neuinfektionen durch Reiserückkehrer, insbesondere aus dem Alpenraum, zu verzeichnen gehabt, die nach ihrer Rückkehr teilweise beträchtlichen Kontakt zu anderen Menschen hatten. Wir sind gezwungen hier zu handeln, um unsere Bevölkerung vor weiteren importierten Fällen mit großem Streueffekt zu schützen. Auf ein landeseinheitliches Vorgehen können und wollen wir hier nicht mehr warten“, so Landrätin Peggy Greiser. Weitere Informationen finden Sie in der entsprechenden Pressemitteilung. Die entsprechende Allgemeinverfügung finden Sie hier:

Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen vom 23.03.2020

22.03.2020 +++ 15.00 Uhr

Am Wochenende wird ein weiterer Corona-Fall im Raum Grabfeld gemeldet. Im Landkreis sind nun insgesamt 16 Personen nachweislich am neuartigen Virus erkrankt.

20.03.2020 +++ 15.00 Uhr

Landratsamt Schmalkalden-Meiningen sagt zahlreiche Veranstaltungen ab

Im Zuge der Corona-Krise sagt das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen weitere Veranstaltungen ab. So wird auch die nächste Sitzung des Kreistages verschoben. Sie sollte ursprünglich am 27. März 2020 stattfinden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Auch alle Sitzungen der Fachausschüsse und Beiräte sind deshalb bis auf weiteres abgesagt.

Zudem hat das gesamte Landratsamt seinen gesamten Publikumsverkehr stark eingeschränkt. Die Außenstelle in Schmalkalden ist komplett geschlossen. Generell erfolgt der Zugang im Landratsamt in Meiningen ab sofort nur noch unter vorheriger telefonischer Anmeldung unter Tel.: 03693/485-0. Terminvereinbarungen für die Kfz-Zulassungsstelle in Meiningen-Dreißigacker erfolgen unter den Telefonnummern: 03683/682 -206, -105, -108 oder -107.

Weitere Informationen und Hinweise zum eingeschränkten Besucherverkehr im Landratsamt stehen online unter: www.lra-sm.de >> Öffnungszeiten.

Überblick über die abgesagten Veranstaltungen:

 

Datum Titel Ort Kontakt für Nachfragen
25.03.2020 Existenzgründer-Beratung TGF Schmalkalden Wirtschaftsförderung
Tel.: 03693/485-8392
E-Mail: u.steinmetz@lra-sm.de
31.03.2020 Weiterbildung Netzwerk Pflege "Schmerzen erkennen, wenn Sprache nicht möglich ist" Staatliche Berufsbildende Schule für Gesundheit- und Soziales Meiningen SB Senioren, Koordination NW Pflege, Kerstin John
E-Mail: K.John@lra-sm.de
Telefon: 03693/485-8541
01.04.2020 Gründertalk Rhön‐Rennsteig Sparkasse Meiningen Koordinator Kreisentwicklung
Tel.: 03693/485-8249
E-Mail: d.klee@lra-sm.de
01.04.2020 Öffentliche Vorstellung: NATURA 2000-Managementpläne Landratsamt S.-M. Thüringer Landesamt für
Umwelt, Bergbau und
Naturschutz (TLUBN)
Tel: 0361/57 3941 363
E-Mail: sebastian.christ@tlubn.thueringen.de
03.04.2020, 04.04.2020,  18.04.2020 Jägerprüfung Landkreis S.-M. Fachdienst
Ordnung und Straßenverkehr
Telefon: 03693/485-8139
E-Mail: fb.ordnung@lra-sm.de
04.04.2020 Frühjahrsberatung Ortswegewarte Schmalkalden Koordinator Kreisentwicklung
Tel.: 03693/485-8249
E-Mail: d.klee@lra-sm.de
08.04.2020 Existenzgründer-Beratung Landratsamt S.-M. Wirtschaftsförderung
Tel.: 03693/485-8392
E-Mail: u.steinmetz@lra-sm.de
25.04.2020 Fischerprüfung Landkreis S.-M. Fachdienst
Ordnung und Straßenverkehr
Telefon: 03693/485-8139
E-Mail: fb.ordnung@lra-sm.de

20.03.2020 +++15.00 Uhr

Leiterin des Krisenstabes: „…dann sind Ausgangsperren unvermeidlich!“

Angesichts der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus im Landkreis Schmalkalden-Meiningen warnt Susanne Reum, Vizelandrätin und Leiterin des Krisenstabes im Landkreis, vor weitreichenden Folgen, wenn Teile der Bevölkerung die behördlichen Hinweise und Verbote unterlaufen. Mit ihren Worten unterstützt sie auch den öffentlichen Appell des Schmalkalder Elisabeth Klinikums. Mit der Aktion „Bitte bleibt für uns Zuhause“ hat das Personal die Bevölkerung aufgerufen, das tödliche Virus sehr ernst zu nehmen und soziale Kontakte zu unterlassen, damit die Kapazitäten im Gesundheitssystem nicht überlastet werden.

„Der Schein trügt: Die Fallzahlen in Südthüringen klingen überschaubar, können aber binnen weniger Tage und Wochen explodieren.“ Auch im ländlichen Thüringen sei der Fallanstieg in den letzten ein, zwei Wochen besorgniserregend. „Wenn wir den Trend nicht aufhalten und sich die Fallzahlen, auch in unserem Landkreis, alle zwei Tage verdoppeln, reden wir im schlimmsten Falle in zwei Wochen über Entwicklungen, die auch für das beste Gesundheitssystem der Welt verheerend sein können.“ Die Leiterin des Krisenstabes hofft daher, dass die bisherigen Maßnahmen, wie die Schließung von Kitas, Schulen oder öffentlichen Einrichtungen, Wirkung entfalten und die Infektionskurve abflachen lassen. „Aber alle Maßnahmen bringen wenig, wenn einige Menschen auf egoistische Art und Weise sich und andere gefährden, sich auf den Märkten großen Menschentrauben bilden oder im Supermarkt an der Kasse Gedränge herrscht“, kritisiert Reum. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf die Ankündigung der Bundesregierung, am Wochenende zusammen mit den Ministerpräsidenten der Länder über Ausgangssperren befinden zu wollen. „Die Bundesregierung will ein Feedback, wie sich die Deutschen an die - zweifelsohne einschneidenden Regeln – halten. Wenn die Ministerpräsidenten zu der Ansicht kommen, dass ein Teil der Bevölkerung diese wichtigen Regeln ignoriert, dann ist eine Ausgangssperre unvermeidlich.“ Das hätte zur Folge, dass das eigene Haus oder die eigene Wohnung ohne triftigen Grund nicht mehr verlassen werden dürfte, so Reum. Nur wichtige Erledigungen für den Bedarf des täglichen Lebens wie Lebensmitteleinkäufe, Arztbesuche, Post-, Bank- und Apothekengänge oder die Fahrt zur Tankstelle wären erlaubt. Auch der Hin- und Rückweg zur Arbeitsstätte wäre noch möglich.

