Wappen

Das vorliegende Wappen wurde aus mehreren Entwürfen ausgewählt und widerspiegelt den historischen Werdegang des Landkreises. Die Wappenbestandteile entstammen den Wappen der ehemaligen Landkreise Schmalkalden, Meiningen und Suhl-Land. Die Henne als redendes Wappen weist auf die Grafen von Henneberg hin, die als prägnanteste Landgrafenherrschaft in hiesiger Gegend Jahrhunderte entscheidend bestimmten. Fast das gesamte Kreisgebiet gehörte, wenn auch nicht über den gesamten Zeitraum und oft durch andere Herrscherhäuser (Schmalkalden/Landgrafen von Hessen) bzw. Landesherrschaften (Meiningen/Fürstbistum Würzburg) eingeschränkt, bis 1583 diesem Geschlecht in seinen beiden Linien Henneberg-Schleusingen und Henneberg-Hartenberg (Römhild).

Der sogenannte bunte Löwe erinnert an die langjährige Verbindung (1360-1866) der Herrschaft Schmalkalden mit dem hessischen Landagrafenhaus. Er hat sich an der seit dem 19. Jahrhundert üblichen Tingierung des hessischen Löwen orientiert, aus diesem Grund erscheint das Wappentier auch in seiner gekrönten Form. Das sogenannte "fränkische Herzogsfähnlein" oder "Sturmfähnlein" erinnert an die Zugehörigkeit von Meiningen zum Fürstenbistum Würzburg, die erst 1542 endete. Das sächsische Rautenkranzwappen weist auf das von 1680 -1918 existierende Herzogtum Sachsen-Meiningen hin, dessen Residenzstadt die heutige Kreisstadt war.

Wppen Landkreis Schmalkalden-Meiningen