Sozialplanung

Was ist Sozialplanung?

„Sozialplanung im engeren Sinn ist die gebiets- und zielgruppenbezogene Entwicklung sozialer Einrichtungen (Hilfsangebote) und Maßnahmen (Programme) im Hinblick auf sozial- und gesellschaftspolitische Zielvorstellungen.“ (aus Wörterbuch der Sozialpolitik)

Unter diesem Gesichtspunkt werden durch die Sozialplanung Bedürfnisse und Lebenslagen ermittelt und beschrieben. Mit Hilfe der Sozialberichterstattung werden vorausschauend soziale Unterstützungssysteme entwickelt und überprüft. Sozialplanung hat eine wichtige steuerungsunterstützende Funktion im Sozialbereich, gerade im Rahmen der neuen kommunalen Steuerungsmodelle. Träger sind vor allem Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Landkreise, Gemeindeverbände oder Gemeinden).

Welche Aufgaben hat die Sozialberichterstattung?

Sozialberichterstattung soll als „Frühwarnsystem“ fungieren. Durch Dokumentation, Analysen und Vernetzung relevanter Daten sollen Probleme insgesamt oder sozialräumlich aufgedeckt, Zusammenhänge verdeutlicht und Lösungsvorschläge unterbreitet werden. Die Umsetzung der Handlungsstrategien erfolgt in enger Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren (z.B. Sozial- und Jugendamt, Agentur für Arbeit, Gemeinden, freien Trägern, Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen etc).

Was ist ein Sozialraum?

Von besonderem Interesse für die Sozialberichterstattung sind Daten für kleinere Verwaltungseinheiten (Stadtteile, Verwaltungsgemeinschaften), da sie Informationen über die sozialräumliche Verteilung von Problem- und Versorgungslagen liefern. Kleinräumige Daten erlauben es, differenzierte Strategien zur Beseitigung von stadtteilspezifischen Unterversorgungslagen und zur Bereitstellung notwendiger Hilfen zu entwickeln.

Wie sieht die Situation im Landkreis Schmalkalden-Meiningen aus?

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist seit der Gebietsreform im Jahr 1994 eine Sozialplanung integriert. Im Fachbereich Soziales, Jugend und Gesundheit wurde sie von Beginn ausschließlich der Fachbereichleiterin unterstellt. Dies betonte die Stellung der Sozialplanung in der Verwaltung, vor allem vor dem Hintergrund der engen Zusammenarbeit mit den Fachdiensten des Fachbereiches.

Aufgrund der Aufgaben der Sozialplanung wurde der Landkreis frühzeitig in Sozialräume untergliedert. Für den ländlichen Raum wurden größtenteils die festen Strukturen der Verwaltungsgemeinschaften und erfüllenden Gemeinden als Sozialräume festgeschrieben. Die Städte Meiningen, Schmalkalden und Zella-Mehlis erfolgte in Kooperation mit den jeweiligen Städtebauämtern/Stadtplanungsämtern die Festlegung innerstädtischer Sozialräume.

In der Sozialplanung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen laufen eine Vielzahl von Aufgaben zusammen:

Kontakt

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Haus 2, Zimmer 144

Tel.: 03693/485-541

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Email: k.john(a)lra-sm.thueringen.de

Frau Dahm

Haus 2, Zimmer 144

Tel.: 03693/485-541

Fax: 03693/485-570

Email: franziska.dahm(a)lra-sm.thueringen.de

Frau Krosse

Haus 2, Zimmer 147

Tel.: 03693/485-544

Fax: 03693/485-570

Email: yvonne.krosse(a)lra-sm.thueringen.de

Frau Leffler

Haus 2, Zimmer 146

Tel.: 03693/485-543

Fax: 03693/485-570

Email: jana.leffler(a)lra-sm.thueringen.de

Frau Anders

Haus 2, Zimmer 147

Tel.: 03693/485-544

Fax: 03693/485-570

Email:birgit.anders(a)lra-sm.thueringen.de