Aus diesem Grund appelliert die Vizelandrätin an alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis, in ihrem Freundes-, Bekannten und Verwandtenkreis als Multiplikatoren zu fungieren und zum Vermeiden von nicht erforderlichen sozialen Kontakten, Ausflügen, Besuchen von Parks, Spielplätzen, Innenstädten aufzurufen. „Dazu gehört auch das gemeinsame Grillen, Eislecken oder jeglicher Stadtbummel. Wir müssen uns jetzt disziplinieren, damit wir uns bald nicht noch mehr einschränken und Tote im Freundes- und Verwandtenkreis beklagen müssen.“ Jeder Bürger werde sich vielleicht nach der Krise selbst hinterfragen, was er für die Gesellschaft getan hat und was er vielleicht lieber hätte tun sollen.

Die Leiterin des Krisenstabes empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern sich aus seriösen Quellen wie der Internetseite des Landratsamtes (www.lra-sm.de) oder des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de) über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

20.03.2020 +++09.58 Uhr

Abfallentsorgung im Landkreis läuft weiter wie bisher

Die flächendeckende Abfallentsorgung im Landkreis Schmalkalden-Meiningen wird in gewohnter Weise weiterlaufen. Auch wenn bundesweit einige Landkreise ihr Angebot begrenzen, bleiben im Landkreis Schmalkalden-Meiningen die Deponie in Meiningen und die Wertstoffhöfe in Schmalkalden, Meiningen und Zella-Mehlis für Anlieferungen weiterhin geöffnet. Auch die Abfallentsorgung für Sperrmüll, Restmüll, Altpapier und den gelben Sack wird in den angegebenen Terminen wie bisher erfolgen. Sofern das Angebot aufgrund von personellen Engpässen reduziert werden muss, wird dies umgehend bekannt geben. Der Fachdienst Abfall und Altlasten bittet darum von telefonischen Anfragen Abstand zu nehmen.

Für Personen, die an Corona erkrankt sind oder die durch das Gesundheitsamt häusliche Quarantäne verordnet bekommen haben, gelten für die Entsorgung der Abfälle gesonderte Regeln. Alle im Haushalt angefallenen Abfälle müssen in der Quarantänezeit nicht getrennt, sondern über die Restmülltonne entsorgt werden. Das heißt, dass z.B. Verpackungen, Papier und Bioabfälle zusammen entsorgt werden müssen. Wichtig ist hierbei, dass bereits im Haus alles in stabile Müllsäcke gegeben wird. Vor dem Einwerfen in die Restmülltonne müssen die Säcke luftdicht verknotet werden. Der Restmüll wird in der Müllverbrennungsanlage entsorgt.

Die Entsorgungsregeln für Abfälle bei häuslicher Quarantäne erhalten die betroffenen direkt vom Gesundheitsamt als Handreichung.

20.03.2020 +++08.25 Uhr

1 Million Euro für die Wirtschaft – Landkreis Schmalkalden-Meiningen bringt Soforthilfeprogramm für Kleinstunternehmen auf den Weg

Zur Stützung der heimischen Wirtschaft, insbesondere von Kleinstunternehmen, kleineren Unternehmen und Freiberuflern, hat der Landkreis ein Soforthilfeprogramm mit einem Volumen von einer Million Euro auf den Weg gebracht. „Wir haben jetzt keine Zeit für bürokratischen Hickhack, bei vielen Unternehmen, gerade bei den Kleineren ist es fünf vor Zwölf“, so Christoph Zimmermann, Leiter der Zentralen Steuerung im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen. Zuletzt hatte der Landkreis bereits schnellere und unbürokratische Hilfe vom Land gefordert, um Insolvenzen von ansonsten gesunden Unternehmen zu verhindern. „Wir wollen als Landkreis unseren Beitrag dazu leisten und gerade den kleinen Unternehmen unter die Arme greifen, die ansonsten durchs Raster fallen würden“, so Zimmermann. Es handelt sich um eine Eilentscheidung der Landrätin in Abstimmung mit den Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen. In einer Telefonkonferenz signalisierten vier von fünf Fraktionen ihre Unterstützung. Die Deckung der Haushaltsmittel erfolgt über eine Sonderrücklage.

Nachdem Soforthilfeprogramm können Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind, ihre Anträge bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises stellen. Firmen mit bis zu drei Beschäftigten erhalten 3.000 Euro Soforthilfe, Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten 5.000 Euro, 7.500 Euro erhalten Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten. Unternehmen mit maximal 20 Beschäftigten können Hilfen über 10.000 Euro beim Kreis beantragen.

„Durch die zur Verfügung stehenden Mittel kann bis zu 300 Unternehmen schnelle und unbürokratische Hilfe zugesprochen werden, um Mietverpflichtungen oder Ähnliches bedienen zu können“, erläutert Landrätin Peggy Greiser. Die Auszahlung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, es sei denn, eine Überkompensation durch Entschädigungs- und Versicherungsleistungen oder andere Fördermaßnahmen – etwa von Bund und Land – erfolgt. In diesem Fall muss das Unternehmen die erhaltene Soforthilfe an den Kreis zurückzahlen. Zur Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit muss der letzte Einkommensteuer- und Gewerbesteuerbescheid vorgelegt und geprüft werden.

Die Anträge auf Soforthilfe stehen ab 20. März 2020 auf der Homepage des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen (www.lra-sm.de) zum Download bereit. Rückfragen beantwortet Kreis-Wirtschaftsförderin Ulrike Steinmetz
(Tel. 03693 / 485-8392, E-Mail: soforthilfe.corona@lra-sm.de)

20.03.2020 +++08.00 Uhr

Weitere Verkehrseinschränkungen im Busbetrieb ab 23. März 2020

Im Zusammenhang mit der CORONA-Pandemie, der Einschränkung sozialer Kontakte, Schließung öffentlicher und touristischer Einrichtungen sowie der stark zurückgegangen Fahrgastzahlen treten bei der Meininger Busbetriebs GmbH ab 23. März 2020  Verkehrseinschränkungen in Kraft.

Die touristische Linie 421 Oberhof – Schmiedefeld entfällt bis auf weiteres ersatzlos.

Auf der Linie 448 wird der Wochenendverkehr verändert. Folgende Fahrten werden an Wochenenden und Feiertagen angeboten:
8.15 Uhr ab Schmalkalden über Steinbach-Hallenberg nach Unterschönau, weiter 8.42 Uhr ab Unterschönau über Steinbach-Hallenberg (8.49 Uhr), Oberschönau nach Oberhof. 9.30 Uhr erfolgt die Rückfahrt von Oberhof nach Steinbach-Hallenberg. Die Abfahrt 9.45 Uhr ab Schmalkalden bis Unterschönau entfällt. Um 10.20 Uhr fährt der Bus wieder von Steinbach-Hallenberg nach Oberhof. Nachmittags gibt es Fahrten um 15.05 Uhr ab Oberhof nach Steinbach-Hallenberg (die Weiterführung bis Schmalkalden entfällt), 15.50 Uhr von Steinbach-Hallenberg nach Oberhof und 17.05 Uhr ab Oberhof über Oberschönau, Unterschönau, Steinbach-Hallenberg nach Schmalkalden.

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Fahrplanänderungen können die digitalen Auskunftsmedien durch die Dienstleister der MBB GmbH nicht zeitnah aktualisiert werden. Es wird mit Hochdruck an der Datenbereitstellung gearbeitet. Die geänderten Fahrplantabellen stehen unter www.mbb-mgn.de zum Download bereit. Auf dieser Internetseite werden bei Bedarf weitere Fahrplanänderungen bekanntgegeben. Auskünfte erteilen auch die Einsatzleitungen der MBB GmbH unter den Telefonnummern 03693 84540 sowie 03683 604067.

19.03.2020 +++16.00 Uhr

Landkreis erlässt Allgemeinverfügung: Thüringenweit einheitliche Regelungen ab Donnerstag, 19. März, 24.00 Uhr, 2020 in Kraft

Das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen hat heute eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die alle bisherigen Festlegungen aufhebt und nach einem entsprechenden Erlass des Freistaates Thüringen landesweit gilt. Sie tritt ab Donnerstag, 19. März 2020, 24.00 Uhr, in Kraft. Ziel ist der Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus.

Die Allgemeinverfügung regelt unter anderem, welche Geschäfte, Unternehmen und Institutionen weiter geöffnet bleiben können und welche nicht. Fest steht, dass nun auch Gaststätten nach Thüringer Gaststättengesetz (Ausnahme: Speisen und Getränke, die zur Mitnahme bestimmt sind) und Friseurläden im gesamten Landkreis geschlossen werden. Auch Veranstaltungen, Versammlungen und Ansammlungen unter freiem Himmel sind verboten.  Sonderregelungen für Hochzeiten und Trauerfeiern sind ebenfalls ausgeführt. Zudem regelt die Allgemeinverfügung Besuchsverbote in Krankenhäusern und Betretungsverbote in Behindertenwerkstätten und legt fest, wie in noch geöffneten Einrichtungen und Geschäften der Infektionsschutz zu gewährleisten ist.

Auch Verhaltensregeln für Reiserückkehrer werden darin konkret angewiesen.

Die Verfügung gilt bis einschließlich 19. April 2020. „Ich kann alle Bürgerinnen und Bürger nur dringend auffordern, die Maßnahmen zu unterstützen und mitzutragen. Sie dienen der Gesundheit aller – insbesondere unserer älteren und vorerkrankten Mitmenschen“, so Landrätin Peggy Greiser. „Zuwiderhandlungen sind auch kein Kavaliersdelikt.“ Bei Verstößen drohen Bußgelder im fünfstelligen Bereich.

Weitere Informationen zu den thüringenweiten Regelungen:
www.tmasgff.de/covid-19/erlass-und-massnahmen

Die im Landkreis Schmalkalden-Meiningen geltende Allgemeinverfügung vom 19. März 2020 finden Sie hier.

Zur schnelleren Übersicht finden Sie einen Auszug aus der Allgemeinverfügung in der zu finden ist, was weiterhin geöffnet ist und was zu schließen ist.
Liste zur Allgemeinverfügung_19.03.2020

19.03.2020 +++16.00 Uhr

Landrätin Greiser lobt Einsatz und Solidarität im Landkreis und fordert schnellere Wirtschaftshilfen vom Land

Landrätin Peggy Greiser hat sich bei allen Ärzten, Pflegern und Einsatzkräften für ihren Einsatz in der Corona-Krise bedankt. Ein großes Lob gehe an alle Menschen, die in der gegenwärtigen Lage helfen, dass unser Gesundheitssystem, die öffentliche Sicherheit und Ordnung, unser ÖPNV, unsere Versorgung mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Dingen des Grundbedarfs funktionieren. Das gleiche gelte natürlich für die Menschen, die in den Unternehmen dafür sorgen, dass der Betrieb in schwierigem Umfeld weiterläuft. „In diesem Zusammenhang setze ich mich dafür ein, dass es auch in Thüringen schnelle und unbürokratische Hilfe gibt, um Insolvenzen von ansonsten gesunden Unternehmen zu verhindern. Es kann nicht sein, dass die heimische Wirtschaft auf April vertröstet wird. In anderen Bundesländern geht es schließlich auch“, so Greiser. Das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen habe auf seiner Website www.lra-sm.de Fragen und Antworten für Unternehmer, wichtige Info-Hotlines und Entschädigungsanträge des Thüringer Landesverwaltungsamtes zusammengestellt.

Ein großes Lob gehe auch an die Städte und Gemeinden. Viele haben bereits ehrenamtliche Strukturen aufgebaut, durch die gerade Menschen Hilfe erhalten, die zur Risikogruppe gehören oder die sich in Quarantäne befinden. Auch Freies Wort Hilft e.V. oder verschiedene Wohlfahrtsverbände richten ähnliche Angebote ein. Wichtig: Persönliche soziale Kontakte sollten auch dabei auf das notwendige Minimum reduziert werden. „Wer Hilfe beim Einkaufen oder anderen wichtigen Dingen benötigt, kann sich im Landkreis Schmalkalden-Meiningen an die jeweiligen Städte und Gemeinden richten“, so Greiser, die sich für die Solidarität im Landkreis bedankt. „Kanzlerin Merkel hat in diesem Zusammenhang die richtigen Worte gefunden: Es ist eine Aufgabe für jeden von uns und jeder ist jetzt mit seinem verantwortungsvollen Handeln gefragt.“ In diesem Zusammenhang kündigte die Landrätin konsequentes Vorgehen gegen mögliche Corona-Partys an. „Sollten wir entsprechende Hinweise erhalten, werden die Ordnungsbehörden im Landkreis entschieden dagegen vorgehen. Das ist kein Spaß, da gefährden Jugendliche auf egoistischste Art und Weise gerade ältere Menschen. Die Lage ist ernst, also nehmen wir es ernst!“

18.03.2020 +++17.47 Uhr

Allgemeinverfügung zu Ausnahmen von Sonn- und Feiertagsfahrverboten

Um die Versorgung der Bevölkerung weiterhin mit lebenswichtigen und gesundheitserhaltenden Gütern sicher zu stellen wurde eine allgemeine Ausnahmegenehmigung vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Transporte von Lebensmitteln, Hygieneartikeln und medizinischen Produkten für alle Straßen im Freistaat Thüringen erlassen. Die Allgemeinverfügung des Thüringer Landesverwaltungsamtes gilt bis einschließlich 1. Juni 2020 und findet auch im Landkreis Schmalkalden-Meiningen entsprechende Anwendung.

 

18.03.2020 +++17.45 Uhr

Die Kfz-Zulassungstelle Meiningen-Dreißigacker ist für Besucherverkehr ab Donnerstag geschlossen

Aufgrund der derzeitigen Ausbreitung des Coronavirus bleibt ab Donnerstag, 19. März 2020, auch die Kfz-Zulassungsstelle in Meiningen-Dreißigacker für den Besucherverkehr geschlossen. Dringliche Termine werden nur noch nach telefonischer Absprache vergeben.

Aufgrund des eingeschränkten Betriebes müssen Bürgerinnen und Bürger bei der Terminvergabe mit längerfristigen Terminen rechnen. Die Terminvergabe erfolgt in der Zulassungsstelle unter den Tel.-Nr. 03683/682-206, -105, -108 oder -107.

Folgende Hinweise sind dringend zu beachten:

Bürgerinnen und Bürger die,

  • aus Risikogebieten zurück gekehrt sind
  • zu Risikogruppen gehören (ältere Bürger, Grunderkrankungen vorliegen)
  • Fieber oder sonstige Erkältungssymptome haben
  • sich gesundheitlich nicht wohl fühlen,

werden um Verständnis geben von Vorsprachen Abstand zu nehmen.
Bei erkennbaren Symptomen wird eine Bearbeitung verweigt. Unaufschiebbare Angelegenheiten können über einen Bevollmächtigten geregelt werden.

Nicht aufschiebbare Zulassungsvorgänge

  • Zulassungsvorgänge (ausgenommen Motorräder und Wohnwagen)
  • Außerbetriebsetzungen
  • Kurzzeitkennzeichen
  • Ausfuhrkennzeichen

Aufschiebbare Zulassungsvorgänge

Vorgänge wie

  • Änderung Halterdaten
  • Änderung Technik
  • Neusieglung von Fahrzeugen
  • freiwillige Umkennzeichnung eines Fahrzeuges
  • Wiederzulassung von Fahrzeug mit Saison ab April
  • Zulassungen von Motorrädern und Wohnwagen, wenn bereits eine Zulassung von einem PKW vorliegt

werden aktuell nicht bearbeitet.

Diese Maßnahmen dienen sowohl dem Schutz von Bürgerinnen und Bürgern als auch der Mitarbeiter, welche die Tätigkeit in der Zulassungsbehörde weiterhin aufrechterhalten möchten. Wir bitten um Verständnis.

18.03.2020 +++17.15 Uhr

Coronavirus: Zentrale Abstrichstellen eingerichtet

Termine nur über Hausarzt oder ärztlichen Bereitschaftsdienst Tel. 116117 /
Kein öffentlicher Zugang

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen werden die Corona-Tests gebündelt. Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT), viele engagierte Ärzte, die Kliniken im Landkreis und das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen haben damit gemeinsam Strukturen geschaffen, um Arztpraxen und die normalen Stationen der Krankenhäuser von Patienten mit Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu entlasten. Wichtig: Termine bei diesen Stützpunkten werden nun über die Tel. 116117 und die ambulant tätigen Ärzte vermittelt. Der Zutritt erfolgt nur mit Termin, einen öffentlichen Zugang gibt es nicht. Ausschlaggebend für die Abstrich-Stützpunkte, sind die Planungsbereiche der Kassenärztlichen Vereinigung. Für den Planungsbereich Schmalkalden-Meiningen wird eine Abstrichstelle in Meiningen eingerichtet, für den Planungsbereich Suhl-Zella-Mehlis in Suhl. Die genaueren Informationen an die Patienten erfolgen über die Hausärzte beziehungsweise über die Tel. 116117.

Wichtig in diesem Zusammenhang: Am besten zu erreichen ist die Tel. 116117 über das Festnetztelefon (möglichst nicht über Handy), da Anrufe entsprechend ihrer Vorwahl direkt an die regionale  Vermittlungszentrale geleitet werden können. Um die Erreichbarkeit über die bundesweite Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes zu gewährleisten, muss die Tel. 116 117 von anderen Anrufen entlastet werden. In den vergangenen Tagen haben sich nach Angaben der KVT an der Tel. 116 117 Anfragen zu jeglichen Themen rund um das Coronavirus (Kinderbetreuung, Umgang mit Reisen, regionale Regelungen zu Beschränkungen des öffentlichen Lebens, …) gehäuft. Dies hat dazu geführt, dass die Tel. 116 117 teilweise überlastet war und für Menschen, die ärztliche Hilfe benötigen, nicht zu erreichen war. Für Auskünfte zu nicht-medizinischen Themen rund um das neuartige Coronavirus gibt es eine Fülle von weiteren Hotlines. Ein Überblick findet sich auf den Internetseiten des Thüringer Gesundheitsministeriums auf www.tmasgff.de/covid-19#c674 und des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen (inklusive des Infotelefons des Landratsamtes) auf www.lra-sm.de. Auch viele Krankenkassen haben für ihre Mitglieder Hotlines geschaltet.

18.03.2020 +++15.00 Uhr

Coronavirus: Zwei neue Fälle im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist die Zahl der nachweislich am Coronavirus Erkrankten auf fünf gestiegen. Heute Morgen erhielt das Gesundheitsamt die Meldung, dass bei zwei Männern mittleren Alters aus der Rennsteig-Region SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde. Den Betroffenen geht es den Umständen entsprechend gut. Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Bei beiden handelt es sich um Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten. Derzeit recherchiert das Gesundheitsamt weitere Kontaktpersonen.

 

18.03.2020 +++ 13.00 Uhr

Unterbrechung der Sprachkurse und Angebote im Bereich der Integration

Angesichts der Corona-Virus-Epidemie sind von Bund und Ländern bekanntermaßen diverse Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen worden.

Hierunter fallen auch Angebote aus dem Bereich der Integration. Dementsprechend finden bis auf Weiteres keine Sprachkurse, Prüfungen, Lerntreffs oder Veranstaltungen statt.

Darüber hinaus hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Einstufungstests im Suhler Test- und Meldezentrum vorerst ausgesetzt.  

Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an die entsprechenden Behörden, Sprachkursträger und Beratungsstellen.

Diese sind weiterhin für Sie da. Bitte haben Sie Verständnis für telefonische Wartezeiten oder vorübergehende Einschränkungen der Erreichbarkeit.  

Weitere Informationen und Auskünfte erhalten Sie hier:

Melanie Anders (Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte) 
Anne Lorenz (Integrationsmanagerin)
Tel.: 03693/50 18 20 oder 03693/485-8144
E-Mail: melanie.anders[a]vhs-sm.de oder a.lorenz[at]lra-sm.de

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Integrationsnetzwerkes des Landkreises Schmalkalden-Meiningen unter: www.integration-lk-sm.de

17.03.2020 +++ 17.30 Uhr

Zahlreiche öffentliche Einrichtungen ab 18. März 2020 geschlossen - Landkreis erlässt weitere Allgemeinverfügung

Um der Ausbreitung des Coronavirus effizient entgegenzuwirken, werden ab morgen, 18. März 2020 in ganz Thüringen öffentliche Einrichtungen, wie Bars, Theater, Schwimmbäder und Familienzentren geschlossen. Für das Gebiet des Landkreises Schmalkalden-Meiningen hat der Landkreis heute eine weitere Allgemeinverfügung veröffentlicht – Grundlage ist ein Erlass des Freistaates. Auf die zugrundeliegenden Leitlinien hatten sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit der Bundesregierung verständigt. Die Allgemeinverfügung gilt bis einschließlich 19. April 2020.

Ausdrücklich NICHT geschlossen werden Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen. Die Öffnung dieser Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. „Wir bitten hier jeden Bürger und jede Bürgerin um Mithilfe und Rücksichtnahme. In geschlossenen Räumen besteht generell ein höheres Infektionsrisiko, daher ist es wichtig, dass insbesondere in Geschäften und Supermärkten die Menschen Abstand voneinander halten“, appelliert Landrätin Peggy Greiser.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Ab 18. März 2020 geschlossen sind: 

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos, Konzerthäuser, und Museen;
  • Fitness-Studios, Schwimm-, Freizeit- und Erlebnisbäder, Saunen und Solarien;
  • Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen Bildungseinrichtungen;
  • Zusammenkünfte in Vereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen und –angeboten bzw. Sportanlagen;
  • Spielhallen und Spielbanken;
  • Tanzlustbarkeiten;
  • Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen im Sinne der Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Februar 1999 (BGBl. I S.202);
  • Vergnügungsstätten im Sinne der Baunutzungsverordnung vom 21. November 2017 (BGBl. I S. 3786);
  • Prostitutionsbetriebe;
  • Einrichtungen, Angebote und Maßnahmen für Familien nach § 16 SGB VIII wie z.B. Familienzentren, Familienferienstätten, Familienbildungsangebote freier Träger. Verbände und Gruppenangebote in Geburtshäusern;
  • Mehrgenerationenhäuser;
  • Offene Senioreneinrichtungen der Seniorenarbeit wie z.B. Seniorenclubs, Seniorenbüros;
  • Jugendbildungs-, Jugenderholungs- und Jugendfreizeitstätten einschließlich Jugendclubs sowie Jugendherbergen i.S.v. § 11 SGB VIII;
  • Tagespflegeeinrichtungen nach SGV XI;
  • Beratungsstellen;
  • Frauenzentren.

 Weitere Einschränkungen

Weiterhin gibt es nun einheitliche Vorgaben für Besuchsregelungen in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, sowie stationären Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe nach dem Thüringer Wohn- und Teilhabegesetz. Zu schließen sind in diesen Einrichtungen Kantinen, Cafeterien und andere öffentlich zugängliche Einrichtungen. Lesungen, Vorträge und ähnliche Veranstaltungen sind untersagt.

Gaststätten dürfen nur öffnen, wenn zwischen den Tischen mindestens 1,5 Meter Abstand gewährleistet ist, das gleiche gilt für Stehplätze.

Starke Einschränkungen gibt es auch in Werkstätten für behinderte Menschen und bei Angeboten der Eingliederungshilfe.

In den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, gilt ein generelles Betreuungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben. Das Gesundheitsamt im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen empfiehlt, allen Rückkehrern aus Risikogebieten generell in Absprache mit ihrem Arbeitgeber und in Anlehnung an das Bundesgesundheitsministerium 14 Tage zuhause zu bleiben und jegliche Kontakte zu anderen Personen zu meiden.

„Für die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger ist es ungemein wichtig, dass die Inhalte der Allgemeinverfügung ausnahmslos umgesetzt werden“, unterstreicht Landrätin Peggy Greiser. „Es wird auch Kontrollen geben, Verstöße werden entsprechend geahndet.“ Zugleich forderte die Landrätin Bund und Land dazu auf, ein Konjunkturpaket für die betroffenen Unternehmer vorzubereiten. „Gerade die Gastronomie und der Einzelhandel sind wirtschaftlich stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen“, so die Landrätin.

Allgemeinverfügung: Zahlreiche öffentliche Einrichtungen ab 18. März 2020 geschlossen

17.03.2020 +++ 16.00 Uhr

Dritter Corona-Fall im Landkreis Schmalkalden-Meiningen 

Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus Infizierten im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist auf drei Personen angestiegen. Es handelt sich um einen Mann, mittleren Alters, aus der Werratal-Region, dessen positives Testergebnis heute Morgen dem Gesundheitsamt des Landkreises gemeldet wurde. Der Betroffene befindet sich seit seiner Rückkehr aus einem Risikogebiet mit leichten Symptomen zu Hause. Das Gesundheitsamt ordnete nun auch offiziell Quarantäne an und ermittelt derzeit, welche Kontaktpersonen es im häuslichen Umfeld gibt.

17.03.2020 +++ 15.00 Uhr

Aktuelle Information zum Busverkehr:
Ab Mittwoch, 18.03.2020, gilt der Ferienfahrplan der MBB

Ab Mittwoch, den 18.03.2020 bis voraussichtlich Sonntag, den 19.04.2020 verkehren die Busse der MBB Meininger Busbetriebs GmbH nach Ferienfahrplan. Die Fahrzeiten entnehmen Sie bitte dem Fahrplan unter www.mbb-mgn.de

Aus Sicherheitsgründen werden die Fahrgäste gebeten hinten ein- und auszusteigen. Zeitkarten werden nicht kontrolliert. Ein Erwerb von Fahrscheinen im Bus ist derzeit nicht möglich. Bereits gekaufte Zeitkarten (Wochen-, Monatskarten) werden nicht zurück erstattet.

Auskunft erteilen das MBB Servicezentrum Meiningen unter Tel. 03693/845-40 und das MBB Servicezentrum Schmalkalden unter Tel. 03683/60 40 67

16.03.2020 +++ 9.00 Uhr

Publikumsverkehr im Landratsamt wird eingeschränkt: Bürger sollen möglichst auf Amtsgänge verzichten

Der Koordinierungsstab des Landkreises Schmalkalden-Meiningen hat entschieden, das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen ab sofort bis auf Weiteres für den Besucherverkehr stark einzuschränken. Die Außenstelle in Schmalkalden ist geschlossen. Die KFZ-Außenstelle in Meiningen-Dreißigacker bleibt in reduzierter Form geöffnet. Mit Wartezeiten ist zu rechnen.

Generell erfolgt der Zugang im Landratsamt in Meiningen zu den bekannten Öffnungszeiten ab sofort nur noch unter vorheriger telefonischer Anmeldung bzw. über die Rufnummer der Zentrale unter Tel.: 03693/485-0. Von dort aus werden die Bürger bei unaufschiebbaren Terminen auf direktem Weg zum Sachbearbeiter geleitet. Mit Wartezeiten am Eingang vor Haus 2 ist daher zu rechnen. Auf der Internetseite des Jobcenters unter www.lra-sm.de/jobcenter/ können Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin über das Kontaktformular ihre Anliegen vorbringen. Zudem können sie sich auch per E-Mail: info@lra-sm.de an die Kreisbehörde werden.

Die Landrätin appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, Anliegen oder Anfragen mit der Kreisbehörde, wenn möglich, telefonisch zu erledigen und bei notwendigen Behördengängen die strikten Hygienehinweise, die unter anderem auch auf der Internetseite des Landkreises (www.lra-sm.de) zu finden sind, zu beachten.

Man folge so den Empfehlungen des Bundes und des Freistaates Thüringen, wonach auf möglichst viele Sozialkontakte verzichtet werden soll, erklärt Landrätin Greiser und bittet die Bürger um ihre Unterstützung. „Wer keinen absolut dringenden und unaufschiebbaren Grund hat, sollte idealerweise auf einen Besuch im Landratsamt verzichten“, um das Risiko einer Infektion für Mitarbeiter und Besucher so gering wie möglich zu halten. Es ist notwendig, dass der Amtsbetrieb in wichtigen Bereichen nach wie vor möglich ist „Viele Dinge können auch auf dem Postweg oder telefonisch erledigt werden“, erklärt die Landrätin.

15.03.2020 +++15.00 Uhr

Weitere Details zu Notbetreuungsmöglichkeiten in Schulen und Kitas

Das Thüringer Bildungsministerium hat weitere Details zur Schließung der Kitas und Schulen ab kommendem Dienstag sowie nähere Angaben zu Notbetreuungsmöglichkeiten veröffentlicht.

Alle aktuellen Informationen für Schulen, Kitas und Heimaufsicht/Erzieherische Hilfen finden Sie auf der Website des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Den Elternbrief des Thüringer Bildungsministeriums vom 15. März 2020 finden Sie hier als PDF zum Download

Für Rückfragen aus der Bevölkerung wird das Bildungsministerium erneut eine Hotline unter der Telefonnummer 0361/57 - 3411 500 einrichten. Sie wird am kommenden Montag, 16.03.2020, ab 7 Uhr freigeschaltet.

14.03.2020 +++ 19.00 Uhr

Landkreis erlässt Allgemeinverfügung zur Schließung von Einrichtungen

Da sich das Coronavirus in kürzester Zeit weltweit verbreitet, hat das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie alle Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte aufgefordert, eine Allgemeinverfügung zur Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne von Paragraph 33, des Infektionsschutzgesetzes, zu erlassen. Diese Allgemeinverfügung wurde nach Sitzung des Koordinationsstabes im Landratsamt am Samstagabend auf den Weg gebracht. Die Schließung der Einrichtungen gilt ab Dienstag, 17. März 2020, und wird über die Osterferien hinaus bis zum 19. April 2020 aufrechterhalten. Zu den betroffenen Einrichtungen zählen solche, in denen überwiegend Minderjährige betreut werden. Dies sind insbesondere Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte, Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heime und Ferienlager. Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen betrifft dies neben allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft insbesondere auch die Einrichtungen der Erwachsenenbildung, alle Internate sowie Wohnheime, also auch die Volkshochschule und die Musikschulen.

Um kritische Infrastrukturen aufrecht zu erhalten, insbesondere die medizinische Versorgung und die öffentliche Sicherheit und Ordnung uneingeschränkt sicherzustellen, müssen Einschränkungen im Personalbestand der zuständigen Einrichtungen und Behörden weitestgehend vermieden werden. Eine Notfallbetreuung für Kinder, deren beide Elternteile oder der allein erziehungsberechtigte Elternteil in den genannten Bereichen tätig ist, soll sichergestellt werden, sofern keine andere Betreuungsmöglichkeit besteht. Die Einzelheiten werden zeitnah über das für Bildung und Jugend zuständige Ministerium festgelegt und bekannt gegeben. Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen behält sich weitere Regelungen vor.

Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen

Allgemeinverfügung zur Schließung von Einrichtungen

Schulschließung Elterninfo Freistaat Thüringen

14.03.2020 +++ 18.00 Uhr

Landkreis verbietet per Allgemeinverfügung alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen

Nach dem der Landkreis bereits am Freitag, 13. April 2020, eine Allgemeinverfügung zu Veranstaltungen mit 100 Teilnehmern erlassen hat, wurde auf Empfehlung des Thüringer Landesverwaltungsamtes und der aktuellen Risikoeinschätzung zur Infektionsbekämpfung durch den Landkreis Schmalkalden-Meiningen eine Allgemeinverfügung herausgegeben, die nunmehr Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen untersagt. Der Koordinationsstab des Landkreises hat dies am Samstagnachmittag in seiner Sitzung entschieden und umgesetzt. Veranstalter haben zu prüfen, ob die Veranstaltung notwendig ist und trotz des Infektionsrisikos durchgeführt werden kann. Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sind bisher zwei bestätigte COVID-19-Infektionen durch das Gesundheitsamt bestätigt worden.

Die Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.lra-sm.de einzusehen. Sie gilt für öffentliche wie nicht öffentliche Veranstaltungen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen. „Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, um eine rasche Ausbreitung des Virus mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich einzudämmen und die Bevölkerung zu schützen“, unterstreicht Susanne Reum, die Leiterin des Koordinationsstabes. „Diese Maßnahmen sind notwendig, da das Robert-Koch-Institut seine Risikogebiete auf Tirol in Österreich und Madrid in Spanien ausgeweitet hat. Auch das Bundesministerium für Gesundheit appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich vor kurzem in Italien, Österreich oder der Schweiz aufgehalten haben, auf Kontakte zu verzichten und zwei Wochen lang Zuhause zu bleiben. Wir müssen die Ausbreitung des Virus verlangsamen, um die Risikogruppen durch das Verhalten aller schützen“, so die Vize-Landrätin weiter.

Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen

Allgemeinverfügung: Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen

13.03.2020 +++ 17.45 Uhr

Schülerbeförderung am 16. März 2020 sichergestellt

In ganz Thüringen einschließlich des Landkreises Schmalkalden-Meiningen schließt ab Dienstag, 17.3.2020, bis zum Ende der Osterferien am 17. April 2020 alle Schulen und Kindergärten. Die Entscheidung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport gilt für sämtliche Schulen, Berufsschulen und Kindergärten. Mit dieser Maßnahme soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden, teilte Ministerpräsident Bodo Ramelow am Freitagnachmittag mit.

„Da uns über verschiedenste Kanäle besorgte Nachfragen von Bürgerinnen und Bürgern, Schulen und Kindergärten erreichten, haben wir in einer kurzfristig einberufenen Sitzung des Koordinationsstabes am Freitagnachmittag sichergestellt, den Schülerverkehr der Meininger Busbetriebe am Montag, den 16. März 2020, komplett aufrecht zu erhalten“, so Landrätin Peggy Greiser. In weiteren Lagebesprechungen am Wochenende wird der Stab das weitere Vorgehen ab Dienstag festlegen und am Montag bekannt geben.

Für Rückfragen aus der Bevölkerung wird das Bildungsministerium erneut eine Hotline unter der Telefonnummer 0361/57 - 3411 500 einrichten. Sie wird am kommenden Montag, 16.03.2020, ab 7 Uhr freigeschaltet.

13.03.2020 +++ 17.40 Uhr

Kreisarchiv bleibt vorerst geschlossen – Publikumsverkehr im Landratsamt soll reduziert werden

Der Koordinierungsstab des Landkreises Schmalkalden-Meiningen hat heute entschieden, das Kreisarchiv im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen ab sofort bis auf weiteres für den Besucherverkehr zu schließen. Das Kreisarchiv in Meiningen befindet sich im Haus 3 der Kreisbehörde im Untergeschoss und damit auf der gleichen Etage wie die Leitstelle. „Es handelt sich um eine Präventivmaßnahme, da die Leitstelle als kritische Infrastruktur gilt und eine wichtige Funktion für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis hat“, erklärte Susanne Reum, Leiterin des Koordinationsstabes. Zugleich appellierte die Vizelandrätin an die Bürgerinnen und Bürger, Anliegen oder Anfrage in der Kreisbehörde, wenn möglich, telefonisch zu erledigen und bei notwendigen Behördengängen die strikten Hygienehinweise, die unter anderem auch auf der Internetseite des Landkreises (www.lra-sm.de) zu finden sind, zu beachten.

Bei telefonischen Anfragen erreichen Sie das Kreisarchiv unter der 03693/485 -8300, die E-Mailadresse lautet: kreisarchiv@lra-sm.de

Gewünschte Unterlagen können somit entsprechend der Kostensatzung des Kreisarchivs auch angefordert werden.

13.03.2020+++16.00 Uhr

Schließung von Schulen und Kitas in Thüringen und im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Das Land Thüringen hat entschieden, ab Dienstag, 17.3.2020 alle Schulen und Kitas im Freistaat zu schließen. Für Rückfragen aus der Bevölkerung wird das Bildungsministerium erneut eine Hotline unter der Telefonnummer 0361/57 - 3411 500 einrichten. Sie wird am kommenden Montag, 16.03.2020, ab 7 Uhr freigeschaltet.

Alle aktuellen Informationen für Schulen, Kitas und Heimaufsicht/Erzieherische Hilfen finden Sie auf der Website des Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Den Elternbrief des Thüringer Bildungsministeriums vom 13. März 2020 finden Sie hier als PDF zum Download

13.03.2020 +++ 13.00 Uhr

Landkreis verbietet per Allgemeinverfügung alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen

Nach dem zweiten bestätigten COVID-19-Fall im Landkreis Schmalkalden-Meiningen hat der Koordinationsstab des Landkreises Schmalkalden-Meiningen die Entscheidung getroffen, über den Erlass des Landesverwaltungsamtes hinaus, eine eigene Allgemeinverfügung zu erlassen, die alle Veranstaltungen im gesamten Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit mehr als 100 Personen ab sofort untersagt. Die Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite www.lra-sm.de einzusehen. Sie gilt für öffentliche wie nicht öffentliche Veranstaltungen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen. „Größere Veranstaltungen sind in der aktuellen Lage nicht zu verantworten“, erklärte Susanne Reum, die Leiterin des Koordinationsstabes. „Das Corona-Virus breitet sich exponentiell aus – das heißt, dass sich die Zahl der Ansteckungen innerhalb weniger Tage verdoppeln kann“, so die Vizelandrätin. Zwar verliefen laut Robert-Koch-Institut vier von fünf Fällen mild, aber besonders Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen sind gefährdet. Diese Bevölkerungsgruppen gelte es jetzt besonders zu schützen.

Virologen gehen davon aus, dass etwa 15 Prozent der am Coronavirus Erkrankten stationär behandelt werden müssen. „Aus diesem Grund müssen wir die Ausbreitung von COVID-19 bestmöglich verlangsamen, damit die personellen und materiellen Ressourcen in unserem Gesundheitssystem ausreichen“, so Reum. Zudem sei die einwandfreie Nachverfolgung von Kontaktpersonen bei größeren Veranstaltungen, wenn überhaupt, nur mit ungeheurem Aufwand und zeitlichen Verzögerungen möglich. Zudem müssten sich Kontaktpersonen in eine 14-tägige Quarantäne begeben, damit diese keine weiteren Menschen anstecken. Je mehr Menschen in Quarantäne müssten, desto größer seien die Einschnitte für unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben, erklärt Reum. Die Vizelandrätin bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. „Ich weiß, dass viel Zeit, Mühe und Engagement in die Vorbereitung zahlreicher Veranstaltungen geflossen ist. Für die Organisatoren tut es uns sehr leid. Wir haben uns alle auf diese Highlights gefreut, aber nun geht ganz klar die Gesundheit unser Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Risikogruppen, vor“, so die Leiterin der Koordinationsstabes.

Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl bis zu 100 Personen dürfen nur unter Einhaltung folgender Verhaltensregeln durchgeführt werden:

  • aktive Information der Teilnehmer über allgemeine Maßnahmen des persönlichen Infektionsschutzes (Händehygiene, Abstand halten, Husten- und Schnupfenetikette)
  • Information an alle Gäste, dass Personen mit Erkältungssymptomen der Veranstaltung fern bleiben müssen
  • angemessene Belüftung des Zuschauerraumes
  • nach Veranstaltungsende Desinfektion von Oberflächen, mit denen die Besucher aktiv mit den Händen in Kontakt gekommen sind (Geländer, Tische, Türklinken, Toiletten)
  • Händedesinfektionsspender aufstellen
  • Erfassung der Personendaten am Eingang inkl. Telefonnummer (mit Einwilligung nach DSGVO)
  • Verlängerung der Einlasszeiten, damit es nicht zu einem Menschenstau kommt (Hinweis, auch am Ende der Veranstaltung langsam und geordnet das Haus zu verlassen)
  • Abstände der aufgestellten Tische im Versorgungsbereich auf mindestens 2m vergrößern
  • bei freien Platzkapazitäten möglichst gleichmäßige Verteilung der Zuschauer im Raum

13.03.2020 +++ 12.00 Uhr

Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen

Allgemeinverfügung Absage Veranstaltungen

13.03.2020 +++ 12.00 Uhr

Pressekonferenz im Facebook LIVE-Stream - Stand zu COVID-19 im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Am heutigen Freitag, 13. März 2020, findet um 12 Uhr im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen eine Pressekonferenz statt.

Hier das Video der Pressekonferenz auf Facebook:

13.03.2020 +++ 11.23 Uhr

Zweiter Fall von COVID-19  im Landkreis Schmalkalden-Meiningen bestätigt

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist heute ein zweiter Fall des Corona-Virus bestätigt worden. Die Ergebnisse gingen am heutigen Vormittag im Gesundheitsamt des Landratsamtes ein. Betroffen ist der 54-jährige Partner der 39-Jährigen aus dem Raum Zella-Mehlis, die gestern einen positiven COVID-19-Befund erhielt. Die 39-Jährige verspürte am 7. März 2020 während einer Südtirol-Reise erste grippeähnliche Symptome. Nach ihrer Rückkehr am 8. März 2020 und vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme begab sie sich umgehend in die Notaufnahme des SRH Zentralklinikum in Suhl, wo unter Vollschutz ein Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt wurde. Das Testergebnis des Partners, der die Frau auf der Südtirol-Reise begleitete, stand bis heute aus. Da das Paar nach eigenen Angaben nach der Rückkehr jegliche Kontakte zu anderen Personen vermied und sich selbst zuhause isolierte, geht das Gesundheitsamt des Landkreises derzeit von keinen weiteren Kontaktpersonen aus. Es leben keine weiteren Personen im Haushalt. Wegen der geringen Symptomatik ordnete das Gesundheitsamt gestern weitere häusliche Quarantäne für die Frau und ihren Lebensgefährten an.

12.03.2020 +++ 16.00 Uhr

Erster Fall mit einer bestätigten COVID-19-Infektion im Landkreis

Am heutigen 12. März 2020, gegen 12 Uhr, wurde der erste Fall einer COVID-19 Infektion im Landkreis Schmalkalden-Meiningen bestätigt. Bei der Betroffenen handelt es sich um eine 39-jährige Frau aus dem Raum Zella-Mehlis. Die Erkrankte bemerkte am 7. März 2020 während einer Südtirol-Reise erste grippeähnliche Symptome. Nach ihrer Rückkehr am 8. März 2020 und vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme begab sie sich umgehend in die Notaufnahme des SRH Zentralklinikum in Suhl, wo unter Vollschutz ein Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt wurde. Heute Mittag, gegen 12 Uhr, hat sich der Verdacht bestätigt und wurde umgehend dem zuständigen Gesundheitsamt im Landratsamt Schmalkalden-Meiningen mitgeteilt. Wegen der geringen Symptomatik ordnete das Gesundheitsamt des Landkreises weitere häusliche Quarantäne für die Frau und ihren Lebensgefährten, der sie bei dem Italien-Aufenthalt begleitete und ebenfalls im Klinikum getestet wurde, an. Es leben keine weiteren Personen im Haushalt. Das Testergebnis des Mannes steht aus. Die Patientin sowie ihr Partner befinden sich zurzeit in einem stabilen Zustand mit leichten grippalen Symptomen. Das Gesundheitsamt wird täglichen Kontakt mit dem Paar halten. Da das Paar nach eigenen Angaben nach der Rückkehr jegliche Kontakte zu anderen Personen vermied und sich durchgehend zuhause aufhielt, geht das Gesundheitsamt derzeit von keinen weiteren Kontaktpersonen aus. „Die beiden Personen haben sich vorbildlich und umsichtig verhalten“, lobte der für Hygiene zuständige Arzt im Gesundheitsamt, Dipl.-med. Waldemar Olk.

Pressekonferenz im Landratsamt Meiningen am 13. März 2020

Anlässlich des ersten bestätigten Corona-Falls im Landkreis Schmalkalden-Meiningen beraumt der Präventions- und Koordinationsstab des Landratsamtes Schmalkalden-Meiningen am Freitag Mittag eine Pressekonferenz ein.

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen hatte bereits vor knapp zwei Wochen einen Koordinationsstab einberufen, um die sich dynamisch entwickelnde Lage in Thüringen und Deutschland zu besprechen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

„Nach der Ausbreitung von COVID-19 in ganz Deutschland und in immer mehr Thüringer Landkreisen, war klar, dass es auch im Landkreis Schmalkalden-Meiningen zu Infektionen kommen wird. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es weitere Fälle im Landkreis geben wird“, sagte Landrätin Peggy Greiser. Dem betroffenen Paar wünscht die Landrätin eine baldige Genesung.

Das Gesundheitsamt bittet Bürgerinnen und Bürger darum, im Landkreis Schmalkalden-Meiningen aufgrund des aktuellen Falles von nicht notwendigen Besuchen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegheimen abzusehen. Zudem bittet das Gesundheitsamt die Landkreisbevölkerung dringend darum, Folgendes zu beachten: Kinder mit Erkältungssymptomen sollen keine Kinderkrippe, Kindergarten oder Schule besuchen, sondern sich zu Hause auskurieren.

Insbesondere ältere Bürger sollten zudem dringend Menschenansammlungen vermeiden. Personen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, sind dringend angehalten, keine Arztpraxis oder Notaufnahme aufsuchen, dadurch könnten im Zweifel andere Patientinnen und Patienten angesteckt werden. Personen mit einschlägigen Symptomen sollten sich telefonisch in ihrer Arztpraxis melden und hier entsprechenden Rat einholen. Außerhalb der Sprechzeiten können sich Bürgerinnen und Bürger an den kassenärztlichen Notdienst 116117 wenden.

Links zu Hygieneregeln, wichtige Telefonnummern und weiteren häufig gestellte Fragen, hat der Landkreis auf seiner Internetseite zusammengestellt (www.lra-sm.de). 

Aufgrund der aktuellen Lage hat der Landkreis die Servicezeiten des Info-Telefons zum Thema Coronavirus im Gesundheitsamt ausgeweitet und weitere Telefonnummern geschaltet. An folgende Telefonnummern können sich Bürgerinnen und Bürger wenden: 03693/485-4000 sowie -4100 und -4200         

Montag bis Mittwoch         
von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Donnerstag
von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Freitag
von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr

zu erreichen.

Weitere Informationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Weitere wichtige Telefonnummern zum Thema Coronavirus:

  • Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die 116117 - die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes-, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.
  • Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit:  030 / 346 465 100
  • Hotline der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland: 0800 / 011 77 22
  • Info-Telefon Landesamt für Verbraucherschutz: 0361 / 57 3815 099
  • Kostenlose 24-Stunden-Info-Hotline BARMER: 0800 / 84 84 111
  • Hotline des Thüringer Bildungsministeriums: 0361 / 57 - 3411 500